Archiv für Juli 2009

Cocottes Getöse: Romanesco

Auf Reisen erjagte ich mir endlich günstig solche bildhübschen Mini-Cocottes und die wollen natürlich schnellstens eingeweiht werden. Für dieses vegetarische Töpfchen brauchts:

Romanesco
Weißwein
Sahne
Appenzeller Alt

Den Romanesco in Röschen teilen, in einer geölten Pfanne anrösten, mit Weißwein ablöschen und bei geschlossenem Deckel wenige Minuten dünsten. Einen Schuss Sahne und eine handvoll geriebenen Appenzeller unterrühren und aufkochen lassen. Mit Muskat abschmecken. Alles in die Förmchen füllen, mit geriebenem Appenzeller bestreuen und im vorgeheizten Ofen gratinierten. Erfrischend schmeckt dazu Tomaten-Mozzarella-Salat.

Cocottes Getöse: Romanesco

Kichererbsensalat

Ein sonniger Tag mit Grill am See, das lässt sich entspannt an. Hat man allerdings Vegetarier auf der Decke sitzen, muss man sich schonmal was einfallen lassen. Mit diesem frischsommerlichen Salat trifft man aber voll ins Schwarze und alles ist fix hergerichtet aus:

Kichererbsen aus dem Glas
Rote Zwiebel
Frühlingszwiebel
Salatgurke
Tomaten
Koriander
Glatte Petersilie
Sherryessig
Olivenöl
Limettensaft
Paprika scharf

Den abgetropft und gespülten Kichererbsen folgen die restlichen gestückelten Zutaten, Marinade untergerührt und lässig ziehen lassen. Schmeckt auch noch den Karnivoren.

Kichererbsensalat

Sommerliches Ofengemüse

Paprika, Zucchini, Tomaten, Oliven und Kapern – mit Olivenöl vermengt – für gute 30 Minuten im Ofen garen. Dann mit etwas geriebenem Parmesan und frischem Basilikum bestreut anrichten. Dazu schmecken Nudeln mit Pesto oder schlicht Crostini. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, Brot zum Aufstippen des leckeren Suds bereit zu halten.

Sommerliches Ofengemüse

Clafoutis

Garten-Koch-EventDer Gärtnerblog rief diesen Monat zum Stachelbeerevent auf. Da ich die Mehlerei beim Backen nicht ausstehen kann, wage ich mich mal an eine Clafoutis, denn dazu brauchts bloß

Stachelbeeren
Balsamicoessig
Butterkekse
3 Eier
100 g Puderzucker
100 ml Sahne
100 ml Milch

Die halbierten Stachelbeeren mit Balsamicoessig mariniert ziehen lassen. Derweil eine Tartefom einbuttern und mit zerbröselten Butterkeksen bestreuen. Die restlichen Butterkekskrümel mit den Stachelbeeren vermischen und in die Tarteform füllen. Eier, Puderzucker, Sahne und Milch schaumig schlagen und ebenfalls in die Form füllen. Das Ganze bei 180 Grad für gute 30 Minuten im Ofen stocken lassen und genießen.

Stachelbeer-Clafoutis

Im Letzeburgischen

Mit Schwung gings dann zur letzten Etappe an den luxemburgischen Teil der Mosel. Einem vormittäglichen Rundgang durch Ehnen, folgte eine Weinprobe bei Womeldanges Mathes. Riesling und Crémant wurden schonmal begeistert verladen. Unbezahlbar waren derweil die Anekdoten des Chefskochs zu Land und Leuten.

Brücke in Ehnen Felsgemäuer
Bewachsene Terassen Treppab

Die Gespräche inspirierten uns zu einem Ausflug durch die Ober- und Unterstadt von Luxemburg, bevor wir seinem weiteren Tipp folgend durch die kleine Schweiz des Müllertals zum Grundhof weiterfuhren. Hier verbrachten wir im Hotel Brimer eine tolle letzte Nacht. Das Hotel wird in vierter Generation von der Familie geführt, mehrmals umgebaut und bietet neben luxuriösen Schlafmöglichkeiten, Hotelpool und Sonnenterasse auch ein grandioses Restaurant. Hier zelebriert man das fantastische Abendessen ohne zuviel Chichi, aber mit exquisitem Stil und wir fühlten uns rundum versorgt. Alles vom Feinsten hat seinen Preis, den es aber hier auch wirklich wert ist.

Luxemburgs Kasematten Luxemburgs Ober- und Unterstadt

Saarschleife

Bei einem Abstecher entlang der Saar, zogen wir für eine Nacht in Saarburgs Jugendherberge ein. Zum einen wegen der unschlagbar günstigen Preise, vor allem aber, weil diese in exponierter Stellung über der Altstadt mit einem tollen Blick auf die Burg punktet. Ein kleiner Bummel zum Wasserfall und hinauf zur geschichtsträchtigen Ruine war natürlich Pflicht.

