Frühlingsanfang ist Bärlauchzeit, der bereits ab April in die Blüte schießt und damit ungenießbar wird. Daher lohnt sich schon ein vormittäglicher Spaziergang durch die Hamburger Parks.

Mit offenen Augen kann man die gesuchten Teppiche leicht ausfindig machen, um jedoch keiner Verwechslung mit baugleichen, aber giftigen Maiglöckchen aufzusitzen, sollte man zur Geruchsprobe die Blätter zwischen den Fingern reiben. Der Knoblauchgeruch ist dann deutlich zu erkennen.

Vorsichtig abgeschnippt und in Tüten verpackt gehts wieder nach Hause.

Ruhig etwas mehr ernten, denn die Blättchen fallen bei der Weiterverarbeitung ganz schön zusammen. Hier wird geschnitten und mit Olivenöl püriert das Bärlauchpesto vorbereitet.

Die Paste mit geriebenem Cantal und geröstet, gemörsterten Pinienkernen vermengen.

In ein sauberes Glas abfüllen und mit reichlich Olivenöl bedecken.








Die Riechmethode ist aber auch nicht ungefährlich — schließlich riechen die Hände ja beständig nach Bärlauch, sodass auch Maiglöckchen und solcherlei schnell nicht erkannt werden können.
Aber man hat in Folge auch direkt visuelle Vergleichsmöglichkeiten.Trotzdem bleibts ein kleines Abenteuer, das ist gut so.
Oha, da wächst ja schon deutlich mehr als in unserem Bärlauchwald!
Ihr scheint das wärmere Klima zu haben…
Schwer zu sagen, eben hats plötzlich wieder dicke FLocken geschneit.