In Bolli`s Kitchen gab es neulich Makrelentartar. Diesen Fisch gab es hier bisher nur geräuchert, oft zum Frühstück und ich hatte angenommen, den in frischer Form eben auch umstandslos angeln zu können. Ich musste allerdings mein Einkaufsnetz diesmal etwas weiter auswerfen – der eigentliche Fischhöker meines Vertrauens möge es mir verzeihen – vielleicht bin ich auch einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufgelaufen. Wie dem auch sei, der Fisch landete schließlich doch noch in meiner Küche. Netterweise bereits filetiert und einen Teil davon habe ich nur mit einem Spritzer Zitrone und Worcestershire Sauce zum Tartar verarbeitet. Das schmeckt tatsächlich sehr fein, danke Bolli! Dieser Raubfisch hat aber eine so wunderschöne, in dunklen Blautönen gefärbte Zeichnung, den will ich auch am Stück präsentieren mit:
Paprika
Tomatenwürfel
Sherry
Mehl
Die Paprika in Streifen schneiden, Tomatenwürfel darüber geben und mit reichlich Olivenöl sowie einigen Löffeln Sherry benetzt im Ofen garen, bis sie leicht bräunt.
Die mehlierte Makrele auf der Hautseite bei guter, mittlerer Hitze in Olivenöl und Butter knusprig braten. Wenige Minuten, bis das Fleisch beinahe gar gezogen ist. Für einen winzig kurzen Moment noch auf die Fleischseite wenden und auf dem Sherrygemüse anrichten.
Fazit: Ein ganz feinsaftiger Fisch und eigentlich ist es eine Schande, den bloß zusammenzuräuchern.








Ich liebe Makrele. Da kann man ganz tolle Sachen draus zaubern. Leckeres Rezept!
das freut mich, dass die makrele nun bald dem Thunfisch den Rang ablâuft!
Lieber gegrillt
gibt es in Berlin sogar auf den Wochenmärkten.
p.s.
Woher kommen denn die vielen Striche „hinter“ Bolli, Formatierungsfehler?
@ Buntköchin: Oh ja, lecker wars!
@ Bolli: Den direkten Vergleich ziehe ich nicht, dafür ist das Fleisch vom Thunfisch an sich doch fester. Trotzdem eine leckere Alternative.
@ kk: Der Grill ist eingemottet. Das mit den Strichen ist mir schleierhaft.