SCHILLAX – Wahlkampfauftakt der afd in Hamburg

Hamburg – Hauptstadt der Bewegung, in diesem Ton halluzinierten der Hamburger Spitzenkandidat Jörn Kruse (Nennt Muslimas mit Kopftuch „schwarze Monster“ und findet es super, wenn sie sich als Lehrerinnen im Staatsdienst nicht selbst gegen autoritäre Kleidervorschriften wehren dürften. So als Idee.), Parteigründer Bernd Lucke (Irgendwas mit Wirtschaft, aber da waren selbst die Hardcore-Groupies schon weggenickt) und der Europageordnete Hans-Olaf Henkel (Sieht aus, als werden ihm die Leute langsam peinlich. Volk, ey.) bei der gestrigen Wahlkampferöffnung im Emporio Hotel über die Zukunft ihrer Partei.

Bevor die drei rüstigen Redner mit ganz viel Mut, einer gehörigen Portion Fremdenfeindlichkeit, einem Schwenk Frauenverachtung sowie einer guten Prise Homophobie auch auf bereits brennende Themen zu sprechen kamen. Das Rezept für diesen so gelungen Abend paart die afd auf Bundesebene mit einem kumpelhaften Schulterschluss zur pegida-Sportgruppe. Pegida, genau, das waren die, denen ihre Abendspaziergänge durch Dresden langsam langweilig werden und die jetzt auch richtig Action haben wollen. So wie die Jungen Alternativen und zukünftigen Jugendorganisationen der afd. Stichwort: Lügenpresse.

„Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte.“ Alter Herr der Burschenschaft Saxo-Silesa und AfD-Funktionär, Dubravko Mandic

Die Partei, mit Spaß dabei

Die Broschüre zur Kritik an der AfD ist kostenlos erhältlich, in fortschrittlichen Buchläden, Stadtteilzentren, bei den Gewerkschaften und beim AStA.

Broschüre zum Download

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2 Antworten auf “SCHILLAX – Wahlkampfauftakt der afd in Hamburg”


  1. 1 Houdini 12. Januar 2015 um 0:16 Uhr

    Ich kenne die AfD nicht, wie berichtet wird seien sie rechtspopulistisch. Solche gibt es in der Schweiz auch, die SVP (Schweizbewahrer, Einwanderungsstopper, …). Jegliche Gruppierung, die ihre Ideologie als alleinige Wahrheit predigt, ist mir suspekt.

  2. 2 Schnick Schnack Schnuck 17. Januar 2015 um 0:08 Uhr

    Es gibt auch andere Perspektiven:

    Kein Wunder, dass dann jeder glaubt, er wäre von Nachbarn umringt, deren transnationale Solidaritätsbereitschaft sehr viel geringer ist als seine/ ihre eigene. Der Effekt ist, dass dann nur noch die Minderheit rassistischer Abendländler für ein ganz anderes Europa demonstriert und die ganz anders eingestellten Mehrheiten resigniert zuhause bleiben, denken sie doch, sie wären in der Minderzahl und hätten dann auch noch die Institutionen gegen sich. Da wird politische Apathie zur einzig verbliebenen Option, keine mehr zu haben.

    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43837/1.html

    We suppose that the potential for political mobilisation against Europeanisation of social policy is rather low

    http://www.polsoz.fu-berlin.de/soziologie/arbeitsbereiche/makrosoziologie/arbeitspapiere/pdf/BSSE-Nr_-30.pdf

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