Archiv für März 2011

London Art Fart

Tate Modern

Shozo Shimamoto ?
Max Beckmann Max Beckmann
Charles Biedermann
Jannis Kounellis, ?
Mona Hatoum
Whamm!
Marcel Duchamp
Jenny Holzer

Architektur

Miez Picadilly
Hyde Park

Magnolien Kippenmänneken
Luft

London Food Art

Das Essen, wo bleibt das Essen? Klar, wir futtern uns nach Lust und Laune durch London, das ist immerhin ein Kinderspiel. An jeder Ecke findet man einen Imbiss, Snack Bars, Pubs und Restaurants und obwohl die Engländer augenscheinlich echte Schnellesser zu sein scheinen, nach dem Essen umgehend das jeweilige Etablissement verlassen und ledglich rund um die Pubs in aller Herzensruhe, dafür schon zur Mittagszeit, über einigen Pints in Palavern geraten, kommt uns als Durchreisenden diese Fast Food Kultur sehr gelegen.

Wir beginnen die Tage standesgemäß mit Breakfast Tea im Bett – die Aufstellung einer kleinen Kocherecke mit allen Zutaten auf dem Hotelzimmer ist wirklich eine gute Einrichtung. Dazu gibts Knabbereien, verschiedene Kräcker liegen aus, mal halten wir knusprige Parmesanstangen aus dem Supermarkt bereit oder diese köstlichen kleinen Cupcakes aus einer Backboutique am Covent Garden.

English Breakfast Tea Red Velvet Cupcake

Dann erst gehts raus auf die Straße, doch weil unsere Tagestickets für die U-Bahn erst ab 9:30 Uhr gelten, bleibt immer noch Zeit für ein zweites, ordentliches Frühstück. Porridge mit Ahornsirup oder Beerentopping – Haferschleim hab ich ja noch aus der Frühstücksküche meiner Oma in guter Erinnerung – der Mitesser hält sich lieber an Sandwiches und am letzten Morgen hauen wir uns tatsächlich noch ein Full English Breakfast zwischen die Rippen.

Porridge Full English Breakfast

Hat man die Ein- und Ausfallpläne der Circle- und Districtline erst einmal verinnerlicht und die eigenen Routenpläne angepasst, beginnt der Run auf alles Sehenswerte, was sich in den knappen vier Tagen so unterbringen lässt. Eine grobe Richtung behalten wir dabei zwar stets im Hinterkopf, doch entdeckt man auf streunenden Umwegen die ungewöhnlichen Details und versteckte Ecken machen so einen Trip schließlich erst zu einem wirklichen Erlebnis.

Take Away

Unterwegs gibts was auf die Hand, einmal entdecken wir sogar einen dieser traditionellen Sandwichläden, wo ein älteres Paar liebevoll alle Zutaten und Beilagen angerührt und in der Verkaufstheke ausgebreitet hat. Da zeigt man dann fix da, da, da, wählt aus unterschiedlichen Brot- und Backwaren das begehrte drumherum und zieht wunschlos glücklich von dannen. Die findet man in London allerdings nur noch selten. Inzwischen dominieren die Ketten, doch auch die haben ein ansehliches Programm, das sich durchaus aus traditionellen Wurzeln speist. Dazu zählt unbedingt der Braten in allen Variationen. Bei Fuzzy`s Grub sieht man Braten vom Rind, Lamm, Schwein, und diversen Geflügel, dazu Stuffings, gestampfte wie Bratkartoffeln, Erbsen, Karotten und reichlich dunkelbraune Gravy – eben alles, was zu einem guten Braten dazu gehört. Zum Mitnehmen. Nicht im dreitellerigen Gedeck, sondern als Full Roast in a Sandwich. Genial!

Full Roast in a Sandwich Full Roast in Me

Und dann die Märkte! Davon gibt es in so einer Metropole ja einige, aber geschafft haben wir diesmal bloß den Borough Market und das ist stark untertrieben, denn vielmehr hat der uns geschafft. Pilze, Obst, Gemüse, Fisch, Saftbars, Kuchen, Brot, Oliven, Fleisch, Austern – ja, schon wieder Austern – Süßes sowie dekorative Beilagen. Food Porn at its Best, you are here!

