Gestern bei der Kochgruppe

KochgruppeDienstag, Kochgruppe und diesmal kam sogar noch familiärer Besuch dazu. Vollzähliges Erscheinen mit Überzahl, also elf Personen am Tisch und das an einem ganz normalen Wochentag – eine echte Herausforderung für die gestrigen Gastgeber! 1,5 Kilo Fleisch gingen über die Teller und eine Vegetarierin freute sich über zusätzlich servierte Ofenkartoffeln.

Roastbeef mit Bratkartoffeln, Remoulade und Salat

Für das Roastbeef nehme man Hüftfleisch, bestenfalls Roastbeeffleisch oder Filet vom Rind. Das Fleisch wird gewürzt mit Pfeffer und Salz, etwas Senf und Kräutern, von allen Seiten scharf angebraten, dann bei 80 Grad in einer Fettpfanne für 5-7 Stunden in den Backofen gesteckt. Wenn die Kerntemperatur 60 Grad, bei uns 58 Grad, beträgt ist der Braten fertig. Einfach abgedeckt auskühlen lassen und in den Kühlschrank packen. Das Fleisch sollte nun, wenn man es aufschneidet, gleichmäßig rosa sein.

Für die Remoulade nimmt man 5 auf Zimmertemperatur angewärmte Eier sowie eine Flasche Sonnenblumenöl. Man trennt das Eigelb vom Eiweiß und tut es in eine Schüssel mit 2 Teelöffeln Senf. Nun gibt man langsam unter stätigem Rühren das Öl dazu. Erst nur einige Tropfen, dann nach und nach etwas mehr. Dabei immer darauf achten, dass sich Öl und Eier gut verbinden. Bei 5 Eiern etwa einen halben Liter Öl verwenden. Am Ende sollte man eine schöne Majo erhalten. Nun eine Zwiebel, einen Apfel, 4-7gewürzgurken (je nach Größe), frische Petersille, etwas Dill und Schnittlauch sehr fein hacken und in die Majo geben. Dann mit Zitronensaft, etwas hellen Essig (in unserem Fall hellen Balsamico, sehr sparsam verwenden) und Gurkenwasser von den Gewürzgurken angießen, unterrühren und dann mit Pfeffer, Salz, Senf und einer Prise Zucker abschmecken. Wenns gefällt, abdecken, in den Kühlschrank stellen und bestenfalls über Nacht durchziehen lassen….schmeckt dann noch besser.

Für die Bratkartoffeln: Kartoffeln klein schneiden in Würfel und ungewürzt in Butaris anbraten bis sie gleichmäßg knusprig braun sind. Gewürfelten Speck seperat knusprig braten und dann ebenfalls in gesonderter Pfanne die Zwiebeln anschwitzen bis diese leicht glasig sind. Sieht alles gut aus, zusammen schütten und mit Pfeffer und Salz würzen.

Für den Salat mischt man einen leicht bitteren Salat mit etwas Zwiebeln und selbst gezogenen Sprossen, ganz wichtig! Das Dressing aus hellem Balsamicoessig, Feigensenf und Olivenöl anrühren, nach gefühl, bis eine sämige Sauce entsteht. Nicht mit dem Senf geizen! Noch mit Pfeffer, Salz sowie einer Prise Zucker abschmecken, anmachen und fertig.

Das Roastbeef schön dünn aufschneiden und alles zusammen auf den Tellern anrichten und aufessen…mhhm lecker. So lecker, dass nur noch ein Foto der natürlich nicht vorhandenen Reste bleibt.

Reste vom Feste

Mascarpone-Mango-Kuchen

Der Nachtisch war in diesem Fall ein etwas missglücktes Experiment. Es wurde Butter mit zerbröseltem Löffelbisquit zu einem Teig geknetet, in eine Springform gedrückt und kurz im Backofen ausgebacken. Dann knüppelharte Mascarpone unter mehreren Wutanfällen und höchst möglicher Konzentration auf dem recht krümeligen Teig geschmiert und mit Mangomuß übergossen. Im Eisfach stand der Kuchen nun bis die Oberfläche einen einigermaßen festen Eindruck machte. Das Resultat war eher mäßig, geschmacklich sehr buttrig und der Mascarpone fehlte der Kick. Das Experiment war in der Form gescheitert.

Mascarpone-Mango-Kuchen

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4 Antworten auf “Gestern bei der Kochgruppe”


  1. 1 ilse aus Minga 12. Februar 2010 um 11:02 Uhr

    diese Kochgruppe sieht gut aus

  2. 2 Administrator 14. Februar 2010 um 15:32 Uhr

    Immerhin. ;-)

  1. 1 Knusprige Batatenwirbel mit Räucherlachs « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 24. Februar 2010 um 21:56 Uhr
  2. 2 Best of Kochgruppe 2010 « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 06. April 2012 um 9:15 Uhr
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