Archiv für Juli 2009

Jawohl!

Selbst leider noch nicht gesehen, daher für mich und andere hier schonmal empfehlend hinterlegt: Empire St. Pauli

Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen from Chamure on Vimeo.

Auberginenlasagne

Dieses einfache, aber schmackhafte Gericht fand neuerdings bereits bei diversen Bloggern auf den Tisch und so wäre es albern, jetzt nur den einen oder anderen als Referenz anzugeben, daher verweise ich schlicht auf die hier rechtsseitige Blogleiste und lade zum eigenhändigen Stöbern ein. Vorab gibts jedoch schonmal mein Rezept aus:

Auberginen
Rotschwarzen Kumato Tomaten
Parmesan
Basilikum

Die in Scheiben geschnittenen Auberginen salzen und das austretende Wasser abtupfen. Dann in der Pfanne anbraten und abwechselnd mit Tomaten sowie geriebenem Parmesan in einer Auflaufform schichten. Im Ofen überbacken und mit frischem Basilikum bestreut anrichten. Dazu schmecken Knoblauch gespickter Hüttenkäse und Käsecrostini.

Der Begriff Lasagne mag aufgrund fehlender Teigblätter irreführen, mir ist aber jetzt glücklicherweise zu warm, um noch die originäre italienische, griechische u.v.m. Bezeichnung zu recherchieren und verbleibe, wie oben angekündigt, mit diesem groben Verweis.

Aufberginenlasagne

Geht doch!

Elbstrand Palme Elbstrand Containerschiff
Härrlüsch!

Elbstrand Bäumchen Elbstrand Radfahrer

Im Alten Land

Es gibt ja gar kein schlechtes Wetter, daher sind wir an diesem Sonntag völlig unbeirrt durchs Alte Land getobt. Durch den Elbtunnel, über Finkenwerder, am Deich entlang bis zum Kirschenmarkt in Jork. Wäsche, Kunsthandwerk, alte Bücher sowie altländer Obst in jeglicher Variation gibt es hier zu erstehen. Kein Wunder also, dass hier sogar königliche Besucher zu entdecken sind.

Mühlenberger Loch Brücke
Bienenkönigin Kirschkönigin

Ein Abstecher durch die kleine Altstadt am Kanal lohnt sich.

Umweg Jorker Altstadt
Altländer Drogerie Jorker Tür

Auf der Jagd nach weiteren regionalen Köstlichkeiten ist schnell ein passendes Gehöft ausgemacht. Begrüßt vom obligatorischen Hofhund, wurden neben uns auch diverse Boßeltruppen, denn die langen und einsamen Wege entlang der Obsthaine eignen sich bestens für diesen süffisanten Volkssport. Wir haben da lieber die bäuerlichen Liegenschaften erkundet und wohl die interessanteren Ecken entdeckt.

Hofhund Boßeltruppen
Tenne Pumpe

Weiter gehts mit Fritzes Fisch bei Fischers Fritze…

Fischers Fritze Fritzes Fisch

…und frisch gestärkt in den Horneburger Wald. Vorbei an Schrot und Korn, nachlässig eingezäunten Apfelbaumreihen und mitten rein ins bemooste Nadelholz.

Horneburger Wald Jagdsitz
Ein Bett im Kornfeld Eingezäunte Äppels
Im Wald Außer Moss nix los

Fleissige Ameisen und unsere Mitbringsel, gekrönt mit einem bunten Wildblumenstrauß vom Wegesrand.

Ameisenhaufen Marktausbeute

Zu Hause lässt sich damit zufrieden eine deftige altländische Brotzeit genießen. Demnächst gibts dann mal wieder lecker Aalsuppe.

Altländische Brotzeit

Gazpacho mit Käsecrostini

Heute habe ich kurzerhand dem grauen Geschauer da Draussen den Rücken gekehrt, um mich mit Schwimmen, Saunen und ayurvedischer Abhyangamassage mit Stirnguss von Innen wärmen zu lassen und obwohl das Wetter einmal mehr nicht mitspielen will, finden sich trotzdem alle Zutaten für eine feinwürzige Gazpacho. Namentlich:

Weißbrot
Schalotten
Knoblauch
Sardellen
Kapern
Gedünsteter Minisellerie
Salatgurke
Paprika Ampel
Passierte Tomaten
Gemüsefond
Olivenöl
Sherryessig

Eingeweichtes Weißbrot gut ausdrücken, mit den obigen, gestückelten Zutaten püriert kaltstellen und einige Stunden ziehen lassen. Dazu schmecken frisch überbackene Käsecrostini mit blauschimmeligem Schafs- und Ziegenkäse.

