Archiv für September 2013

Norditalien: Ein Tag am Gardasee

Lago di Loppio

Über das Restbiotop des Lago di Loppio erreichen wir das vom Gebirgsmassiv Rocchetta und dem kleineren Monte Brione geschützte Riva del Garda. Frühe römische Herrschaft, Goten, Langobarden, Franken, Scaliger, Visconti und Venezianer regierten hier im nördlichen Teil des Gardasees. Sie hinterließen ihre Einflüsse in verschieden förmigen Baustilen, Villen und Türmen. Später erlangte der Ort die Aufmerksamkeit des gehobenen Bürgertums durch sein Sanatorium der Dichter und Denker.

Hier widmete sich der Wegbereiter der Homöopathie Christoph Hartung deren diffusen Leidenserfahrungen unter dem Begriff „Neurasthenie“. Als Symptome dieser ersten Zivilisationskrankheit wurden „‘reizbare Schwäche‘, halb hypochondrisches, halb somatisches Wollen-und-nicht-Können“ zwischen „befriedigungsloser Hyperaktivität und ruhelosem Phlegma“ diagnostiziert. „Er wird Sie auf Wienerische Art mit betäubender Liebenswürdigkeit geistig vergewaltigen, dass Ihnen kein Besinnen auf Ihre Krankheit mehr freisteht.“, heißt es in Heinrich Manns Romantriologie „Die Göttinen“. An Hartungens strikt verordnetes Lese- und Schreibverbot hielten sich aber wohl weder Heinrich noch Thomas.

Als Anti-Anarchist wandte sich Christoph (IV) Hartung von Hartungen außerdem gegen eine Massenbewegung der Arbeiterschaft und insbesondern gegen die modernen Wirtschaftstheorien von Saint Simon, Ch. Fourier, L. Blanc, F. Lassalle, K. Marx, weil diese auf einem „dunklen, instinctiven Gefühl der Massen“ beruhten, der „modernen Gesetzgebung“ jedoch keinen „Uebergang“ böten. Gegen moralischen Stumpfsinn und Bildungsanomalie forderte er im Zeitgeist der Entartung Staatsgefängnisse für „unheilbar defekte Menschen“.

Gegenüber der Altstadt von Riva steht das historische Wasserkraftwerk del Ponale als harmonisch integrierter Industriebau direkt am Ufer des alten Handelshafens. Dessen Fassade schmückt heroisches Dekor.

Riva del Garda Wasserkraftwerk del Ponale in Riva
Gadesana Occidentale

Olivenbäume Zypres- sen und Zitronengärten am GardaseeOlivenhaine, Zypressen und Zitronengärten säumen die 154,16 km lange, schmale Uferstraße Gardesana Occidentale mit ihren 70 Tunneln entlang der westlichen Seite des Gardasees. Nach unserer Überfahrt vom Trentino in die Lombardei halten wir mittags in Gargnano. Wir schlendern durch die Gassen und durchqueren den Markt am Hafen zum Mittagessen direkt am Ufer.

San Marino in Gargnano Kletterhortensien Gargnano Dame mit Hut
Wochenmarkt in Gargnano San Francesco
Aperol Sprizz Spaghetti Carbonara
Gargnano am Gardasee

Himmelstour am Rittner Horn und die beste Buttermilch der Welt

Runder Tisch am Rittner Horn

Am nächsten Tag reißt prompt der Himmel auf. Keine Spur mehr vom Nebel in den Dolomiten und damit auch keine Zeit für Ausflüchte, denn heute wird gewandert. Was das Zeug hält. Davon hatten wir glücklicherweise ein paar Lagen mehr mitgenommen, denn so sonnig die Täler auch scheinen, bei Ankunft an der Seilbahn zum Rittner Horn bläst kalter Wind und in höheren Lagen liegt Schnee. Vereist. Statt Almabtrieb geht es jetzt stramm bergauf bis 2260 m Höhe. Der halbfahrradtrainierte Mitwanderer fühlt sich fit wie sein Turnschuh. Glücklicherweise hab ich aber inzwischen echte Wandertreter.

