Winterliches Soulfood – die 3 besten Rezepte gegen den Winterblues

Tea Time gegen den Winterblues

Es ist schon wieder drei Jahre her, seit wir zur Weihnachtszeit in Toulouse die französischen Märkte nach Aligot und ähnlichen saisonalen Köstlichkeiten der Region abgeklappert hatten. Bald ist es wieder soweit. Denn das beste Heilmittel gegen den Winterblues besteht immer noch in voller Fahrt voraus. Mitten rein ins Getümmel der Krippenspiele und Weihnachtsmärkte stoßend, ziehen wir bald ein Stückchen gen Süden, um die letzen Geschenke für die bucklige Verwandtschaft im Ville en Rose an Land zu ziehen. Derweil machen wir uns um das leibliche Wohl unserer Leserschaft Gedanken und erwecken ein paar Rezepte aus der vergangenen Saison zu neuem Leben. Soulfood gegen den Winterblues.

Auch wenn die amerikanische Variante von Arme Ritter abseits seines Namens kaum mehr mit der Stadt am Ufer der Garonne zu tun hat, zählt French Toast in einem All American Breakfast zu den kleinen Köstlichkeiten, die einem schon morgens Freude bereiten. Das Rezept greift, denkbar einfach, auf altbackene Zutaten zurück, während ich den Speck inzwischen wegen seiner ebenmäßigen Knusprigkeit in der Mikrowelle ausbacke.

Last Flush, vor dem ersten Frost ernte ich hier noch fix das Kräuterbeet ab. Zur Tea Time hält man so neben dem beliebten Ostfriesentee eine Kräuterinfusion mit Ingwer bereit, mit der sich Nies- und Schnaubgeschichten solange in Schach halten lassen, bis die erste Hühnersuppe grippalen Infekten zu Leibe rücken muss.

Überhaupt halten Suppen und Eintöpfe in dieser Zeit wieder Hochkonjunktur. Soup of the Day ist diesmal die Kartoffelsuppe, die ich mit anderem Gemüse aus Wurzeln und Knollen mit schlagkräftigem Bums fabriziere.

Eintopf, diverse Zutaten und der gestiegene Appetit kurz vor dem Winterschlaf finden mit Süßkartoffeln am Ende bei Stew oder Gulasch in einem Kessel zueinander. Die Säure eingelegter Gurken fügt sich in diese internationale Mélange.
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Thali – die indische Küchenplatte im kaalia Style

Beim kaalia im Hamburger Grindelviertel kann man am Wochenende Schlange stehen. Für dieses Special, welches in Indien zu besonderen Anlässen serviert wird, sind die Plätze schnell reserviert. Die Kaalia Street Cuisine bringt auf ihrer gemischten Platte einige der beliebtesten Leckereien der indischen Küche zusammen und regt damit alle Geschmacksnerven an. Die Gäste wählen zwischen Currys mit Rind, Fisch oder dem hausgemachten, indischen Käse Paneer. Mit Joghurt, Chutneys sowie salzig eingelegten Mixed Pickels kommt Mildes, Scharfes, Saures, Gebackenes, Rohes, Kaltes und Heißes zu einer Portion Reis auf den Tisch. Wer das Spektakel dieses Mal verpasst, kann sich zum Mittagstisch am
Dienstag auf indische Burger freuen!

Bremerhaven – ein historischer Stadtrundgang

Im historischen Morgenstern Museum, steht die Bronzeplastik „Kleine Welt“ von Bernd Altenstein. „Ein Museum zeigt nie die Wirklichkeit, sondern nur Abbilder von ihr. Die Künstler interpretieren sie auf ihre Weise. Betrachter mögen ihre eigene kleine Welt entdecken.“, ist im Text darunter zu lesen. Verlässt man das Museum am Holzhafen, steht man mitten drin, in der Stadtgeschichte. Mit dem Rückgang der Floßwirtschaft und nach einem Großfeuer bei der FA Kü(h)lken wurde das Hafenbecken um ein Drittel verkleinert und in einen Park umgewandelt. Zwischen Elbestraße und Hohenstaufenstraße durchläuft man gemischte Wohnquartiere. Vorne die herausgeputzten Bürgerhäuser, dahinter sozialer Wohnungsbau, der bloß noch lückenhaft instand gesetzt zu werden scheint.

