
Lange weiße Sandstrände wechseln sich im nordspanischen Galicien mit hohen Steilküsten ab. Die meisten Galicier leben entlang der Küste. Die nördlich gelegenen Rías Altas sind lange, schlauchförmige Flussmündungen, die wie norwegische Fjorde bis ins Meer reichen. In ihnen mischt sich Süßwasser mit dem Salzwasser des Atlantiks. Meeresfrüchte und Muscheln wachsen in diesem Klima besonders gut. Hier im Norden Galiciens wirken die Klippen rauh und die Küste schroffer als weiter südlich Richtung Portugal oder entlang der Costa Verde in Asturien. Die schönsten Buchten dieser nordspanischen Region, fahren wir mit dem Camper unserer Schwalbe ab.
La Playa De Las Catedrales
Kurz hinter der asturischen Grenze, zwischen Ribadeo und Foz, liegt der Playa de las Catedrales. Aguas Santas, heißt dieser Strandabschnitt eigentlich. Während bei Flut die Gischt hoch gegen die Felsen schlägt, kann man bei Ebbe runter zum Strand wandern, um die steinigen Galerien aus der Nähe zu bewundern, die hier durch Wassererosion entstanden sind. Mit wechselndem Tageslicht verändern diese bizarren Felsformationen auch ihre Farben.







Arealonga und Praia San Roman
Die galicische Nordküste zählt zu den abwechslungsreichsten Küstenlandschaften in Nordspanien. Hinter Foz fahren wir über den fjordartigen Rias de Viveiro runter in die Bucht von Barqueiro. Der Küstenabschnitt zwischen dem Praia de San Román und dem großen Praia de Area Grande zählt zu Recht zu den absoluten Traumstränden Nordspaniens.
Wir finden einen ruhigen Stellplatz am Ufer, wandern zwischen Muschelbänken in den Sonnenuntergang und erkunden am nächsten Tag die kleinen Felsenhöhlen am Ufer. Danach geht es weiter zwischen dem Ría de Barqueiro im Osten und der westlich gelegenen Ría de Ortigueria über Porto de Bares hinauf zum Kap Punta Estaca de Bares.




Cabo Ortegal
Auf dieser schroff abfallenden Landzunge treffen Golf von Biskaya und der offene Atlantik aufeinander. Es stürmt wie Hulle, hier am nördlichsten Zipfel Spaniens, auch wenn man das den Bildern kaum ansieht. Bevor wir uns den Heiligtümern des Landes zuwenden, jagen wir erstmal der nächsten Mondfinsternis entgegen. Wir haben Vollmond.















Da will ich unbedingt auch hin. Was für tolle Bilder.
Danke, Ilse. Da gibts auch wirklich viel zu sehen.