Seilbahn zum Rittner Horn Verschneite Latschenkiefer
Schnee im Wald

Wir nehmen selbstveständlich entgegengetzter Richtung die angezeichnete Himmelsroute in Angriff. Über Wälder, Barbianer Almen wie Berghütten. Durch den Dunst einer Latschenbrennerei kraxeln wir pilzesammelnd des Weges und denken manchmal ein bisschen neidisch zurück an die längst abgehängten Sonntagswanderer mit ihren lachhaften Stöckchen im Gepäck. Ab und an baldowern wir uns via kniffliger Kletterstellen, aber gerade das gefällt mir am Wandern. Man schlurft nicht einfach so vor sich hin, sondern tüftelt Schritt für Schritt voran.

Almkühe Flachlandtiroler
Almhütte

Hölzerne Hängebrücke Latschenkieferbrennerei
Wanderweg

Alm am Rittner Horn Frische Quelle an der Almhütte
Sütiroler Dolomiten

Wandern durch den Bergbach Pilz sammeln
Almenpanorama in den Sarntaler Alpen

Die spektakulären Almen- und Alpenpanoramen, die wir bei diesem Rundweg kreuzen, nimmt man erst richtig beim Anstieg wahr. Dann, wenn die Oberschenkel schon brennen und erste Verhandlungsversuche über Abkürzungen, Trink- und Wasserpausen ins Rollen kommen. Es hilft alles nichts. Das Rittner Horn ist kein Hörnchen, sondern Teil der Sarntaler Alpen. Da kann man sich schonmal durchbeißen. Und wird auch belohnt..

Himmelstour Gipfel am Rittner Horn
Kurz vor dem Gipfel

Südtiroler Wanderweg Gipfelanstieg

Siegerpose

Ausblick vom Rittner Horn

..mit vor Höhenluft sprudelndem Gipfelweizen oder der besten Buttermilch der Welt. Genauso sebstgemacht, wie der eingerührte Birnensaft. Obschon die latschenölige Küche geschlossen ist, weil wir unterwegs die Zeit mit eigenen Jausebretteln verdödelt hatten, schmeckt es in der Schutzhütte, dem Rittner Horn Haus, einfach. Aber grandios! Beschwingt geht`s über die direkte Abkürzung Schwarzseespitze zurück zur Seilbahn, runter nach Bozen. Gewachsen und glücklich.

Gipfelsturm Schutzhütte am Rittner Horn

Rückweg zur Seilbahn

Spektakuläres Dolomitenpanorama

Almkuh im Tal Abfahrt mit der Rittner Bahn

Südtiroler Weinbau in Bozen

Bozen

Große Dolomitenstraße für Flachlandtiroler

Panorama am Karersee Almkapelle

Spiegelung im Karersee

Was machen Flachlandtiroler, wenn sich in den Bergen schlechtes Wetter ankündigt? Richtig, sie donnern im sommerreifenbereiften Auto über die große Dolomitenstraße. So wie wir! Grande Panorama kann man schließlich auch aus dem Fenster unserer treuen Karre genießen. Im Trentino essen wir noch sonnige Pizza à la Fasstal mit Steinpilzen und Salsiccia fresca, in höheren Passlagen werfe ich mir beim Aussteigen schonmal verschnupft ein Jäckchen über; füttern später Katzen in Venetien und malen Schreckensszenarien, wie die in diesem gottverlassenen Dorf wohl irgendwann mal den Winter überstehen wollen. Karstige Mondlandschaften, Nebel und eisiger Nieselregen – vor dem letzten Pass zurück nach Südtirol wünscht uns ein Straßenposten doch selbst schon viel Glück für die Überfahrt. Pff, sind doch keine Anfänger! Aber gerade noch so durchgerutscht.

