Wilde Waldpilze, wer weiß es besser?

Wir haben das Schicksal heraus gefordert, als wir heute mit mehr Glück als Verstand und einer ganzen Wagenladung aus den Pilzen kamen. Eigentlich haben wir bloß drei Sorten im Gepäck, von den Maronen reichlich, Krause Glucke fair geteilt und ich hab wohl noch drei Sommersteinpilze obenauf. Als Frischlinge können wir leider trotz Suchmaschinengeratter noch nicht sicher sein. Wer uns also vor einer möglichen Vergiftung bewahren mag, melde sich bitte bald oder möge für immer schweigen. So sieht`s aus:

Körbchen Sommersteinpilz
Fette Henne Maronen

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6 Antworten auf “Wilde Waldpilze, wer weiß es besser?”


  1. 1 kulinaria katastrophalia 12. September 2010 um 18:24 Uhr

    Das unten links ist der gefährliche Schnorchelschlingschnättler, der bei Genuss für Schaum vorm Mund sorgt — was allerdings nicht den Geschmack und Verträglichkeit, sondern nur den optischen Gesamteindruck schmälert :D

  2. 2 Schnick Schnack Schnuck 14. September 2010 um 8:18 Uhr

    Die Namen sind echt skurril und passend zu den wahnwitzigen Formen, die diese Kerlchen annehmen können. Es gibt aber auch einfach so unendlich viele, dass mancher sich wohl trotz Spaß keine Mühe mehr mit einer neuen Bezeichnung machen wollte. So gibt es neben der bekannten Morchel auch eine Lorchel. Hallo?!

    Man sollte sich jedenfalls schnell an die Weiterverarbeitung machen, auch wenn die Putzerei kein Zuckerschlecken ist. Die schleimigen Schwämme entfernen, oberflächlich anhängende Moos- und Grasreste, vor allem den oft im Inneren wütenden Maden muss man detailliert auf den Pelz rücken. Von der ganzen Kiste blieb uns gerade mal ein Drittel zum ordentlichen Verzehr, der Rest war nach zwei Tagen entweder zu Matsch verfallen, oder Madenverseucht.

    Den eigentlichen Schatz habe ich zerstückelt angebraten, mit Sherry abgelöscht. Nebenher einen Waldpilzfond auf ein Drittel reduzierend eingekocht und dazu gegeben. Creme Fraiche unterrühren, Petersilie, Schnittlauch, etwas Salz, Pfeffer. Bei uns gab es das mit Nudeln.

  3. 3 Erich 14. September 2010 um 22:38 Uhr

    Habt ihr überlebt? Es ist so still seit dem 11.09.
    Leider verstehe ich gar nichts von Pilzen, würde gerne viele kennen und vor allem finden. Bei uns gibt es den Pilzschauer, da gibst Du Dein volles Körbchen ab und schämst Dich nachher, immer noch besser als im Spital aufwachen oder gar nicht mehr :-) )

  4. 4 Freundin des guten Geschmacks 16. September 2010 um 10:17 Uhr

    Da wäre ich überfordert. Mein Vater war ein leidenschaftlicher Pilzsammler und Finder. Leider habe ich nichts abgeschaut.

  5. 5 Schnick Schnack Schnuck 17. September 2010 um 8:42 Uhr

    @ Erich: Keine Sorge, uns geht es prima, wennschon so ein Pilzschauer doch durchaus ratsam ist. Meine Begleiter waren von Oma und Kochausbildung einigermaßen geschult, allein hätt ich mir wohl selbst nicht über den Weg getraut.

    @ Freundin dgG: Wenn man durch sachkundige Betreuung vor Ort erstmal an Sicherheit gewinnt, lernt man doch schnell die Spreu vom Weizen zu trennen und erkennt schon aus der Ferne, wo sie sich tummeln könnten. Bei den Lamellenpilzen wird es wohl schon schwieriger.

  1. 1 Kartoffelplätzchen mit Pfifferlingen « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 26. August 2011 um 13:47 Uhr
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