Langsam wird die Vorratsauswahl enger. Besonders deftige Kohlgerichte gehen mir schnell auf die Nerven, liegen schwer im Magen und vergrößern nur das Bedrückende dieser düsteren Monate. Da muss man kreativ werden und mit wenig Aufwand lässt sich dem ein fruchtiges Schnippchen schlagen.
Den Chinakohlsalat in schmale Streifen schneiden, ein paar Orangenfilets untermengen, das geht schnell von der Hand. Das zugehörige Dressing lässt sich ebenso zügig zusammenschütteln. Ich nehme dafür gern alte, ausgewaschene Marmeladen- oder Senfgläser. Da kommen dann einfach alle Zutaten rein. Hier nämlich eine gehackte Zwiebel, ein guter Schlag Buttermilchquark, ein Teelöffel Estragonsenf, gehackte Petersilie, Olivenöl, Sherryessig, etwas Zitronensaft und eine Prise Zucker. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, kurz schütteln und rüber damit.
Ja, das ist doch gleich was ganz anderes.








Ich liebe Salate mit Orange. Auch das Dressing klingt lecker!
Dazu ist Chinakohl wirklich gut geeignet. Dennoch mag ich die schwereren Kohlgerichte im Winter nicht missen.
Oh ja, das ist ein guter Salat!
Ein schöner leichter Salat im Herbst, gut gemacht!
@ tobias: Mit Orange bleibt es herbstlich, aber trotzdem erfrischend.
@ lamiacucina: Ich auch nicht, allerdings ist es mir dafür noch nicht eisig genug draußen.
@ sammelhamste: Jawoll!
@ Hannes: Danke sehr.
Immer diese Zuckerbeigaben, das muss doch nicht sein, eine typisch mitteleuropäische Unsitte
Muss nicht, schmeckt aber.