Karersee am Latemargebirge

Kirche im waldigen Berg Alpendiestel
Pizzeria im Val de Fassa Rosengarten im Trentino

Alpensaibling

Dolomitendiestel

Talfahrt Gewinnerfahrrad Giro d`Italia Dolomitenpanorama im Nebel
Motorrad auf der Dolomitenstraße Bergfahrt Gewinnerfahrrad Giro d Italia
Schutzhütten am Pass Nachbarschaftsstreit
Umgebauter Doppeldecker

Pordoijoch am Passo Pordoi

Sass Pordoi in Venetien Venetianisches Bergtal

Flachlandtiroler

Katzen Katzen
Passstraße

Passstraße Mondlandschaft in den Dolomiten
Miniaturlandschaft Dolomiten Passstraße nach Südtirol
Passstraße Dolomitennebel
Bergpanorama

Südtirol: Almabtrieb im Schnalstal

Almabtrieb in Südtirol

Regencape Regenschirme
Hund beim Schafsabtrieb Trachtenhut

Almkonzert zum Schafsabtrieb

Almabtrieb im Schnalstal

Schafe von der Alm Schafe im Schnalstal

Schafe bewachen Schafe einfangen

Schafe zusammentreiben

Schäfer in Südtirol

Schaf einfangen Schaf abgattern

Schäferpalaver

Abgegatterte Schafe

Schafe beim Almabtrieb Schäfer im Schnalstal

Schäferfamilie

Südtiroler Schafe

Minga – München zwischen Oktoberfest, Wirtschaft und Wahlspektakel

Korsetten und Hütftgürtel U-Bahn Station Marienplatz

Gysi am Marienplatz

Urlaub, da war doch was und ich immerhin noch nie in München. Außer am Bahnhof. Zum Umsteigen. Diesmal steigen wir in Schwabing ab, fahren mit der U-Bahn zum Marienplatz und laufen an der Wahlveranstaltung der Linken vorbei als Gysi gerade das Mikrofon an Wagenknecht übergibt und das Publikum sich näher ranwanzt. Lange geht es darum, den anderen Parteien eins auszuwischen und die SPD an sozialen Fragen zu mahnen, aber als sie wohl doch noch zum eigentlichen Programm kommen sind uns längst die Finger klamm geworden. Dem trüben Nieselregen trotzen wir bei geschmalzter Brezensuppe und Kalbsbries mit Traubenconfit, Weißes Bräuhaus

Aufgeschmelzte Brezensuppe Kalbsbries mit Trüffelconfit
Weißwurstfrühstück

…und zum Weißwurstfrühstück in der Gaststätte Großmarkthalle. Dann ist erstmal Schluss mit der Völlerei und auseichend Zeit für einen Stadtrundgang durch München, welches sich bereits in vorfeudiger Oktoberfeststimmung zeigt. Die Geschäfte sind voller Verkleidung und Wiesnaccessoires, so dass wir diesem deutlichen Hinweis zur Theresienwiese folgend erst an Bavarias Ruhmeshalle vorbei kommen. Ohne lange Wartezeiten haben wir von oben einen Blick auf den jetzt anstehenden Rummel und bummeln dann in aller Seelenruhe durch die Buden während hier noch gewerkelt wird. Ich hab es ja immer geahnt, dass ich womöglich Volksfestfan würde. Wenn nur die Leut net wäre.

Die Bavaria Ruhmeshalle

König Ludwig

Oktoberfest 2013

Aufbauarbeiten und Kalbs-Kuchl Erste Hilfe Kasten

Augustinerfestfestzelt von Innen

Augustiner beim Oktoberfest Schießbudenfiguren

Fuchs und Hase

Verschneites Fahrgeschäft

Folklore mit Hut Eingang zum Hippodrom

Pferdekarussel im Hippodrom Hippodrom von Innen

Pfüa Gott

Brunnenbuberl am Karlstor

Vom Petersplatz Zum Viktualienmarkt
Kaiserschmarrn mit Zwetschken
Irgendwie landen wir dann doch wieder appetitlich bei Kaiserschmarrn und unter Heizpilzen im Café am Viktualienmarkt. Münchens Himmel spuckt immer noch auf uns, aber entlang der Stände drück ich mich trotzdem gern rum. Reisten wir nicht weiter, hätte ich mir sicher einen Strauß Hopfen aufgesackt.

