Einen spürbaren Vorteil bringen diese Hitzewellen mit sich: Gartenarbeit fällt aus. Kein Unkraut wächst mehr. Auch inzwischen steppenähnliche Gräserrasen lassen nicht zu allererst die Mäher aufheulen. Statt dessen umgarnt man in nicht mehr ganz so stechenden Abendstunden bloß noch die letzten liebgewonnenen Pflanzen mit regenbogenziehendem Wassersprenger, um zumindest einen Rest blumiger Farbtupfer in den Spätsommer zu retten. Ausgerechnet die Diesteln tun sich damit dieser Tage hervor.
Aufgespießtes gibt es dann auch in der Gartenküche. Tomaten, Zwiebeln und marinierte Shrimps. Außerdem eine stattliche Fleischpeitsche aus Lammhack, Panko, verschlagenem Ei sowie scharfem Cajun Spice. Alles rundrum auf dem Grill geröstet.

Deftig pikant und dennoch puristisch fügt sich Schwäbischer Kartoffelsalat ein: Kartoffeln in der Schale dämpfen, mit kaltem Wasser abspülen, schälen und in schmale Scheiben schneiden. Nebenher ein Glas Waldpilzfond aufköcheln, gehackte Zwiebel darin blanchieren und dann löffelweise unter die Knollenscheibchen rühren, bis die gewünschte schlorzige Konsistenz erreicht ist. Einige Zeit ziehen lassen, dann mit Muskatnuss, Pfeffer, Salz abschmecken. Zuletzt mit Schnittlauchröllchen aufhübschen und alles zusammen anrichten.








Grillgerichte können für mich gerne deftig sein!
Der Kartoffelsalat inspiriert mich ganz besonders!
Waldpilzfond für Kartoffelsalat. Muss ich auch mal probieren. Im Wald ist es kühl.
Brauchts mehr? Nein! Leckere Sommergartenküche!
@ Nathalie: Ich brauch immer beides, aber was Knackiges nebenher reicht da auch.
@ ilse: Der ist super!
@ lamiacucina: Mein vegetarischer Mitesser lässt Fleischfond obsolet werden, aber etwas dunkelschmackigeres als Gemüsefond wollte ich doch.
@ Hannes: Wir habens nicht ganz geschafft, aber die Reste lassen sich auch wunderbar noch am nächsten Tag vermengt genießen.