Unsere anliegenden Schlachter bieten schon seit einigen Wochen diese saftig dicken Porterhouse Steaks an. Bisher drückte ich mich bloß drum herum, hatte ich mir doch eigentlich vorgenommen, dem Fleischkonsum von schnell dahergebratenen Schnitten zu entsagen und mich mehr dem ganzen Tier zuzuwenden. Andernorts liefert man dazu im Rahmen der Fastenzeit sogar rein vegetarische Alternativen, aber mein Fastenprojekt vom letzten Jahr muss ich so schnell nicht wiederholen. Vorsätze sind generell dazu da, gebrochen zu werden und immerhin handelt es sich hierbei um ein ungewöhnlicheres Stück, als reines Filet. Genau das bildet bei diesem amerikanischen Schnitt aus dem Roastbeef allerdings immer noch einen größeren Teil und unterscheidet sich in der Hinsicht vom T-Bone. Soweit war meine widersprüchliche Rechtfertigungsstrategie also abgeschlossen, als ich jetzt kurzentschlossen doch zugriff.
Zur Zubereitung eine Pfanne bis kurz vor dem Rauchpunkt erhitzen, wenig Butterschmalz rein und das Steak von jeder Seite etwa eine Minute scharf anbraten. In Alufolie gewickelt 10 Minuten ruhen lassen, bis sich die Fleischsäfte wieder in den Fasern gesammelt haben. Dann noch etwa 5 Minuten bei knapp 60 Grad im Ofen gar ziehen lassen. Salzen, Pfeffern, einen Klacks Beurre de Paris – ich bereue nichts! Dazu schmeckt ein einfacher Gurkensalat aus gesalzen abgetropften Spiralen mit Reisessig und Sesamöl.








Wird Zeit, dass wir unsere vegetarischen Wochen beenden
!
Hihi, hab ich auch bei dem Anblick dieses superduper Fleischstückes gedacht, aber ein wenig halten wir noch durch,
Mit Seakschnitten kenn ich mich jetzt nicht so aus, so hätte ich gedacht, dass dieses das T-Bone wäre..
Da werde ich demnächst (ein paar Tage halten wir noch durch) mal mit meinem Schlachter sprechen.
Ich hätte es auch für ein T-Bone Steak gehalten. Man lernt doch nie aus.
WOW ich beneide Dich – ich habe hier in Deutschland noch nie ein schönes Porterhouse Steak gesehen beim Metzger.. Das werde ich mir dieses Jahr in den USA gönnen…
@ Toni und Suse: Nix da, schön weiter machen. Mir gefällt euer Projekt sehr!
@ Freundin dgG: Der Unterschied ist minimal.
@ alissa: Vor Ort schmeckts doch am besten!