Wasserfall mit Mühle

Wasserfall Aussichtsturm
Dom Ausblick

Die Sonne geizte an diesem Tag einmal nicht und so flogen wir auch noch aus ins Grüne, hinauf zum Cloef mit Blick auf die Saarschleife.

Saarschleife vom Cloef

Piesporter Goldtröpfchen

Zum Abend bezogen wir unser großzügiges Quartier bei der Winzerfamilie Lehnert-Veit und genossen im Moselgarten der anliegenden Straußwirtschaft eine deftige Winzerpfanne mit Blutwurst und mit Honigsenf überbackenen Schafskäse zum Grauschiefer. Als Nachtisch kosteten wir die Spezialität des Hause aus deren ausführlich erklärten Kombinationen von Wein und Schokolade. Auf der Terasse unseres Appartments konnten wir dann die Sonne über den Weinterassen des Piesporter Goldtröpchen langsam untergehen sehen und bei kühlendem Rosé noch etwas lesen. Immer noch nicht der Rubikon, aber Reisen ins Reich erschien mir als begleitende Lektüre passender.

Winzerpfännchen und Schafskäse zum Grauschiefer Terassenatmo

Mit geliehenen Fahrrädern fuhren wir am nächsten Tag über Minheim den Weinlehrpfad bergauf und über den Römersteig, mit kurzem Picknick in den goldtropfenden Hängen.

Fahrrad Weinlehrpfad
Weinfass Lehnert-Veit
Proviant Picknick

Leider endete unser spontan gewählter Schotterweg schließlich in einer schiefersteilen Sackgasse, sodass wir mit Blick zurück über Alt-Piesport umkehren mussten, bevor wir weiter die Mosel entlang und mit einem kurzen Mittagssüppchen in Neumagen wieder zurück in unserer Pension ankamen.

Schiefer Alt-Piesport
Riesling- und Tomatensuppe mit Neumagener Riesling Rückweg

Schnell noch die Füße ins Wasser halten, dazu Erdbeeren und Lektüre am Moselufer. Abschließend genossen wir noch eine ausgiebige Weinprobe zum Abendessen unserer Gastgeber und für Mitbringsel ist danach auch gesorgt.

Füße Erdbeeren

Rummoseln

Weiter ging es für uns flussaufwärts mit spontaner Weinprobe in Ernst, vorbei an römischer Klosterruine und hinauf mit Blick auf die Moselschleife bei Cochem. Kurzes Füße vertreten bei Traben-Trarbach.

Theo Göbel in Ernst Römisches Kloster
Moselschleife Traben-Trarbach
Spiess Brücke

Zwischendurch genehmigten wir uns eine Rieslingtorte in einem der umliegenden Weinhänge.

Weintorte im Weinberg

Ein kleiner Schlenker durch Bernkastel-Kues.

Bernkastel-Kues Medusa
Bernkastel-Kues

Im Baybachtal

Unsere Reise begann diesmal an der Terassenmosel bei Koblenz im Baybachtal und zur abendlichen Ankunft stärkten wir uns an einem Wildschweinbraten mit Klößen, sowie Forelle Müllerin mit Salzkartoffeln, begleitet von einem regionalen Moselriesling und dem Moselgrappa Trester in unserer lauschigen Herberge in der Schmausemühle

Terassenmosel Wildschweinbraten mit Klößen - Forelle Müllerin mit Salzkartoffeln

Am nächsten Vormittag kletterten wir kreuz und quer auf abenteurlichen Stiegen durch dieses urige Tal. Dicht bewachsen, aber mit diversen Aussichtspunkten und Schutzhütten aufwartend, bekamen wir hier trotz unbeständigen Wetterverhältnissen einiges zu sehen, bevor wir den Tag mit weiteren Ausflügen runter zur Mosel bei Hotzenport, Burg und Ehrenburgklamm ausklingen ließen.

Wandern Schiefer
Ausblick

Schutzhütte Mosel
Hotzenport

Otto-Andreas-Turm Ehrenburg
Burg bei Burg

Am Abend wurden wir wieder entsprechend kulinarisch versorgt mit Rumpsteak und Pommes, sowie Hunsrücker Klößen mit Rahmspinat zum Bier und einem köstlichen Joghurt-Mousse mit Beeren.

Rumpsteak mit Pommes und Hunsrücker Klöße mit Rahmspinat Joghurtmousse mit Beeren

Fundstücke

Schnecken Moos
Rostend rasten Raben
Bitchen Weinhaus Porn
Schiefer Staatliche Anerkennung
Kecker Schmetterling




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