Purer Genuss: Roastbeef

RoastbeefDie Grillsaison war bei uns so durchwachsen wie ein gutes Entrecote. Streng genommen ist dieses Stück vom Rind bloß ein Teil vom Roastbeef, aber wir wollen hier ja keine Haare spalten, nech? Einen großen Klopper hatten wir jedenfalls für eines unser Gartengelage zum Sommeranfang rangeschafft und sind doch kaum über die Hälfte weggekommen, weil der Profigrill lieber trocken im Schuppen blieb. Diesen großzügigen Rest hatte ich also eingefroren, um ihn jetzt in Rotwein badend aufzutauen. Für einen Braten, schließlich hat der meteorologische Herbst längst begonnen.

Rückwärts bratenSo mariniert das Fleisch einige Stunden vor sich hin. Gut abgetupft liegt es danach für etwa 90 Minuten bei 80 Grad im Backofen, gleitet noch fix durch die rauchheiße Pfanne Schweineschmalz und darf sich anschließend in Alufolie warm eingewickelt ausruhen. Nebenher koch ich den Rotwein mit dem Bratensud und etwas Mehlbutter zum Sößchen ein. Mit Paprikapulver gewürzte Zwiebelringe mehlieren und in heißem Öl knusprig braun rösten. Alles zusammen angerichtet, gibt schonmal einen guten Vorgeschmack.

Zwiebelringe Warmes Roastbeef mit Rotweinsoße und Röstzwiebeln

So richtig lecker wird das Roastbeef aber erst, wenn das Fleisch über Nacht im Kühlschrank tiefenentspannt und am nächsten Tag butterzart kalt aufgeschnitten wird. Grüne Bohnen, Bratkartoffeln dazu, Klacks Remoulade noch – so gefällt mir der Herbst.

Roastbeef mit Bohnen und Bratkartoffeln

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