Borugh Market

Outrages Shrooms Display Fish ohne Chips
Weizengras Saftbar Kuchen
Brot Oliven
Fleisch Austern
Mit Rotweinessig und Zwiebeln Austern schlürfen
Turkish Delight Marmelade
Merenguez Blumen

Neal`s Yard DairyAlles Käse? Von wegen. Den gibt es auf dem Markt zwar auch aus aller Herren Länder, aber wir jagen nach echtem, britischen Käse, den Guten, den die ja wider aller Unkenrufe sehr wohl haben und die wohl beste Auswahl bietet die Käseboutique Neal`s Yard Dairy, direkt ums Eck. Hier kann man sich blindlings voran der Nase nach Richtung Theke drängeln und vor Begeisterung juchzend nach Habenwollen winken, doch für die Bestellung stellt man sich besser hinten an, denn der Andrang ist groß und die Schlange lang. Das Warten lohnt sich. Jeder Kunde bekommt einen Berater vorweg gestellt, der zwar dem Gewünschten gern nachkommt, jedoch vor allem auch Alternativen zum Vergleich vorstellt und das in Form köstlicher Kostproben, von denen sich der Gute jedesmal selbst ein Scheibchen zwischen die Kiefer schiebt. Ein Traumjob, da bin ich mir beinah sicher.

British Cheese Map Käsedusche
Alles Käse

Afternoon TeaNach solcherlei kulinarischen Eskapaden passt später am Tag nicht mehr viel rein. Eine typisch englische Tea Time wollen wir uns trotzdem nicht entgehen lassen und dazu gehören schließlich ein paar Fingersandwiches ohne Kruste, etwas Gebäck. Scones und Clotted Cream, ja, doch die volle Etagere hätten wir schlichtweg nicht geschafft. Bei schummriger Atmosphäre wirkt so eine Teestunde durchaus belebend und macht fit für den Abend.

Mit Sushi ohne zeigenswerte Fotos, zum Beispiel, in einem Laden ohne Alkohollizenz. Da mögen die ringsum ausgestellten Sakeflaschen zunächst irreführen, obschon das blumig aufquellende Teebömbchen darüber hinwegzutrösten weiß. Lili Fairy nennt sich dieser dolle Teeeffekt, gegen den jeder Beutel einpacken kann.

Tea Fairy

Ihr seht, ich gerate wieder ins Schwärmen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass nach oben hin noch Platz im Magen ist und auf dem Weg zu unseren Hotel liegt ein Noodle Oodle so strategisch günstig, dass es bei einem Blick in die chinesische Nudelmacherei zur Fensterfrond schnell um uns geschehen ist und dann liegen da auch noch Dim Sum.

Noodle Oodle Krabbenchips
Dim Sum 1 Dim Sum 2
Dim Sum Kitchen

Die Dim Sum sind gut, würzig und lecker. Gekommen sind wir aber wegen der Nudeln. Diverse Gerichte stehen auf der Karte, weitere in einem hängenden Bestellcomputer zu Tisch, doch auf herkömliche Nachfrage in einer durch hilfloses Heranwinken upgegradeten Face-to-Face-Kommunikation mit der heraneilenden Kellnerin, die unsere Bestellung wie erwartet in ebenwertiger Echtzeit abzufertigen versteht, kommt heraus, dass als vegetarische Alternative nur gebratene Udon-Nudeln mit Pilzgemüse zur Auswahl steht. Enter, und out.

Noodle Oodle Macherei Gebratene Udonnudeln mit Gemüse

Cheers!

