Norwegen – von mir aus kann`s losgehen!

Wandern in Norwegen


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Ernte im August

Ernte im August: Stangenbohnen

Ich hatte es ja bereits angekündigt: Im August ernten wir wie verrückt. Und es wird Bunt! Letzte Zucchini und Kürbisse, aber auch eine gute handvoll violetter Stangenbohnen kommen uns entgegen. Naschauberginen nutzen im Hochbeet endlich ihren Wachstumschub während wir den wenigen Spitzkohl gegen jede Menge Fressfeine verteidigen müssen. Rote Bete wächst wie von selbst, gut so!

Auberginen aus dem Hochbeet

Erntezeit für Spitzkohl

Rote Bete im Kleingarten

Zusammenfassung: Northern Soulfood Camperedition

Blogevent: Northern Soulfood Camperedition (Einsendeschluss 15. August 2014)Zugegeben, das Thema Northern Soulfood ist in seiner Camperedition schon sehr speziell. Doch umso mehr freu ich mich über die Rezepte, Tipps und Tricks der Foodblogger, die zumindest kulinarisch ein Stück mit uns nach Norwegen reisen. Angeln, Pilze und Wildkräuter sollten wir unterwegs einsammeln, die restliche Ernte einfach eingekocht mitnehmen und ganz ehrlich: Nasse Füße bekommen wir auch hier in Hamburg. Kurz nach Mitsommer und mit Aussicht auf nordlichternde Aurora borealis fahren wir einfach mal los:

Vegetarische Weltreise: Rote Bete, Graupen und Pfifferlinge
von Schnick Schnack Schnuck, Antje
Statt im Backofen, lässt sich dieses schwedische Gericht auch survivalmäßig in der Pfanne gratinieren. Die Zutaten sind truely Northern Soulfood.

Lachs-Gurken-Sandwiches
von Hamburg kocht!, Sabine
Anne Küste gibt`s Fisch und Sabines campertaugliches Sandwich-Survival-Package kommt gleich ganz ohne Gerätschaften aus.

Blumenkohlcreme mit Fischbällchen
von Schnick Schnack Schnuck, Antje
Wenn wir, wie Barbaras Spielwiese mahnt, in Norwegen doch kalte Füße kriegen, dann bringt uns ein sattes Soulfood-Süppchen wieder auf Touren.

von Ich koch dir was! Silke
Sollte ich die Kleingartenernte mal wieder erst kurz vor knapp einfahren können, werden wir Silkes campererfahrenen Profitipp beherzigen: Alles einkochen und mitnehmen.

Forelle gefüllt mit Wildkräutern
von Genial Lecker, Rike
Die Angel muss mit und wenn das Wetter in Norwegen mitspielt, kommen Rikes fangfrische Forellen einfach auf den Grill.

Herrliches Karbonadenwetter

Paniertes Kotelette oder Karbonade

Wenn die Wäsche bereits den dritten Regenguss durchhängt, merkt man, dass Herbst ranbläst und bei mir kommt gleich mal Schnitzellaune auf. SchniPo, also Schnitzel mit Pommes, ist zwar ein heimlicher Klassiker hier im Geblogge Schnick Schnack Schnucks, allerdings hatte ich auch noch mit spätsommerlicher Grillsaison gerechnet, als ich mir dieses Kotelette vom Schwein aus Hamburgs letzter Hofschlachterei im Werksverkauf ergatterte.

Waschtag

Paniert schmeckt dieses Rippenstück aber trotzdem irgendwie herrlich Retro: Mehlen, in Ei-Senf-Mischung wenden und mit Semmelbröseln bestückt, brate ich das Fleisch samt Knochen und Fettrand schwimmend in Butterschmalz aus. Dazu schmeckt mein Bohnen-Bratkartoffel-Salat.

Bohnen-Bratkartoffelsalat an paniertem Kotelette

Knoblauchsuppe mit Blumenkohl

Blumenkohl im Hochbeet

Blumenkohl im Kleingarten scheint die hohe Kunst des Ackerbaus, denn der ist ein besonders sensibles Köpfchen, dem zuviel Hitze schnell einen Sonnenbrand verpasst. Fliegen und Kohlweißlinge samt Brut umschwärmen ihn so sehr, dass für uns bloß noch ausgewählte Exemplare auf den Tisch kommen, die nicht schon im Hochbeet völlig entstellt wurden. Ich verbrate den schnell in Anlehnung an Philips Rezept für die Knoblauchsuppe unserer Kochgruppe. Ist zwar nix für`s Auge, schmeckt aber großartig:

Den Blumenkohl zu kleinsten Röschen zerfleddern und in reichlich Butter bei mittlerer Hitze im Topf bräunen. Eine handvoll Mehl mitschwitzen und dann mit Gemüsefond aufgießen. Ein Glas Weißwein sowie die gehackten Zehen einer Knoblauchknolle zugeben und solange köcheln lassen, bis sich alles mit dem Stabmixer fein pürieren lässt. Zuletzt bloß noch durch ein Sieb streichen und mit einem Eigelb legieren. Nebenher Brotkrumen mit Sardellen zu Bröseln rösten, dann alles zusammen anrichten.