Elise Aulinger Brunnen Pilzstand am Viktualienmarkt
Hopfenstrauß

Statt dessen landet Schnupftabak im kleinen Gepäck und damit vergnügen wir uns neben Hofbräuhaus wie moderner Architektur, im Hofgarten, entlang der Staatskanzlei und geben ausgerechnet am Denkmal zum Widerstand gegen die NS-Diktatur auf, gegen klimatische Windmühlen zu kämpfen. Im Haus der Kunst rätseln wir trocken über Ivan Kožarić` Freiheit ist ein seltener Vogel. Neben dessen haareraufenden Selbstportraits gefällt mir vor allem sein Werk „Das dramatische Handtuch“, oder so ähnlich. Hier nicht im Bild, aber das käme ihm gerade recht. Schließlich findet man vor Ort auch das Buch in dem alles drin steht und das noch niemand gelesen hat. Also, bitte!

Hofbräuhaus Moderne Architektur
Münchner Hofgarten Münchner Staatskanzlei und Kriegerdenkmal
Denkmal zum Widerstand gegen die NS-Diktatur Ivan Kožarić
Haus der Kunst

Man meint beim Rückweg durch den Englischen Garten, schon alles gesehen zu haben und fühlt sich bei Fleischpflanzerln im Wirtshaus zur Brezn auch irgendwie bestätigt, aber als uns nachts noch Udes Wahlkampfbus vor der Nase hält. In echt, und der dort Wort hält, wie auf den Bildern, da hört sich jawohl erst alles auf. Wir kommen wieder. München ist ulkig.

Fleischpflanzerl zur Brezn Englischer Garten

Wahlkampfbus von Ude

Meine ersten Kartoffeln…

.. sind eine kleine Überraschung, besser als Ostern, und kommen erst zu Tage, als wir einen großen Wirsing aus dem Hochbeet lösen. Während ich anschließend die Erde mit beiden Händen auflockere, stoße ich zufällig auf diesen Fund. Gerade zur rechten Zeit. Die anhängige Pflanze hatten wir wohl als Unkraut denunziert und längst verbannt. Selbst der halbvegetarische Mitgärtner mag sich nicht mehr daran erinnern, hier eine treibende Pflanzkartoffel eingeschummelt zu haben. Und doch, es gibt sie. Eine großen Gartenpranke voll fester Knollen, Sorte unbekannt. Genau die richtige Portion für ein Bauernfrühstück.

Kartoffelernte im Kleingarten

Aufgewärmt: Ribollita mit Pasta

Die Kombination von Pasta und Bohnen ist ja ebenfalls so eine traditionelle Kombination italienischer Küche. Bei mir ist daraus mal ein wahnsinnig leckerer Bohnen-Bratkartoffel-Salat mit Basilikumpesto entstanden, an dem ich immer noch gerne rumbastel und verändere bis zum Bohnensalat mit Bischofsmützchen. So sonnig ist es jetzt nicht mehr, aber dass Ribollita, die Aufgewärmte, auch mit Nudeln schmeckt, ist schon klar, oder?

Ribollita mit Pasta

Auf Wirsing: Ribollita mit Waldpilzen und Fagioli bianchi di spagna.

Wirsing im Kleingarten Wirsing aus dem Hochbeet
..und die außerirdischen Kohlköpfe Wirsingernte im Garten
Entblätterter Wirsingkohl

Im frühsommerlichen Rom hatten wir so etwas wie Anies delightful Ribollita gar nicht gegessen. Kohl assoziiert man doch eher mit Herbst, erdig und wärmender Schmorküche, dabei ziehen wir die krausen Köpfe bereits seit Mitte August aus dem Kleingarten. Die Wirsingköpfe im Hochbeet sind jetzt schon riesig und wachsen weiter, obwohl wir die randständigen Blätter mit einer äußerst gefräßigen Kohlweißlingbrut teilen. Dank disziplinierter Bodenarbeit geraten auch die im Seitenbeet zunehmend dicke. Irgendwann darf jeder durch die Küche rollen.