Gazpacho mit Käsecrostini

Gemüsespaghetti

Als tolles neues Gadget kommt hier mein Zauberhobel zum Einsatz, mit dem sich besonders längliches Gemüse – hier Zucchini und Möhren – mit leichtem Dreh zu hübschen Spiralen runterdübeln lässt. Dazu gibts bunte Spaghetti, die kurz vor bissfest abgegossen werden. Derweil Knoblauch, Gemüsespiralen, Kapern und Anchovies in Olivenöl anschwitzen, die Nudeln damit vermengen und mit reichlich Limettensaft bedacht anrichten. Basilikum und Parmesan dazu – fertig!

Gemüsespaghetti

Gnocchi al Foie Gras

Foie Gras, gestopfte Geflügelleber, ist zu Recht umstritten und ich würde so etwas nicht in einem hiesigen Restaurant bestellen. Gastonomen, die auf eine entsprechende Sternebewertung hoffen, sind geradezu gezwungen, allein schon durch solche Produkte zu punkten. Auch der Jahrzehnte alt gewordene Hummer gehört dazu und da allein das Produkt noch überhaupt nichts über die Qualität der Küche aussagt, lehne ich solche Angebote inzwischen kategorisch ab.

In Frankreich selbst, zum nationalen und gastronomischen Kulturerbe erklärt, möchte ich auf den Märkten nicht darum herum kommen. Das intensivere Verhältnis zum Essen besonders tierischer Produkte wird hier auf einen Schlag deutlich, denn man bekommt noch das ganze, wortwörtlich von Kopf bis Fuß präsentierte und angebotene Tier und jedem Käufer ist damit bewusst, was er da eigentlich für seine Ernährung beansprucht. Dementsprechend findet nun auch aus so einer Marktausbeute die mitgebrachte Foie Gras auf den heimischen Teller.

Die Gnocchi habe ich nach lamiacucina hergestellt, dann aber nicht im siedenden Wasser gegart, sondern zunächst auf niedriger Temperatur im Ofen gefestigt, in Gänseschmalz angebraten und schlussendlich mit einigen Stücken Foie Gras de Canard in der Pfanne geschwenkt. Der Geschmack ist himmlisch, schmilzt an Gaumen und Zunge, aber das ist eben wie beschrieben kaum mein Verdienst.

Gnocchi al Foie Gras de Canard

Erfrischende Salsa

Erfrischende Beilage, zur hier gewürfelt gebratenen Aubergine, aus Tomaten, Gurken, Frühlingszwiebeln, Roter Zwiebel, Minze und Limettensaft.

Erfrischende Salsa mit gebratener Aubergine

Lachs de luxe

UsquaebachIm Kuriositätenladen bin ich neulich auf dieses Rezept vom Whisky-Lachs gestoßen und damit lassen sich hier gleich zwei Kategorien verbindend darstellen, denn ich habe mich ja seit einiger Zeit dem Whiskytasting verschrieben und gebeizter Lachs erscheint auch gern auf dem Plan. Bei der derzeitigen Auswahl mochte ich mich bei diesem ersten Versuch noch nicht gleich zwischen meiner ersten und zweiten Sammlung entscheiden und habe dafür einen Blended Highland Malt Usquaebach ausgewählt.

Gewohnheitsmäßig schnitt ich den Lachs bereits in mundgerechte Sashimischeiben, um ihn mit Whisky bedeckt ziehen zu lassen. Allerdings habe ich mich bei der Beizzeit dann wieder direkt am Rezept orientiert, was dazu führte, dass vom Lachs am nächsten Tag kaum noch etwas zu schmecken war und die Beize komplett dominierte. Diese Art ist also wirklich nur etwas für die schnelle Küche, ansonsten empfiehlt es sich tatsächlich den Lachs im Ganzen einzulegen. Ich konnte das allerdings wieder etwas entschärfen, indem ich einige Scheiben ganz kurz in der Pfanne angebraten habe. Damit verflüchtigt sich wieder etwas von der Schärfe und es lässt sich wenigstens erahnen, wie eine geglückte Aromatisierung schmecken könnte.

Sommerlich passend schmeckt dazu mit Essig und Öl marinierter Wildsalat.

Gebeizter Lachs mit Whisky auf Wildsalat




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