Knoblauchsuppe mit Blumenkohl

Weltkatzentag

Blooming: Sonnenhut

Blooming: Sonnenhut

Zucchinilasagne vom halbvegetarischen Mitesser

Zucchinilasagne

Ich kann ja nicht gut zugucken, wenn andere kochen und dann links statt rechts rum schnibbeln, Schritte vertauschen und sowieso alles anders machen würden. Sowas muss ich komplett ausblenden, um nicht plötzlich als Mikromanager miserabel in Tipps kaschierte Anweisungen am Fließband abzusetzen. Der halbvegetarische Mitesser kennt das schon. Den Sonnenhut ein Stück tiefer ziehend, sage ich bloß, steht zur Not bestimmt auch irgendwo im Blog. Als weltbester Pizzabäcker und Pionier an der Nudelmaschine sucht er sich dann doch lieber selbst Wege, die ich nur noch ungern bestreite. Einzige Vorgaben: Bitte nicht irgendwas mit Reis und die Zucchini müssen weg. Diesmal gibt es Zucchinilasagne und sein eigenes Rezept, bei dem augenscheinlich immer noch das wir entscheidet.

Zucchini und LasagneblätterDie Zucchini an Spitze und Ende kürzen und je nach Größe in der Mitte halbieren. Anschließend die Zucchini in feine Scheiben schneiden und gut gesalzen beiseite legen. Wer mag, kann die Gemüsescheiben noch etwas ruhen lassen damit sie mehr Flüssigkeit verlieren. Da die Lasagne eh noch eine gewisse Zeit in die Röhre kommt, haben wir hier auf eine längere Zeitspanne verzichtet und direkt weitergemacht.

Dazu nun eine Auflaufform einölen und schon kann mit dem Schichten begonnen werden. Anschließend je eine Schicht Zucchini in der Form auslegen und mit ausreichend Tomatensugo bestreichen, darüber folgt dann eine Schicht mit Lasagne-Blättern.
Da bei uns die Lasagne für mindestens zwei Tage reichen sollte, haben wir auf Großmutters Bräter als Auflaufform zurückgegriffen. Von daher haben wir insgesamt einen Liter passierte Tomaten für zweieinhalb große Zucchini verbraucht.

Zwischen den einzelnen Schichten je nach belieben Gewürze geben. Bei uns folgte auf einer Schicht mit frischen Gartenkräutern aus Thymian, Majoran und gehackter Selleriestange eine weitere mit gehackter roter Zwiebel und Knoblauch.

In Summe ergaben das dann drei Zucchinischichten und ebenso viele mit Lasagne Blättern.

Vom halbvegetarischen MitesserOben darauf kommt dann noch eine ordentliche Schicht Béchamelsauce.
Hierfür etwas Mehl in ausreichend Butter andünsten und mit eine guten Menge Milch aufgießen. Abschließend noch gehobelten Käse untergeben und zusammen aufköcheln lassen.
Das war für uns die passende Gelegenheit, die letzten Pecorinoreste zu verbrauchen.

Nun auf die Béchamelsauce noch eine zusätzliche Schicht Tomatensauce und dann das Ganze mit Büffelmozarella belegt für 40 Minuten in den Ofen.

Nachdem 30 Minuten verstrichen sind, gerne noch ein Schicht geriebenen Parmesan auf die Lasagne geben und dann noch einmal für 10 Minuten zurück in den Ofen.

Abschließend kurz vor dem Servieren noch ein paar Basilikumblätter auf die Lasagne geben und anrichten.

Zucchinilasagne aus dem Backofen

Zucchinilasagne aus eigener Ernte

Blaubeersmoothie mit Ayran

Ayran mit Blaubeeren

Ähnlich wie indischer Lassi, sorgt auch der kaukasisch anatolische Ayran mit einer Mischung aus Joghurt, Wasser und Salz für einen guten Start in heiße Tage. Ich mix den bloß noch mit Blaubeeren zum Smoothie auf: Frühstück ist fertig!

Blaubeersmoothie mit Ayran

Limettenwasser mit Brombeeren und Salz

Alle Wetter – immer an die Elektrolyte denken, Kinners! Wenn es also weiterhin so affig heiß ist, hilft viel Trinken. Damit man nicht völlig ausgeschwemmt dem Hitzschlag entgegen trudelt, kommt Salz ins Spiel. Dieses Rezept, das meine Schwester aus Indien mitgebracht hat, garnier ich bloß noch fix mit Brombeeren aus eigener Ernte: Den Saft dreier Limetten auf 1-1,5 Liter eisgekühltes Wasser geben, drei kräftige Prisen Salz unterrühren und mit Brombeeren garniert anrichten. Lust auf Picknick?

Limettenwasser mit Brombeeren und Salz



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