Eigentlich war mein Fenchelzitronenrisotto als Ausnahme von der Regel gedacht, dass ich nie, niemals nie Risotto koche, aber genau darauf bekam ich heute Appetit. Das fiel mir nämlich einzig zum Winterportulak oder auch Kubaspinat ein, welcher noch bei mir im Kühlschrank lag. Salat, im Winter? Pfft!
Den Risottoreis habe ich mit einer gehackten Schalotte in Butter glasig gedünstet und dann langsam, Schluck für Schluck vom Riesling dazugegeben, als Fond die eiswürfelförmigen Überbleibsel meiner Rouladen untergeschmolzen, schlussendlich mit Code Tatanka (Gewürzmischung aus Pfeffer, Steinpilzen, Knoblauch, Wachholderbeeren, Chili, Buschtomaten, Rosmarin, Gewürznelken, Thymian und Kardamon) abgeschmeckt. Immer fleißig rühren, mit der Zeit hat das tatsächlich was Meditatives. Kurz vor dem Anrichten etwas geriebenen Parmesan, sowie die gehäckselten Posteleinblätter unterheben. In halbsalzener Butter gebratene Kräuterseitlinge obenauf geben und loslutschen, denn so lässt sich dieses Gericht wohl am besten genießen.








Für mich ein perfekt gekochtes Risotto!
Katsching!