Nachgeschneckt

Bestimmt die halbe Blogosphäre, zumindest bald unheimlich viele im Kochblogbereich, schrieb schon in höchsten Tönen von diesen Kakaoschnecken und irgendwann brachen damit auch die Dämme meiner Backmuffeligkeit, besonders weil sich mein in Abreise begriffener Onkel noch einmal leckeren Kuchen zum Kaffee wünschte. So bin ich dann basierend auf Anikos Originalrezept hilflos ergeben Zorras Erweiterungsvorschlägen gefolgt:

Teig
250 g Mehl
25 g weiche Butter
Kakaoschnecken1 Paket Frischhefe
120 ml Wasser
1 Ei
2 EL Zucker
1/2 TL Salz

Füllung
Dunkles Kakaopulver
Puderzucker

Zum Fertig-Backen
50 ml Milch
15 g Butter

Aus einem Teil der ersten Zutaten vermengte ich zuerst einen Mutterhefesud, der im Ofen ging. Mit dem restlichen Mehl verkneten und abgedeckt auf der Heizung zur doppelten Größe aufgehen lassen, rechteckig auf gut mehlierter Fläche ausrollen, mit Kakao und Puderzucker bestreuen. Von der Längsseite aufrollen, in Stücke scheiden und in einer mit Backpapier ausgelegten Sprinform kreisförmig einsetzen. Über Nacht im Kühlschrank abgedeckt ruhen lassen. Dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 15 Minuten backen, mit Milch beträufeln, Butterflocken auflegen und nochmal 15 Minuten backen.

Zufrieden war ich mit dem Ergbnis leider nicht. Innen blieben sie zwar einigermaßen fluffig, allerdings ergab das äußerlich schon einen relativ festen Panzer und mir fehlte immer noch etwas Süße. Keine Ahnung, was da schief gelaufen sein könnte.

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8 Antworten auf “Nachgeschneckt”


  1. 1 sammelhamster 08. März 2010 um 9:03 Uhr

    Zum Kaffeetunken sind sie aber doch sicher immer noch lecker ;-)
    Sehen jedenfalls äußerst schokoladig aus.

  2. 2 Anikó 08. März 2010 um 9:12 Uhr

    Tut mir leid, dass sie nicht so geworden sind, wie Du wolltest :-( Vielleicht braucht der Teig nen bißchen länger im Ofen, aber bei niedrigeren Temperaturen, wenn er direkt aus dem Kühlschrank kommt, damit er obenauf nicht so hart wird … Wäre meine Vermutung, aber kenne mich zu wenig in der Backchemie aus.

  3. 3 lamiacucina 08. März 2010 um 17:43 Uhr

    ich warte, bis mir jemand eine pikante Version der Schnecken vorsetzt.

  4. 4 Mestolo 08. März 2010 um 18:11 Uhr

    Die sehen so unschneckig aus, eher wie Kuchen. Du hast für den Guss weniger als die angegebene Menge an Milch und Butter genommen, bei halbierten Rezept wären es 74ml Milch und 25g Butter gewesen, vielleicht lag es ja daran?

  5. 5 Schnick Schnack Schnuck 08. März 2010 um 18:13 Uhr

    @ sammelhamster: Stimmt, Stüppen geht immer.

    @ Aniko und Mestolo: Ich werd mich einfach nochmal zu etwas besinnlicherer Zeit ransetzen. Danke für die Tipps!

    @ lamiacucina: Käse und Schinken, oder gleich Snail Hawaii?

  6. 6 zorra 10. März 2010 um 11:08 Uhr

    Ohje das tut mir leid. Kommt halt immer auch etwa auf den Ofen an und man muss bedenken, wenn sie direkt aus dem Kühlschrank kommen müssen sie etwas länger backen, wichtig dann mit Alufolie abdecken wenn sie oben dunkel werden. Zucker war für mich auch zuwenig drin. ;-)

    PS: Und ja nicht mehr Milch oder Butter nehmen.

  7. 7 Schnick Schnack Schnuck 10. März 2010 um 22:31 Uhr

    Ich hatte sie sogar schon aus dem Kühschrank geholt, während der Ofen vorheizte und dann auch die Backzeit etwas verkürzt. Abdeckung klingt dennoch vernünftig.

  1. 1 Kakaoschnecken-Rattenschwanz « Paprika meets Kardamom Pingback am 28. März 2010 um 21:03 Uhr
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