Pub Bayswater Arms

London Street Life

Garten Covent Garden
Punk and Flowers

Straßenlaterne City of London
Brücke

Tate Modern Ausblick Tate Modern
Millenium Bridge

St. Pauls Cathedral London Tower
Tower Power

Nachtaction Von der Straße zum Werbestar
Underground

Borough Market Carnaby Street
Oxford Circus

Burn the Rich London Riots

Embankment Southbank
London Eye

Westminster Westminster Station

Kochgruppen Union Jack

KochgruppeKönigliches Britannien, unendliche Weiten.. ne, falscher Anfang, immerhin sind dem Eiland nach allen Ecken und Enden Grenzen gesetzt. Ich sitze jedenfalls schon beinah im Flieger nach London, sodass ich unserer Kochgruppe diese Woche auch bloß aus der Entfernung nachlechtzen kann und doch gibt es hier einen kleinen Vorgeschmack, was uns kulinarisch so auf der Insel erwarten könnte. Aufgrund logistischer Probleme gabs wohl den Hauptgang zuerst und die Vorspeise danach, aber was macht das schon?

Hochrippe mit Kräutern

1) Die Hochrippe (Rind) mit Salz und Pfeffer einreiben. Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano) auf das Fleisch legen und festbinden. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch rundherum scharf anbraten.
2) Gemüse (Zwiebeln, Möhren, Knollensellerie, Tomaten, Knoblauch) in grobe Stücke schneiden und in einen Bräter geben. Das Fleisch draufsetzen und für ca 3 1/2 Std. bei 100 Grad in den Ofen (kein Umluft). Die Kerntemperatur sollte am Ende 64 Grad betragen.
3) Hochrippe herausnehmen und auf einem Blech im ausgeschalteten Ofen warm halten.
4) Das Gemüse im Bräter mit Weißwein und Kalbsfond ablöschen und auf dem Herd um ein Viertel einkochen lassen. Durch ein Sieb gießen, salzen und Pfeffern. Fleisch in Scheiben schneiden und mit dem Bratensaft servieren. Dazu: Bratkartoffen.

Für den Mangold
1) Stiele in Streifen schneiden, Blätter halbieren und ebenfalls in Streifen schneiden. Stiele ca 3 Min blanchieren, dann die Blätter dazu und für weitere 4 Min blanchieren. Dann abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
2) In einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen und die klein gehackte Zwiebel darin dünsten. Nach kurzer Zeit den ebenfalls klein gehackten Knoblauch dazu geben und ebenfalls kurz mitdünsten. Nun den Mangold zugeben und kurz anbraten.
3) Mit etwas Orangensaft ablöschen und etwa 5 Min. bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. Mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch ein wenig saure Sahne unterrühren und fertig.

Hochrippe mit Kräutern, Bratkartoffeln und Mangold

Yorkshire-Puddings

1) Mehl (200g) in eine Schüssel geben und salzen und pfeffern. Milch (175ml) und Wasser (100ml) dazugeben und verquirlen. Zwei Eier unterrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten.
2) Je einen TL Öl in die Mulden einer Muffinform füllen und in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen stellen (kein Umluft). Warten bis die Form sehr heiß (!) geworden ist und dann den Teig in die Mulden gießen. Ca. 20 Min backen.
3) Spinat grob hacken. Italienische Mortadella klein würfeln. Zwiebeln fein würfeln.
4) Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln glasig anschwitzen, dann den Spinat dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
5) Spinat, Mortadella und Ricotta in die Yorkshire-Puddings füllen und für weitere 5 Min in den Ofen geben.

Gefüllter Yorkshirepudding

Pfirsichquark

1) Die Sahne (Becher) steif schlagen. Die Pfirsiche (Dose) abtropfen lassen und eine Hälfte der Pfirsiche pürieren. Die andere in kleine Stücke schneiden. 1 Pfirsichhälfte zur Deko in Spalten schneiden.
2) Die Pfirsiche unter den Quark (500g) rühren, 2 EL Saft ebenfalls und ein Schuß Cointrau. Die Sahne unterheben und mit den Pfirsichspalten dekorieren.

