Ein Insider berichtet, wie die SPD im Netz Wähler gewinnen wollte und kläglich scheiterte:
Der Online-Beirat der SPD, ein freischwebendes Gremium, gibt am 17. Juni eine Stellungnahme ab, die dringend von der Zustimmung abrät. „Wir fordern die SPD-Fraktion auf, gegen das geplante Gesetz zu den Netzsperren („Kinderpornographiebekämpfungsgesetz“) zu stimmen.“ Doch das Gesetz passiert am 18. Juni den Bundestag. Der Online-Beirat legt seine Arbeit nieder. Und die SPD hat eine weitere innere Spaltung in Kauf genommen – und ein weiteres Glaubwürdigkeitsproblem, denn auch Fachleute zeigen große Bedenken. „Eine gravierende Änderung unserer Medienordnung“, analysiert der oberste Datenschützer Peter Schaar.
Meine Konzentration lässt nach, ich komme mir immer mehr vor wie in einem Irrenhaus, dessen Insassen felsenfest glauben, dass die da draußen die Verrückten sind.
1) Werden Sie einen Koalitionsvertrag akzeptieren, der die Vorratsdatenspeicherung nicht explizit abschaffen will?Die Reaktionen werden im Blog veröffentlicht2) Werden Sie einen Koalitionsvertrag unterschreiben, der sich nicht ausdrücklich gegen Netzsperren ausspricht?
3) Werden Sie einen Koalitionsvertrag akzeptieren, der die Verletzung der Privatsphäre mithilfe staatlicher Spionagesoftware nicht explizit ausschließt?
Und weil sich dieses Debakel im Privaten massenhaft und mit erschreckender Ignoranz wiederholt – auch meine Mutter fragte gestern naiventgeistert zu den Piraten: „Diese Kinderschänderpartei?“ – gibt es hier nochmal ganz simple Familientreffenerprobte Argumentation und für alle, denen selbst das zuviel Information ist oder Buchstaben generell Angst machen, gibt es hier eben auch nochmal ein Video von Rette deine Freiheit. Ich hoffe, die verbildlichende Ironie ist nicht zuviel verlangt, Denken hilft.
In diesem Sinne:








ich liebe baked beans – ich werde demnächst welche bloggen…
Ich nehme an, dein Kommentar gehört zum folgenden Beitrag, wünsche aber trotzdem schon mal guten Appetit.