Eine neue Flasche meiner ersten Whiskyauswahl bringt nach Caol Ila 12 und Caol Ila 18 einen vielgepriesenen Lagavulin auf den Tisch. Zur dieser speziellen Abfüllung von 2006 habe ich leider keine professionelle Beschreibung in Netz gefunden, daher versuche ich mich hier ausführlicher.
Zunächst fällt die natürliche goldene Farbe auf und ich bin überrascht, dass ein vergleichbar blasser Duft diesen als schwierig ausgewiesenen Single Malt begleitet. Das ändert sich aber schnell im wirklich anspruchsvollen Geschmack, denn neben rauchigen Aromen schmeckt dieser Whisky harzig, nach Teer und mit 57,1% vol sehr scharf. Als maritim beschrieben, kann ich ihn mir durchaus in der Hand eines rauhen Seebären vorstellen. Ich muss mich da erst eingewöhnen. Trocken im Abgang und mit einem lang wärmenden Nachklang, gefällt er mir gut.
Gemäß dem Etikett probiere ich erstmals ein zweites Glas mit zwei Teilen stillen Wassers. Das nimmt zwar etwas die Stärke, die geschmacklichen Kanten bleiben, aber mir gefällt es besser, abwechselnd einen puren Schluck von beidem zu trinken. Es bleibt ein öliger Geschmack. Eine Zigarre passt hier gut.
Offizielle Beschreibung für Lagavulins allgemein:
Schwer, kräftig, sehr rauchig, gut ausbalanziert, mit einem Hauch von Sherry Süße.
Selbstbeschreibung:
This 12 year old natural cask-strenght Lagavulin comes from a whitewashed jumble of buildings by the sea on Islay`s rocky southern shore. Its pungent, smoky and maritime aromas and taste are best appreciated with the tradition of two parts still water to one part of whisky. Any slight cloudiness is normal in an unfiltered cask-strenght malt.Vielleicht kann mir nochmal jemand erklären, was Peat-Monster in diesem Zusammenhang eigentlich bedeutet?








Unbestritten ist das ein tolles Getränk, empfehle es allen! Es lohnt sich!
Guter Artikel, weiter so!
Mit freundlichen Grüßen, M. Hartmann
Knicks, vielen Dank!