Pfirsichquark

Obstsalat zum Frühstück

Obstsalat im GartenIch befinde mich also derzeit in einer knallend bunten Phase, will Farben in allen Tönen des Regenbogens um mich herum schillern sehen und oszillierend in mich aufsaugen. Frische Frühlingsluft atmen, den Garten mit Händen und Füßen in vollen Zügen genießen, auch wenn das bedeutet, mich mit blutigen Fingern durch Kraut und Rüben zu rackern. Der Ausblick entschädigt reichlich, doch für ein Frühstück im Garten ist es aktuell noch etwas zu kühl morgens.

Bohnen, Eier, Speck sind auf dem Tisch keine Seltenheit, ebenso Türme aus Pfannekuchen und Flüsse von Ahornsirup. Ausgleichend steht dazu meist ein bunter Obstsalat bereit. Blutorange, Birne, Apfel, Kiwis und Weintrauben sind dabei. Mal etwas Honig, aber lieber süße ich das Potpourri mit trocken gehackten Datteln. Guten Morgen!

Obstsalat

Frühling! Kuchen!

Frühlingsanfang im GartenHach, das ist ein Fest, oder? Es gibt ja so Gärtnerregelen, wie – pflanz nicht vorm Soundsovielten, sonst Schießmichtot! In meinem letzten ersten Gartenjahr hab ich mich beinah manisch an jegliche dieser Bauernregeln gehalten, wir waren schließlich spät dran und wollten alles richtig machen, doch was das alles nützt hab ich mich damals schon gefragt. Da kann man ruhig einiges schleifen lassen, sich zurücklehnen und trotzdem fehlt mir dazu bei einigen Dingen schlichtweg die Geduld. Warten auf den Sanktnimmerleinstag, das kann ich ganz schlecht. Warten überhaupt treibt mich schnell an den Rand des Wahnsinns, weil ich von selbst schon Termine im Voraus plane, dass noch reichlich Zeit für Unverhergesehens dazwischen passt. Warten auf die ersten Pflanzen? Geht gar nicht! Farbe muss her! Wir streichen das Haus, Holz und Mobilar und dann setzt es gefälligst ein paar Blümchen obenauf, aber dalli!

Stellt man sich schon inbrünstig verlangend gegen sämtliche Jahrhundertregeln, ist es nur recht und billig auch die vermeintliche Backmuffeligkeit seiner selbst abzuschütteln. Kuchen zum Valentinstag? Mir geht erst ab 10 Grad aufwärts das Herz auf, also ran ans Werk:

Mohnkuchenteig Apfelstücken, brauner Zucker, Butterflocken

125 g zerlassene Butter mit 150 g Zucker zu einer Creme aufschlagen. Drei Eier kommen auch dazu. 180 g Mehl mit 1 Tl Backpulver vermengen, die Creme zugeben und gut durchmischen. Drei El Milch noch, 3 EL Mohn und dann alles in einer Springform ausstreichen. 500 g Äpfel zu schmalen Schnitzen schneiden und dicht an dicht in den Teig drücken. Etwas Sherry, braunen Zucker und zuletzt ein paar Butterflocken darüber ausstreuen, dann landet das bei 180 Grad für gute 40 Minuten im Backofen.

Amerikanischer Apfel-Mohnkuchen

Bleibt Zeit 250 ml Sahne mit 250 ml Milch, dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote und der gestückelten Schote bei mittlerer Temperatur aufzuköcheln. Kurz auskühlen lassen. Jetzt wirds schon wieder arg mit dem Warten, wenn man durch ausgiebiges Vorkosten genau weiß, wie lecker das bereits ist. Sechs Eigelb schaumig schlagen, unter das Milchsahnegemisch rühren und alles nochmal vorsichtig und unter beständigem Rühren aufköcheln bis das langsam zur cremigen Sauce stockt.

