Laphroaig 10

Skurrile Landschaft auf SpiekeroogSonne, Wind, Strand, Meer und der blanke Hans. Spiekeroog hat alles zu bieten, was man sich von so einem Inselurlaub im März erwartet. Teilweise skurril erscheinend, haben die Elemente dieses Fleckchen geprägt. Von weiter mondähnlicher Strandlandschaft und gepeitschtem Wellengang über neblige Dünen bis zu sonnighellen Abschnitte mit knorrigen Bäumchen und einem urigem Dorfkern. Da lassen sich rauhe Geschichten spinnen und zu echtem Seemannsgarn findet sich auch der passende Whisky.

Auf der Hinfahrt nutzten wir daher in Jever die Gelegenheit, Scoma, Deutschlands ersten Versandhandel seit 1977 einen Besuch abzustatten und uns durch das Angebot zu schnuppern. Entschieden haben wir uns für einen Laphroaig 10, der uns auf der Insel durch die Abende geleitet.

Mit goldiger Farbe im Glas steigt zunächst ein rauchiges Aroma in die Nase, was wir bereits von einem Islaywhisky erwarten. Allerdings schmeckt er mit 40% gleich wesentlich milder als seine bisherigen Kollegen und auch der Rauch hält sich auf der Zunge dezent zurück. Stattdessen wirkt eine sehr angenehme Frische aus Seeluft und -tang vor leicht medizinisch und nach Menthol anmutendem Hintergrund mit leichter Süße im Abgang. Das hat uns besonders vor dieser maritimen Kulisse großartig gefallen.

Offiziell heißt es:
Aroma: Medizinisch, rauchig, torfig, nach Seetang
Geschmack: Seegras, jodig, ölig, sehr rauchig, salzig, leichte Süße
Nachklang: Sehr langsam und einzigartig

Laphroaig 10

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