Cocottes Getöse: Trüffelei

Diese Cocottes glänzten in meiner Küche ja bisher eher durch schmackhaftes Understatement und da darf man zur Abwechslung auch mal auf die Kacke hauen und alle Register ziehen. Trüffel sind sowas sehr Besonderes. Ihr Aroma entfaltet sich im ganzen Mund und umschmeichelt die Geschmacksnerven. Bei der Dosierung wird aber eher gekleckert und allermeist eignen sich gerade schlichte Gerichte, um diesem wundersamen Erdgewächs die nötige Geltung zu verschaffen. So bieten diese Oeufe en cocotte (Eier im Näpfchen) auch eine Mischung aus beidem – Klotzen und Kleckern – mit:

Trüffelbutter
Eier
Sommertrüffel
Crème Double
Gereifter Gruyère

Die Cocottes mit der Trüffelbutter ausreiben, vorsichtig zwei Eier hineingleiten lassen, salzen, pfeffern und dünn gehobelte Trüffelscheiben auflegen. Dann Crème Double sowie geriebenen Gruyère darüber geben. Bei 180 Grad etwa 10 Minuten im ofengelagerten Wasserbad stocken lassen und sofort servieren. Dazu passt sicher ein Champagner, ein Glas guten Orangensaftes tut es aber auch, wenn man nicht gleich beschwippst in den Tag starten möchte. Glückstaumelnd darf man sich danach trotzdem zurücklehnen.

Cocottes Getöse: Trüffelei

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14 Antworten auf “Cocottes Getöse: Trüffelei”


  1. 1 Herr Paulsen 11. Oktober 2009 um 10:58 Uhr

    Dollstens! Total Kindheitserinnerung, nicht in dieser raffinierten Version, aber mit Schinkenwürfelchen und Schnittlauch bereitete Vater die „Eggcottlers“ zum Sonntagsfrühstück und wir Kinder waren immmer ganz andächtig und dankbar, weil wir glaubten, das mache total viel Arbeit!

  2. 2 Hannes 11. Oktober 2009 um 13:34 Uhr

    Glückstaumelnd….na klar, das wäre ich auch nach dieser Schlemmerei!

  3. 3 tobias kocht! 11. Oktober 2009 um 13:43 Uhr

    Ich bin gerade auf der Suche nach Rezepten mit Trüffel. Verliert der Trüffel im Ofen nicht an Aroma?

  4. 4 Bolliskitchen 11. Oktober 2009 um 14:58 Uhr

    très chic!!!!!

    und zu Tobias: nein, d

  5. 5 Bolliskitchen 11. Oktober 2009 um 14:59 Uhr

    Fortsetzung…nein Trüffel verliert nicht seinen Geschmack im Ofen,das beste Gericht, was ich je gegessen war, war eine ganze Trüffel gebacken in Blätterteig……….

  6. 6 Barbara 11. Oktober 2009 um 18:52 Uhr

    Getöse trifft es: Chapeau!

    Sieht richtig gut aus und die Trüffeln machen das richtig edel.

  7. 7 lamiacucina 11. Oktober 2009 um 20:34 Uhr

    dick gehobelt, so gefällts mir :-)

  8. 8 Administrator 12. Oktober 2009 um 6:31 Uhr

    @ Herr Paulsen: Ein Fuchs, der Herr Papa.

    @ Hannes: Mit Recht.

    @ Tobias und Bolli: Bolli hat Recht, die weißen Trüffel wären dafür aber zu empfindlich.

    @ Barbara: Knicks, vielen Dank.

    @ lamiacucina: Trüffelhobel, wer hat sowas schon?

  9. 9 Ellja 16. Oktober 2009 um 14:59 Uhr

    Schon die Näpfchen laden zum Schlemmen ein, das wird was für ein schönes Luxus-Frühstück für 2! Überhaupt hast Du es schön hier.

  10. 10 Administrator 16. Oktober 2009 um 16:39 Uhr

    @ Elija: Das freut mich und ja, sehr lecker war das.

  11. 11 Billigflug 07. Januar 2010 um 16:25 Uhr

    hallo

    diese kleinen ofenformen gab es vor weihnachten bei tschibo und ich fand sie total süss und hatte überlegt mir die zu kaufen. Jetzt gibt es die natürlich nicht mehr und sehe gerade dein elckeres gericht und jetzt ärgere ich mich das ich sie mir nicht doch gekauft hab.

    gruss

  1. 1 Die 50 einfachsten und schnellsten Rezepte deutschsprachiger Foodblogs « NutriCulinary Pingback am 11. Oktober 2009 um 10:57 Uhr
  2. 2 Boeuf Rossini « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 16. Oktober 2009 um 17:50 Uhr
  3. 3 Frühlingsfrühstück: Gebackene Bärlaucheier im Glas « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 10. April 2013 um 7:53 Uhr
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