Apfelkuchen mit Vanillesauce Frühlingskuchen

Tatort Snack Attack

Butter, Piment d`Espelette, Käse Tatort Snack Attack

Jaja, ich weiß. Das gab es schon vor zwei Wochen, aber hätten wir heute noch Mais übrig, ihr könntet euch sicher sein, dass auch zum heutigen Tatort wieder Chili Cheese Popcorn auf unserem Snack Menue stünde. Von wegen Chili, mäkelte dann die frankophile Fraktion angesichts des Piment d`Espelette und ich entgegnete beschwichtigend: Es schmeckt eben einfach besser. Uns rennt jedoch die Zeit davon, darum:

Mais mit einem Löffel Öl bei geschlossenem Topfdeckel poppen. Nebenher gesalzene Butter in einer hohen Pfanne schmelzen, etwas geriebenen Appenzeller auch. Dann das noch heiße Popcorn schnell darin wenden, den restlichen Reibekäse sowie reichlich Piment d`Espelette drüber streuen und alles zusammen in einer Schüssel nochmal kräftig durchrühren. Wem das Popcorn jetzt zu flau geworden ist, der gibt die ganze Chose nochmal für einige Minuten in den Kühlschrank, dann ist alles bis 20 Uhr wieder knackig, würzig, frisch. Husch!

Chili Cheese Popcorn

Asiatische Kochgruppe

KochgruppeWir hätten nicht gedacht, bei unserer wöchentlichen Kochgruppe, so schnell wieder zusammen zu sitzen. Die Kenianer sind zurück und haben tolle Fotos, Geschichten und jede Menge Reiseromantik im Gepäck. Entsprechend exotisch geht es auch beim Essen zu, denn schließlich zeigt sich unser neustes Mitglied als Spezialist der Asiaküche. Zugegeben, als wir ankamen, sah es zunächst kaum so aus, als ob wir noch irgendwas zu Essen bekämen. Der Tisch – ein Schlachtfeld:

Die Vorbereitungen

Asiatischer Nudelsalat

Asiatischer NudelsalatZunächst Glasnudeln o.ä. mit kochendem Wasser begießen und ca. 5 min ziehen lassen. Anschließend abgießen und gut abtropfen lassen.
Für das Dressing viel Knoblauch eine angemessene Menge Chili und Zitronengras im Mörsern zusammenstampfen. Anschließend Palmzucker zufügen und alles zu einer Masse mörsen. Anschließend folgende Flüssigkeiten in einem bestimmten Verhältnis zu der scharfen Knobimasse geben: Reisessig 1, Fischsauce 2, Sojasauce 1, Limettensaft 2. Das Ganze verrühren und ein wenig ziehen lassen. Dann zu den Nudeln geben.
Man kann verschiedenstes Salatzeug zu geben. Besonders gut passen Gurken, rote Zwiebeln, Frühlingslauch. Das Dressing ist auch für einen normalen grünen Salat mit Eisberg geeignet.

Pak Choi mit Sesamsauce

Pak Choi mit SesamsauceFür die Sauce eine große
Menge Sesam gut anrösten bis sie leicht braun werden und aromatisch duften. Den Sesam dann im Mörser oder Küchenmaschine mahlen. Anschließend mit heller und süßer Sojasauce auffüllen und abschmecken. Mit Sesamöl Konsistenz und Menge beeinflussen. In einem kleinen Topf erwärmen, falls gewünscht.
Den Pak Choi rupfen, waschen etc. und dann entweder überm Wasserbad dünsten oder im Wok mit sehr wenig Öl kurz garen. Auf einer Platte oder Teller anrichten, Sauce drüber. Fertig.

Asiatischer Nudelsalat und Pak Choi mit Sesamsauce

Masmancurry mit Rind

Masmancurry mit RindRindergulasch mit Masman-Currypaste und Sojasauce und ein wenig Fischsauce marinieren (1 h). Koriandersaat (mehr) rösten und mit etwas Fenchelsaat (wenig) und Knobi und Chilis mörsen. Das Fleisch zusammen mit der Gewürzmischung und noch etwas mehr Currypaste anbraten bis es Farbe bekommt. Dann mit Kokosmilch aufgießen und köcheln lassen. Zirtonengras für etwas Frische als Ganzes mit köcheln lassen. Gemüse schneiden (Karotten, Zwiebeln, Kaiserschoten, Bambus u.ä) Das Gemüse in der Reihenfolge ihrer Garzeit zugeben. Karotten brauchen immer etwas länger. Wenn alles etwas durch gekocht ist mit Salz oder Fischsauce abschmecken und falls die Karotten nicht genügend Süße erzeugt haben mit Palmzucker nachhelfen. Dazu gibt es Reis.

