Schwäb`scher Sparteller

Der gepriesene Frühling schauert dieser Tage bloß Grau in Grau ums traute Gemäuer. Kann mir Recht sein, denn bei dem zwischenzeitlichen Regen macht sich der Garten besser von selbst und ich bewege mich bestimmt nicht mehr freiwillig nach draußen, um zur neuerlichen Beherrscherin der Wilderness aufzuspielen. Tschüss, Welt. Mir ziehts weiterhin im Kreuz und weil eben so ein typisch unwirtlicher Dienstag unseren Hof in Demut hält, gibts hier schlicht Soulfood in Sparversion: Käsespätzle mit Linsen und Woscht.

Gestückeltes Suppengemüse anrösten, Linsen aufschütten und mit Wasser bedeckt gar köcheln. Spätzle in der Pfanne anbraten und zuletzt mit in Weißwein marinierten Appenzellerraspeln verschmelzen. Alles zusammen mit geriebenem Meerrettich anrichten und für mich gabs noch versöhnlich gebratene Weißwurstscheiben obenauf.

Käsespätzle mit Lisen und gebratener Weißwurst

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4 Antworten auf “Schwäb`scher Sparteller”


  1. 1 kulinaria katastrophalia 16. März 2011 um 1:27 Uhr

    Nur nicht schlapp machen!

  2. 2 Schnick Schnack Schnuck 16. März 2011 um 17:14 Uhr

    Ach was.

  3. 3 Linda 17. März 2011 um 8:03 Uhr

    Na, für einen Schwaben wäre das aber kein Sparteller, sondern Luxus pur. Linsen und Spätzle mit Saitenwurst ist bei uns ja ein Traditionsessen, die Kombi Linsen mit Kässpätzle habe ich offengestanden noch nie gegessen.

  4. 4 Schnick Schnack Schnuck 17. März 2011 um 19:40 Uhr

    Käs und Woscht sind spätrömische Dekadenz, schon klar, aber ich dachte bei der Rechnung Hälfte Linse, Hälfte Spätzle – hast doppelt gespart. ;-)

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