Gorges du Tarn

Unsere neue Reiseroute begann diesmal, indem wir erstmal etwas Strecke machten, um am engen Verkehrsknotenpunkt bei Albi vorbei bis Aguessac durchzufahren. Im dortigen Gasthaus einer alten Mühle fanden wir unsere Unterkunft für die Nacht, bewacht von diversen Hofhunden, die hier wohl zum Teil schon ihr Gnadenbrot finden. Mit Frühstück gestärkt fuhren wir so am nächsten morgen in die Schlucht ein, welche der Tarn hier gegraben hat und die zu Frankreichs schönsten Flusslandschaften zählt. Roquefort liegt nicht weit zurück und auch in diesem Gebiet gibt es eine Käserei, die den regionalen Blauschimmelkäse bleu de casse fertigt.

Mühle Frühstück
Einfahrt zum Gorges du Tarn Käserei

In Les Vignes fuhren wir hoch zum Aussichtspunkt. Die Dimensionen dieser Ausläufer des Zentralmassivs sind wirklich mächtig.

Point Sublime

Gorges du Tarn

Bei der Fahrt über das Plateau überrascht dann wieder ganz andere Landschaft und sogar Königsadler sind hier zu erspähen.

Plateau 1 Plateau 2
Plateau 3 Königsadler

Herrliche Ausblicke bietet auch die Abfahrt zum Dorf Saint-Enimie, dass wir mit seinen engen Gassen und zusammengeklöppelten Pflasterwegen schnell ins Herz schlossen.

Sainte-Enimie 1 Sainte-Enimie
Sainte-Enimie Sainte-Enimie 4
Sainte-Enimie 5 Sainte-Enimie 6

Immer wieder findet man diese kleinen, in den Felsen gehauenen Dörfchen auf dieser Strecke.

Dorf im Felsen La Malène

Mit einem letzten Blick zurück in die Schlucht, verlassen wir den Gorges du Tarn über Millau.

Gorges du Tarn Brücke von Millau

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9 Antworten auf “Gorges du Tarn”


  1. 1 sammelhamster 08. Juni 2009 um 19:24 Uhr

    Großartige Gegend!

  2. 2 lamiacucina 08. Juni 2009 um 21:47 Uhr

    Toll, ausser dem Rocquefortkäse kenne ich nichts von dieser Gegend.

  3. 3 kulinaria katastrophalia 09. Juni 2009 um 3:10 Uhr

    Keine Blauschimmelkäseeinkäufe getätigt?

  4. 4 Administrator 09. Juni 2009 um 7:20 Uhr

    @ sammelhamster: Absolut!

    @ lamiacucina: Neben Blauschimmel werden auch hier viele Ziegenkäse angeboten, zum Essen dann Truffade und Aligot. Ein Stückchen weiter, im Cantal, ist man ebenfalls namensgebend für seinen Käse. Schade nur, dass sich meine Zeit hier dem Ende neigt und sich dieses Produkt etwas schwierig transportieren lässt, so habe ich mich hauptsächlich vor Ort durchgefuttert.

    @ kulinaria katastrohalia: Na sicher, ich hoffe der mütterliche Lieblingskäse Roquefort – gereift als Castelviel de Gabriel Coulet – übersteht den Rücktransport im Koffer, ohne größere Unanehmlichkeiten anzurichten. Die abgebildete Käserei hatte bei der Vorbeifahrt leider geschlossen, aber für mich nehme ich einen stattlichen Packen Tomme de Fraiche d`Aubrac mit nach Hause.

  5. 5 kulinaria katastrophalia 09. Juni 2009 um 16:20 Uhr

    @schnickschnackschnuck
    Reiseproviant muss sein :D

  6. 6 Johannes 10. Juni 2009 um 17:21 Uhr

    Sehr schöne Seite ist das hier Kompliment! Der Bericht sowie Fotos wirklich einmalig, hier besuche ich jetzt öfters!

  7. 7 Administrator 11. Juni 2009 um 11:04 Uhr

    Knicks, vielen Dank!

  1. 1 Wandernd durch die Cevennen « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 09. Juni 2009 um 8:34 Uhr
  2. 2 Gatis : Käse Brioche à la fondue de Laguiole et de Roquefort « lamiacucina Pingback am 12. Januar 2010 um 4:02 Uhr
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