Asiatische Gewüre

Schwein mit Chinakohl

Schwein mit ChinakohlDas Schweinefleisch in Streifen schneiden und mit Chilipaste, Fischsauce und etwas Reisessig marinieren.
Koriandersaat rösten und mit Garam Massala, Knobi, Schwarzer Senfsaat, etwas Chili zu einer Mischung mörsern.
Das Schweinefleisch in kleinen Portionen im Wok anbraten und beiseite stellen. Im Fett die Gewürzmischung mit Zwiebeln anbraten. Sojasauce (1 Teil) und Austernsauce (2 Teil) Reisessig (1 Teil) zugeben. Chinakohl im Wok schwenken und Sojasprossen zugeben. Fleisch zugeben kurz noch gar ziehen lassen. Dazu gibt es Reis.

Sago-Kokospudding mit Mangostücken und Kokossauce

Sago-Kokospudding mit MangoZutaten wie folgt abwiegen: 120 g Sagoperlen, 60 g ZUcker, 60 ml Milch, 60 ml Kokosmilch.
Sago 1 h in kaltem Wasser einweichen lassen. Wasser abgießen und den Sago in einem Topf mit neuem Wasser bedecken und ca 10 min.bei schwacher Hitze köcheln lassen. Den Sago in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser waschen.
Zucker in ca 200 ml warmen Wasser auflösen. Milch, Kokosmilch und Sago mit dem Zuckerwasser vermischen. Abfüllen und auskühlen lassen. Unter die Masse dann Obststücke mischen. In diesem Fall Mango.
Dazu ein Sößchen aus Kokosmilch mit ein wenig Limettensaft und Zucker anrühren und abschmecken. Anrichten…

Einen hab ich noch, Popeye.

Immerhin hat Spinat schon Saison. Spinat macht stark, wenn man ihn mit Kartoffeln staffiert. Knolliges Gewürfel zu Bratkartoffeln rösten, easy. In einer separaten Pfanne Schalottenringe bräunen, wenig Zucker zugeben, mit Rotwein ablöschen und karamellisieren lassen. Der Spinat braucht kaum mehr Aufmerksamkeit und erst recht kein stundenlanges Geschmore im Topf, bis bloß noch ein trauriges Blubb emporsteigt. Die Blätter in ein Sieb verlesen, gut waschen, einmal mit Wasser aus dem Kocher überbrühen, kalt abspülen. Dann nochmal kurz mit den karamellisierten Rotweinzwiebeln durch die Pfanne schwenken, Olivenöl drüber und alles zusammen anrichten.

Warmer Spinatsalat mit Rotweinschalotten und Kartoffelcroutons

Schwäb`scher Sparteller

Der gepriesene Frühling schauert dieser Tage bloß Grau in Grau ums traute Gemäuer. Kann mir Recht sein, denn bei dem zwischenzeitlichen Regen macht sich der Garten besser von selbst und ich bewege mich bestimmt nicht mehr freiwillig nach draußen, um zur neuerlichen Beherrscherin der Wilderness aufzuspielen. Tschüss, Welt. Mir ziehts weiterhin im Kreuz und weil eben so ein typisch unwirtlicher Dienstag unseren Hof in Demut hält, gibts hier schlicht Soulfood in Sparversion: Käsespätzle mit Linsen und Woscht.

Gestückeltes Suppengemüse anrösten, Linsen aufschütten und mit Wasser bedeckt gar köcheln. Spätzle in der Pfanne anbraten und zuletzt mit in Weißwein marinierten Appenzellerraspeln verschmelzen. Alles zusammen mit geriebenem Meerrettich anrichten und für mich gabs noch versöhnlich gebratene Weißwurstscheiben obenauf.

Käsespätzle mit Lisen und gebratener Weißwurst




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