Zorra und die Cookids suchen im Kochtopf nach Rezepten aus der Ferienküche. Auf unserer sommerlichen Tour entlang der Mosel, vorbei an unzähligen Weinlagen mit aberwitzigsten Namen, kehrten wir oft in einer der anliegenden Straußenwirtschaften ein. Dort kann man sich durch die örtlichen Traubentropfen probieren und bekommt dazu günstige, bodenständige Küche geboten. Mein Favorit war hier das Winzerpfännchen, wofür es nicht mehr braucht als:
Kartoffeln
Lauch
Apfel
Blutwurst
Kartoffelwürfel in Öl und Butter wie Bratkartoffeln anbraten, Lauchringe dazugeben und zum Ende hin Apfel- und Blutwurstwürfel kurz mitschwenken. In eine Auflaufform umfüllen, nochmal etwa 10 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen und nach Geschmack mit Käse gratinieren.
Dazu schmeckt eine Sauce Bérnaise. In der eben genutzen Pfanne werden dazu Schalottenwürfelchen angeschwitzt, mit einem Schuss Sherryessig und Weißwein abgelöscht und eingeköchelt. Umfüllen in ein kleines Stieltöpfchen und mit einem Klacks Estragonsenf und zwei Eigelb im Wasserbad schaumig schlagen. Nach und nach Butterstückchen unterrühren und möglichst zügig zum Winzerpfännchen servieren.








Absolut Klasse, ich liebe solche Gerichte!
Da werd ich auch zum Winzer.
Danke für das schöne Rezept.
genial gute Sache, muss ich unbedingt mal machen!
Deas Winzerpfännchen heißt in Österreich „Blunzngröstl“. Ist allerdings ohne Apfel. Schmeckt dann wahrscheinlich total anders.
@ Hannes: Ich inzwischen auch. Früher war mir Blutwurst aber zugegebenermaßen suspekt.
@ zorra: Gerne!
@ Bolliskitchen: Französische Blutwurst habe ich in guter Erinnerung. Bei meiner letzten waren die Apfelstücke sogar schon drin.
@ Buntköchin: Blunzngröstl, der Name gefällt mir aber auch.