Die Woche ist schon rum und endlich läuft unsere Kochgruppe wieder in geregelten Bahnen, denn inzwischen führt jemand Buch über Termine und Ausschreibungen. Wir wollen sogar neue, ambitionierte Wahnsinnige ins Boot holen, damit wir in gepflegter Regelmäßigkeit mit 10 bis 12 Personen zum Dienstag speisen können. Da muss man schon Bock drauf haben! Alles andere wär doch Kinderkacke, also erbitten wir uns durchaus ernstgemeinte Zuschriften. Dieser wöchentliche Termin ist heilig, auch wenn es währenddessen nicht immer den Anschein haben mag.
Diesmal hat sich tasächlich wieder jemand selbst übertroffen, da passte einfach alles:
Feldsalat mit Birnen
Gerupften Feldsalat und Birnenscheiben vorweg.
Vinaigrette aus:
- 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
- 2 Zehen Knoblauch, gepresst
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL Himbeeressig
- 1 TL Honig
- etwas Dijonsenf
Schweinefilet auf Süßkartoffelpüree mit Lebkuchenjus und Rosenkohl
- 8 Stück Schweinefilet, a 80 g
- 2 EL Öl
- 1 EL Honig
- 0,2 Liter Rotwein
- 100 ml Bratenfond
- 1 Stück Lebkuchen, fein gemahlen (Saucenlebkuchen oder Aachener Printen gehen auch)
- 400 g Süßkartoffeln
- 50 ml Sahne
- 50 ml Milch
- 400 g Rosenkohl, küchenfertig
- 1 EL Butter
- 2 EL Semmelbrösel
- Salz und Pfeffer
- Muskat
Kartoffeln waschen, schälen und klein schneiden. Anschließend in Salzwasser durchgaren und danach ausdampfen lassen. Den Topf wieder auf den Herd stellen, erhitzte Sahne und Milch dazu geben, mit Salz und Muskat würzen. Nun die Masse mit einem Schneebesen glatt rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Evtl. nachwürzen.
Die Schweinefilets in einer Pfanne mit Rapsöl anbraten und anschließend im vorgeheizten Ofen bei 160°C Umluft garen (ca. 12 min). Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Bratpfanne mit Rotwein ablöschen und Honig zufügen. Ist der Rotwein fast verkocht, mit dem Bratenfond auffüllen und den Lebkuchen mit hineingeben. Gegebenenfalls etwas einkochen. Abschmecken.
Den Rosenkohl blanchieren (gerne etwas länger). Butter in einem Topf erhitzen und den Rosenkohl darin angehen lassen. Mit Salz und Muskat würzen. Semmelbrösel zufügen und weiter braten, bis diese etwas Farbe genommen haben.
Anrichten und fertig!

Zum Dessert folgten Muffins mit eingelegten Pflaumen und weißer Schokolade. Rezept muss ich nachreichen. War jedenfalls mit Natron anstelle von Backpulver und mit Joghurt. Bombe, oder?!








Immer wiedr beneide ich Euch um die Kochgruppe. Schade, dass es so weit weg ist von mir.
Jeder ordentlich geführte Verein braucht eineN BuchhalterIn — weiter so!
bei Lebkuchenjus steige ich aus!
Aber so eine Kochgruppe…
Das ist aber wirklich Hardcore! Jeden Dienstag in dann 10-12 Personen! Respekt.
Kocht ihr denn eigentlich immer zusammen oder kocht jeweils der Gastgeber für alle und und der Rest genießt einfach nur?
@ Feundin dgG: Du isst ja zumindest mit den Augen mit. Schwelgendes Mitglied biste damit ja quasi schon.
@ kk: So siehts nämlich aus.
@ ilse: Keine standesdüngelnden Vorbehalte, bitte, die war saugeil!
@ Suse: Ja jeden Dienstag und kochen muss immer einer reihum. Bei zehn Köchen am Herd müssten wir uns wohl in einer Profiküche einmieten, aber so ist es doch viel netter.
ich habe das hauptgericht gestern abend fast eins zu eins nachgekocht. war sehr sehr lecker. ein super rezept für einen herbstsonntag.
Fast ein bißchen aufwendig für den lazy sunday, aber eben auch einfach lecker.