Frühstück in Israel

Nunja nicht ganz, denn ich bin mir sicher, dass die Welt dort unten nicht in weißen Schneemassen versinkt, während ich mich heute erstmals und hochoffiziell im Schnee festgefahren habe. Beim Ausparken. Nur um kurz nach meiner irrsinnigen Befreiung noch eine lautlos mäßig elegante Pirouette mitten auf einer vielbefahrenen Hauptstraße zu küren. Zum Glück ist nichts passiert, aber genau das will ich nicht weiter herausfordern und fahre morgen Bus und Bahn.

Ähnliche Aufregung verspricht das aktuelle Blogevent von Tobias: 15ter mediterraner Kochevent – Israel. Weil wir ja große Fans fremder Frühstückskulturen sind, hatte ich während der Feiertage eine deftige Shakshuka aufgesetzt und zur Bewerkstelligung begleitender Pita-Brote sogar meine Backmuffeligkeit überwunden. Ein letztes Mal, dieses Jahr, soviel ist sicher.

Israelische Pita

1 halbes Päckchen frischer Hefe mit 1 Tl Zucker und 1,5 Tassen lauwarmem Wasser verrühren. Solange an einem warmen Platz stehen lassen, bis Blasen aufsteigen, dann 5 Tassen Roggenmehl, 1,5 Tl Salz sowie 2 El Öl unterrühren und mit Brotgewürz (Koriandersaat, Kümmel, grüner Fenchelsaat, Macis, Selleriesaat, Sternanis, Kreuzkümmel, Kardamonsaat) abschmecken. Zu einem glatten Teig verkneten, in Öl bestreichen und abgedeckt eine Stunde aufgehen lassen.

Hefesud Pita-Teig
Teigportionen Aufgegangener Hefeteig

Den Teig in acht Stücke teilen und wiederum zu kleineren Kugeln formen. 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen mit Backblech vorheizen. Die Teigportionen auf dem vorgewärmten Blech platt drücken, kurz ruhen lassen und dann bei voller Hitze auf unterster Schiene wenige Minuten backen, bis der Teig gerade Farbe annimmt.

Teigfladen Fladenbrot

Shakshuka – Frühstück aus Israel

Dieses Pfannengericht lässt sich gut vorbereiten und kann wie nebenher auf dem Herd fertig schmurgeln. Dazu einfach ein paar Frühlingszwiebeln, etwas Knoblauch und Paprikastücke andünsten und Tomaten dazugeben. Mit gemahlenem Kreuzkümmel abschmecken. Alles zusammen auf mittlerer Hitze einköcheln. Zuletzt vorsichtig ein paar Eier auf die Tomaten geben, das Eiweiß leicht anstechen und zerlaufen lassen, dann kurz pochieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Shakshuka Shakshuka mit Ei

Frisches Koriandergrüner hatte ich mit gehacktem Knoblauch, Meersalz sowie Zitronensaft zu einer groben Paste vermörsert und auf die Eier gegeben. Die frische Note tut dieser deftigen Frühstückspfanne ganz gut, finde ich.

Frische Korianderpaste Shakshuka - Frühstück aus Israel
15ter mediterraner Kochevent - Israel - tobias kocht! - 10.12.2010-10.01.2011


6 Antworten auf “Frühstück in Israel”


  1. 1 Suse 29. Dezember 2010 um 10:08 Uhr

    Das Frühstück scheint mir genau das Richtige für den 01. Januar 2011 :o )

  2. 2 Schnick Schnack Schnuck 30. Dezember 2010 um 7:08 Uhr

    Spätestens am Zweiten wär ich wohl auch wieder dafür zu haben. An Neujahr gibts Fisch und Suppe. ;-)

  3. 3 tobias kocht! 30. Dezember 2010 um 9:14 Uhr

    Nach Frühstück ist mir auch gerade. Ich muss Suse Recht geben. Für den 1. Jänner ideal!

  4. 4 Schnick Schnack Schnuck 31. Dezember 2010 um 9:37 Uhr

    Sehr schön, guten Rutsch!

  5. 5 tobias kocht! 16. Januar 2011 um 17:56 Uhr
  1. 1 Frühstück in Norwegen – die Camperedition « Schnick Schnack Schnuck Pingback am 07. Oktober 2014 um 8:45 Uhr
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