
Dick, richtig. Nicht etwa weil Ristotto auf die Hüften ginge, durch die beständige Rührerei verlöre man wohl eher noch ein paar Gramm, nein, endlich kommen frische dicke Bohnen ins Spiel. Die werden ausgepuhlt bloß in kochendem Wasser blanchiert, dann kalt abgespült. Das wellt die zusätzlich umliegende Schale auf, die man so einfach mit dem Fingernagel anritzen und die wirklich grünen Plinsen herausschnippen kann. Eigentlich ganz einfach, wenn auch aufwendig. Wie Risotto eben.

Risottoreis, hier Arborio, bei knapp mittlerer Hitze in Olivenöl anschwitzen. Schlückchenweise Weißwein sowie Gemüsebrühe angießen und stets rühren, rühren, rühren. Immer mal wieder abgezählte Safranfäden dazugeben. Die ersten bescheren die schöne Farbe, die letzten sorgen für feines Aroma. Schließlich die geschälten Bohnen darin gar ziehen und wenn ganz zuletzt die gewünscht schlorzige Konsistenz erreicht ist, noch etwas geriebenen Provolone piccante unterschmelzen.
Ich mag dazu doch gern noch wat zu Beißen und hatte zurechtgestutzte Artischocken in Zitronenwasser gekocht, das Stroh danach herauslöffelnd entfernt und die Knolle vollständig bis aufs Herz entblättert. Die Blätter kann man gut als Vorspeise nebenher auslutschen. Das Herz in Streifen schneiden und in Olivenöl rundrum kurz scharf anbraten. Mit wenig Meersalz betreut zum Risotto anrichten. Puff, ganz was Feines.








Bratartischocken und Provolone also. In Norddeutschland spricht man so schnell, das ich erst am Ende verstehe, was gemeint ist
Jedenfalls etwas Gutes !
Ah, den Kaltwassertrick kannte ich noch nicht.
Ich mag auch immer noch etwas „festes“ zwischen den Zähnen.
Ich mach alles mit- bis zu den Artischocken.
Dicke Bohnen im Risotto habe ich noch nicht probiert, ist sicher nachahmenswert.
Ich bin immer noch auf der Suche nach dicken Bohnen hier bei mir. Bekomme leider keine. Die schmecken bestimmt gut im Risotto.
Saubohnen und Artischocken hab ich dieses Jahr im Garten, wäre für mich also quasi ein Heimspiel…OK, bis auf den Reis vielleicht.
Liebe(r) Autor(in) von „Schnick Schnack Schnuck“!
Kochen Sie noch oder bloggen Sie schon? Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrungen sind gefragt!
Ihre Expertise und Ihre Erlebnisse als Kochblogger sind die Hauptzutat für die Befragung „Kochen 2.0“. Diese führe ich im Rahmen meiner Abschlussarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster unter deutschen und/oder in Deutschland lebenden Kochbloggern durch.
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Hier geht’s zur Umfrage: http://www.unipark.de/uc/kochen2_0/
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Noch ein Hinweis: Sollten Sie nicht die/der einzige Autor/in Ihres Blogs sein und noch Co-Autoren/Autorinnen haben, bitte ich Sie, dass nur eine Person aus Ihrem Team den Fragebogen ausfüllt.
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Viele Grüße aus Münster,
Insa Winter
daumen mal aber sowas von hoch!
Die Bohnen habe hier auch neulich gesucht, aber leider nicht gefunden.
@ lamiacucina: Charmant.
@ Mestolo: Der trickst weniger die Welle, sondern unterbindet das Nachgaren.
@ Nathalie und Arthurs Tochter: Angebraten schmecken die Artischocken nochmal ganz anders.
@ Isi und Tobias: Sind die bei euch vielleicht einfach schon durch?
@ Suse: Ich bin ein bisschen neidisch. Ich konnte bisher lediglich zwei handvoll Kartöffelchen und etwa acht Bohnen ernten.
@ susanne: Mund auf!
Das Rezept klingt toll, und Kompliment auch wegen der Fotos. Die blendet mich richtig, diese glänzende Bohne im Vordergrund. Und dieses Stück gefriergetrocknete Petersilie darauf! Mir knurrt der Magen.
Bei uns wird noch in Handarbeit ohne industrielle Verfahren wie Wasserkocherei die Bohne aus der schale geritzt