Pasta all’amatriciana – Pflicht und Kür

Zutaten alla matriciana

Streng nach Rezept kochen, das ist ja was für mich.. Guanciale, Schweineschinken aus der Backe, finde ich auf dem Hamburger Wochenmarkt schonmal gar nicht. Der soll zwar würzig, dagegen weniger rauchig sein. Beim Braten verliert auch Schinkenhubers guter Speck kein Gramm Fett. Kannste also schon in die Pfanne hauen, dennoch: In Rom ist für niemanden nix keine alla matriciana mehr, wenn der Speck nicht aus dem Latium kommt. Mit Regionalität spaßt wohl kaum jemand in Italien. Guckt aber ja keiner und so fällt es dann wenig auf, wenn ich Zwiebeln unterschummel und Salbei reinbimsel, bevor immerhin Tomatensugo aus San Marzano drüber läuft. Ungerührt blubbert die Sauce vor sich hin. Bucatini – nein, das sind keine Makkaroni – wechsel ich gegen neapolitanische Lumachine und mit einem Schuss Pastis schlägste danach auch keinem Fass mehr die Krone aus. Schmeckt trotzdem! Schnell Pecorino Romano reiben – basta!

Pasta all`Àmatriciana

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2 Antworten auf “Pasta all’amatriciana – Pflicht und Kür”


  1. 1 Toettchen 30. Juni 2014 um 17:38 Uhr

    Danke für den Tipp. Was mach ich nur heute, sagte ich mir am frühen Morgen und siehe da, Dein Rezept wurde umgesetzt und stand pünktlich Mittags auf dem Tisch. Alle waren begeistert.

  2. 2 Schnick Schnack Schnuck 30. Juni 2014 um 18:04 Uhr

    Na siehste.

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