Geschmorter Wirsing Weiße Bohnen in Waldpilzfond

Aus unseren getrockneten Waldpilzen setze ich einen köchelnden Sud auf, in dem große weiße Bohnen gar kochen. Fagioli bianchi di spagna. Nebenher braten in einem weiteren Topf Wirsingstreifen an, gieße reichlich Weißwein auf und lasse das vor sich hin schmoren.

Einen Teil der Bohnen und Pilze übersiedeln bald abgeschöpft zum Schmorkohl. Der Rest wird sämig püriert und dann ebenfalls untergerührt. Das reicht trotz der vorherigen Fressfeinde locker für mehrere Tage, aufgewämt schmeckt es eh am Besten, und die Katzen dürfen nächstes Jahr eben ein paar Schmetterlinge mehr jagen.

Pürierte weiße Bohnen in Waldpilzfond Geschmorter Wirsing mit Fagioli bianchi di spagna
Ribollita mit Waldpilzfond

Gratiniertes Beetgemüse – jetzt wird`s bunt!

Erntezeit im Kleingarten

AuberginenblüteIch pflücke immer mehr Tomaten, aber auch frische Zucchini mit Blüten und sogar die erste Aubergine aus dem Hochbeet, sodass es zum sommerlichen Wochenende nochmal richtig bunt wird. Dies ist unsere erste frei wachsende Aubergine. Klein, aber mein und weil immer noch Blüten nachwachsen hoffe ich auf weitere Früchtchen. Immerhin sollen die bis zum ersten Frost kommen. Mit dem kann man aber wohl auch jederzeit rechnen. Jedenfalls geraten wir mit dieser Ausbeute einer Selbstversorgung zumindest bildlich nahe.

Gebratene Zucchini Zucchini, Aubergine, Mozzarela

Gesalzene Zucchini- und Auberginenscheiben lassen erst Wasser ab und rutschen dann durch die heiße Pfanne. Die gebratenen Scheiben in eine Auflaufform schichten. Büffelmozzarella und Gartenkräuter darüber zerrupfen, frische Tomatenscheiben überlappen und dekorativ die Zucchiniblüten auslegen.

Tomaten mit Zucchiniblüte

Zucciniblüte mit Parmesan Salzen, Pfeffern und abschließend mit reichlich geriebenem Pecorino bestreuen. Bei 200 Grad im Ofen gratinieren und damit es nicht zu dröge wird, gebe ich noch einen Schuss Olivenöl darüber. Meinetwegen könnte diese Erntezeit ewig so weiter gehen.

Gemüsegratin aus eigener Ernte

Lämmerfries an Tomatennachschlag

Lämmerfries

In kirchlichen Darstellungen zum Lämmerfries dackeln die kleinen Schäfchen meist aus zwei Richtungen heran, aus Bethlehem und Jerusalem nämlich, um in überirdisch-paradiesischer Verklärung die himmlische Herrlichkeit der Religion auszudrücken. Nahe bei findet man in diesen Mosaiken dann vier Wasserquellen, die sich zum Jordan vereinigen, der die ganze Szenerie umspült. Nunja, meine Lammchops sind aus dem Supermarkt und drum rum sprudeln immer noch reichlich Tomaten aus dem Garten, also nehmen wir es wie es kommt:

Tomatenernte im Kleingarten

Beidseitig jage ich meine Scheiben aus der Lammkeule durch die flammendheiße Pfanne und lasse sie dann bloß warm gar ziehen. Angerichtet mit Tomaten Mozzarella Salat aus eigener Ernte schmeckt das schonmal nicht schlecht. Richtig himmlisch wird dieses Geschmackserlebnis allerdings erst durch die persischen Gewürze Zatar und Sumach, die auch der völlig zu Recht verehrte Ottolenghi so gern benutzt.

Lamm Chops an Tomaten Mozzarella Salat

Zatar ist eigentlich eine traditionelle Kräutermischung nordafrikanischer Küchen aus Sesamsaat, Thymian, Oregano und eben Sumachfrüchten, Salz und Baumwollsaat. Das in der türkischen, arabischen und persischen Küche beliebte Sumach schmeckt leicht säuerlich-fruchtig und damit braucht man gerade beim Lamm nicht zu geizen.

Gewürze: Zatar und Sumach




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