Zwiebelkuchentorte

Zwiebelkuchentorte mit ZaungastEine ganze Ladung Zwiebeln kam mit unserer wöchentlichen Gemüsekiste und weil davon auch noch genug in den Schüben umherrollten, das vorherrschende Tauwetter einer Zwiebelsuppe jedoch wenig zuträglich erscheint, wage ich mich tatsächlich mal wieder ans Backen. Mit Hefeteig, der mir in seiner offensichtlichen Lebendigkeit an sich schon immer etwas unheimlich anmutet.

Zuerst setze ich dafür einen Mutterhefesud an: Frische Hefe zerbröselt mit wenigen Teelöffeln Zucker, einer kleinen Handvoll Mehl und einer halben Tasse warmen Wassers verrühren, abdecken und bei ganz knapp eingestellter Temperatur im Ofen etwa 15 Minuten wie verrückt aufquellen lassen. Nebenher eine Rührschüssel mit etwa 350 g Mehl beschütten, dann den sprudelnden Hefequell in die Mitte geben und alles ordentlich durchwalken, bis ein zusammenhängender Teigklumpem entsteht. Ein paar Tropfen Wasser musste ich hierfür noch zugeben. Den Teig wiederum abgedeckt auf der Heizung gute 45 Minuten gehen lassen, ausrollen, eine Springform damit randhoch auskleiden und mit der Gabel ringsrum einstechen. Im Ofen etwa 10 Minuten bei 200 Grad vorbacken.

Derweil halbe Zwiebelringe geschmeidig golbraun dünsten, zur besseren Verdaulichkeit etwas Kreuzkümmel beigeben, mit reichlich Sherryessig ablöschen, salzen, pfeffern, etwas auskühlen lassen und in die Springform füllen. Einen Guss aus Sauerrahm sowie 4 Eiern aufquirlen und mit Piment d`Espelette, Muskatnuss, Petersilie würzen. Ich habe noch geriebenen Gruyère zugegeben. Alles gleichmäßig über die Zwiebeln verteilen und dann bei 150 Grad im Ofen etwa eine Stunde stocken lassen.

Zwiebelkuchentorte am Stück

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9 Antworten auf “Zwiebelkuchentorte”


  1. 1 Bolli\ 20. Januar 2010 um 9:06 Uhr

    die sieht nicht nur super aus sondern schmeckt auch sicher genauso!

  2. 2 Aurinko 20. Januar 2010 um 10:27 Uhr

    Diese Zwiebeltorte schaut wirklich perfekt aus. eine schöne Kruste, und der ganze Teig ist so schön nach oben geformt. Lecker.

  3. 3 Arthurs Tochter 20. Januar 2010 um 16:40 Uhr

    bitte bitte ein Stück für mich! Ich bring auch Wein mit!

  4. 4 Hannes 20. Januar 2010 um 17:39 Uhr

    Das Rezept klingt sehr spannend, eine Einladung zum nach machen!

  5. 5 lamiacucina 20. Januar 2010 um 19:27 Uhr

    das ist beinahe ein klassisches Berglerrezept !

  6. 6 Administrator 21. Januar 2010 um 7:29 Uhr

    @ Bolli und Aurinko: Knicks, vielen Dank.

    @ Arthurs Tochter: Das wäre der Wein gewesen, der uns genau an der Stelle gefehlt hatte. Mist.

    @ Hannes: Nur zu!

    @ lamiacucina: Bergler, hab ich versucht zu googeln, aber da musst du mir noch auf die Sprünge helfen.

  7. 7 ilse aus Minga 15. Februar 2010 um 18:17 Uhr

    was ist mir denn da für ein süßes Bild entgangen! und der Zwiebelkuchen – nachmachen!

  1. 1 Appel und n Ei « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 24. Januar 2010 um 13:56 Uhr
  2. 2 Einsiedler Ofeturli (Käse-Zwiebelkuchen im Kartoffelteig) « lamiacucina Pingback am 23. Februar 2010 um 4:01 Uhr
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