Kaffeesieren

Kaffee auf dem HerdIch trinke wenig Kaffee. Selten gibt es auf die Schnelle einen winzigen Espresso, nach dem Essen auch mal einen Doppelten, wenn ich aber in Stimmung bin, nehme ich mir Zeit und zelebriere solche Pausen zwischendurch. Dazu muss es nicht immer Torte geben, eine kleine Aufmerksamkeit reicht, solange die Hauptsache stimmig ist. Das fängt hier schon bei der Kanne an. Guter Espresso schmeckt mir aus diesen kleinen Herdkochern einfach am besten. Platz für eine Maschine räumte ich in meiner kleinen Küchenzeile sowieso nicht ein. Dieses Kännchen fasst zwei Tassen.

Über die Jahre habe ich mich durch diverse Sorten probiert, es gibt schließlich genug auf dem Markt und experimentieren kann man immer mal wieder. Carte Noire Arabica Exclusiv gehört nicht nur zu Frankreichs beliebtesten Kaffees, meine Familie importiert den übers Jahr verteilt kiloweise, also steht auch immer ein Päckchen für mich bereit.

So ein, zwei Tässchen sind schnell gekocht, für besagten zeremoniellen Charakter bedarf es etwas mehr: Ich karamellisiere braunen Zucker in einem Topf, bis dieser flüssig wird. Milch angießen und unter kräftigen Rühren den Karamell lösen. Aufpassen, dass die Milch dabei nicht zu heiß wird!

Zucker Milch

Die Milch kräftig aufschäumen und über einen Löffel vorsichtig zum Kaffee geben. Ich habe den Löffel auf diesem Bild leider etwas zu hoch angesetzt, damit plörrt der Milchschaum zu hart ins Glas und die Schichten bleiben nicht getrennt.

Milchaufschäumer Schichtsystem

Wer kennt nicht den berüchtigten Vorführeffekt? Trotzdem ein Lehrstück, geschmacklich tut das zumindest keinen Abbruch. Zum Abschluss noch mit einer Prise Zimt krönen, die Duftnote steigert die Heimeligkeit. Für jeden noch ein Macaron au Café dazu, zurücklehnen und genießen.

Kaffeesieren

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7 Antworten auf “Kaffeesieren”


  1. 1 Hannes 21. Januar 2010 um 20:13 Uhr

    Mehr braucht es nicht zu einer besinnlichen Pause.

  2. 2 lamiacucina 21. Januar 2010 um 20:31 Uhr

    Kaffee mag ich lieber schwarz, ohne nichts.

  3. 3 ilse aus Minga 22. Januar 2010 um 17:40 Uhr

    Das ist ja ein reizendes Kännchen. Und dein Zeremoniell gefällt mir auch sehr gut – aber ich trinke allerdings (stinklangweiligen, leckeren)Tchibo Handfilter ohne Zucker, aber mit warmer Milch, gern auch mal mit geschäumter.

  4. 4 kulinaria katastrophalia 23. Januar 2010 um 18:13 Uhr

    Diese kleinen Kännchen haben den entscheidenden Nachteil, dass sie auch auf Grund des zu hohen Hitzefaktors nicht die volle Geschmacksintensivität wie eine richtig gute Esspressomaschine hervorzaubern können. Aber das mit der richtigen Kaffeeauswahl ist alles kompensierbar ;p

    Warum benutzt Du nicht einen kleinen Gaskocher oder einen Minielektrokocher für das Kännchen, das geht doch viel besser und energiesparender?

  5. 5 Administrator 24. Januar 2010 um 14:16 Uhr

    Wie gesagt, kein Platz.

  6. 6 kulinaria katastrophalia 31. Januar 2010 um 17:49 Uhr

    @Administrator
    Ach was, die sind so winzig :p

  1. 1 Wamm, wa? « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 05. Juli 2010 um 8:48 Uhr
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