Archiv für September 2019

European Roadtrip – mit dem Camper ums Mittelmeer

European Roadtrip - mit dem Camper

Schwalbe on Tour: Wir nehmen euch mit auf einen Roadtrip ums halbe Mittelmeer. Italien, Griechenland, Albanien, Montenegro, Kroatien und Slowenien liegen auf unserer Strecke durchs südöstliche Europa, die wir mit unserem Camper bewältigen. Wer mir auf Instagram folgt, kennt einiges sicher schon aus den Highlights. Wollt ihr trotzdem noch einen Blogbeitrag?

Solche und andere Fragen stellen wir uns vor so einem Campintrip eher selten. Überhaupt haben wir nur eine grobe Idee, wo die Reise hingeht und so haben wir gerade einmal eine Handvoll, noch ungelesener Reiseführer an Board, als wir die Tour in Hamburg antreten. Spät nachmittags, an einem Dienstag, war es vermutlich. So genau lässt sich das aus unseren Aufzeichnungen während der Fahrt nicht rekonstruieren, aber sind solche Details überhaupt wichtig?

Ein wenig verkniffen sehen wir noch aus, als wir auf große Fahrt starten, denn obwohl so ein mobiles Zuhause unterwegs pure Freiheit verspricht, muss alles erstmal eingerichtet werden. Am Ende braucht man zwar viel weniger, als auf der Packliste stünde, die es bei uns gar nicht gibt. Aber es ist doch gut zu wissen, für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. So fassen die Einbauschränke eine Vielzahl von Klamotten, die bei dem anstehenden Sommerwetter wirklich nicht nötig gewesen wären. Eine Grundausstattung der Küche ist da schon wesentlicher, will man nicht später an jedem kleinen Supermarkt halten müssen, um diese aufzufrischen. Wasser kommt in den großen Kanister unter der Rückbank, Diesel in den Tank und dann haben wir auch noch die Solaranlage auf dem Dach, sodass wir doch recht fix unterwegs sind.

Roadtrippin - jetzt gehts los.

Wir kommen grad mal über die Kasseler Berge und finden dank Google Maps einen Campingplatz gleich an der Fuldaschleife. Diese Option nutzen wir viel. Mindestens so oft wie den Reiseführer, denn immer mal wieder gibt es Streckenabschnitte, die so gar nicht verzeichnet sind. Doch die Sonne geht unter, das Licht wird fahl. Damit man nicht im Dunkeln irgendwo im Nirgendwo ankommt, hilft so ein spontaner Blick auf die örtliche Infrastruktur.

Langsam kommt Urlaubsstimmung auf. Wir stärken uns mit regionalem Äppler, schlafen eine Nacht am Wasser und düsen dann durch bis Bayern, wo uns Starkregen an der konsequenten Weiterfahrt hindert. Wir rödeln einem Autobahnschild Richtung Kristalltherme nach und landen im Schwangau. Hier thront das Schloss Neuschwanstein, an dem wir bloß vorbei fahren, um an einem Campingplatz mit Saunalandschaft diese nasse Nacht zu verbringen. Aufgewärmt und mit einer Vignette ausgestattet brezeln wir durch Österreich, erreichen schließlich Südtirol und hier das Trentino in Molveno direkt am See.

Lauschige Ecke, mit Blick auf die Dolomiten. Alles tutti soweit, müssten wir an dieser Stelle nicht feststellen, dass neben Bayern auch noch Italien und Griechenland Ferien haben und der anvisierte Campingplatz voll ist. Wir wollen den Ort schon bei einbrechender Dunkelheit verlassen, da entdecken wir einen kostenpflichtigen Parkplatz auf grüner Wiese. Grandioses Bergpanorama inklusive, fackeln wir nicht lange und bleiben nach der ersten kilometerreichen Etappe gleich zwei Nächte.




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