Die alte Schifferklause an der Geeste steht seit 2012 leer. In der kleinen Fischbratküche in der Bismarckstraße ist dagegen der Teufel los. Für 8,50 Euro bekommt man hier eine riesige Portion Backfisch mit Kartoffelsalat. Mit oder ohne Mayo. Aus 10 – 12 Arten wählt man den Backfisch und der Laden brummt. Besonders zur Mittagszeit, wenn die Nachbarschaft Ihre Portionen direkt an der Durchreiche zur gekachelten Küche für Zuhause mitnimmt. Gäste, die von weiter weg kommen, sitzen im kleinen Restaurantvorraum, der in den ganzen Jahren bloß einmal neu eingerichtet wurde. Er habe nie vergrößern wollen, erzählt ein Gast über den Wirt des Hauses, der hier mit einer Baggage von bestimmt sechs Mitarbeitern in der Küche steht, während der Service bloß mitgemacht wird. In Bremerhaven esse ich den besten Fisch meines Lebens.

Ganz zeitgenössisch ist der Kunstverein, der mit seinem Kunstmuseum die Sammlung alter Maler bis hin zu modernen Installationen ebenso zeigt, wie eine Ausstellung rund um das Fluxus-Werk von Thomas Schmidt in der gegenüberliegenden Kunsthalle. Man hält Kontakt zu den Künstlern, die aus der Stadt und der näheren Umgebung kommen, oder die hier im Rahmen eines Atelierstipendiums tätig waren.

Wirtschaft und Wissenschaft ließen mit dem Hafen die Motoren aufheulen, um Touristen und Investoren anzuziehen. Mittendrin entstand das Klimahaus. Public Private Partnerships investieren in den Ausbau von Schulen, aber im Inneren bleibt Bremerhaven weiterhin eine arme Stadt. Auch der Blick auf die Geschichte verändert sich im Laufe der Zeit. So gibt es im Auswanderermuseum inzwischen auch ein Einwanderermuseum.

Während die Ausgaben für Bildung und soziale Aufgaben wie zuletzt bei der Jugendarbeit um 35% gekürzt wurden, steigt der Kriegsetat. Bremerhaven ist u.a. Drehscheibe für die Operation Atlantic Resolve.

Bei Finger am Theaterplatz kann man die kulturgeschichtliche Entwicklung der Fischereihafenstadt Bremerhaven erkunden. Während man über die Durchreiche im Eingang den Fisch aus der gekachelten Fischbratküche zum Mitnehmen bestellen konnte, bekommt man im angeschlossenen Restaurant das klassische Gedeck vom geschulten Service. Im oberen Stock dienen die ehemaligen Wohnungen für die Arbeiter heute als Hotel.

Zurück bleiben „Die Ungehobelten“. Mit der kollaborativ entstandenen Installation von Paloma Varga Weisz zeigt die Künstlerin Eindrücke ihres Bremerhaven Stipendiums: Hafen, Schiffahrtsmuseum und die Sex-Shops aus der Rickmersstraße.

Brotpudding mit Rosinenbrot

Rezept für Brotpudding

Kurz vor Weihnachten und Jahreswechsel wird hier ausnahmsweise mal wieder gebacken. Während der eine also noch alte Rezepte aus der Weihnachtsbäckerei nach Vanillekipferln und Zimtkugeln durchforstet, damit die alljährliche Teigproduktion pünktlich zu den Festtagen wieder ins Rollen kommt, mach ich es mir diesmal einfacher und backe einen Brotpudding aus den Resten vom olschen Rosinenbrot. Resteverwertung!

Pudding aus Rosinenbrot

Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an Englischer Weihnachtspudding? Richtig lecker schmeckt der. Diesmal liegt hier eben altbackenes Rosinenbrot und bevor das jemand wegschmeißt, gibts ein neues Dessert, das auch noch zum Frühstück schmeckt. Dafür einfach die gestückelten Scheiben in einer Auflaufform aneinander legen. Mit einem Guss aus Creme Double, gesüßter Kondensmilch, Sahne, Eiern und zwei extra Eigelb sowie dem Mark einer Vanilleschote mit etwas Zucker verquierlt über das Rosinenbrot geben. Obenauf mit etwas Orangenmarmelade bestreichen und einigen Butterflocken drüber in den Ofen geben, bis der Guss stockt. Mit Vanillesauce anrichten.

Brotpudding aus der Weihnachtsbäckerei

Collect all your Commission

Gefüllte Rouladen – ein Klassiker revisited

Geüllte Rouladen

Was waren das noch für Zeiten als wir hier außerhalb der Kochgruppe einen halbvegetarischen Haushalt führten und ich in kargen Wintern beinahe wehmütig den guten Sonntagsbraten anderer Küchen nachschnüffelte. Egal, ist der Krieg schon vorbei? Das Sicherheitsballett bei der derzeitigen OSZE Konferenz in Hamburg mag anderes glauben lassen. Die alte Nachbarin meiner Schwester hat gleich brühwarm ihre Fluchttraumata aufgetischt. Schönen Gruß!

Während der Obergipfelpolizist Dudde und seine Gang also noch alles dran setzen, dass der kurz vor der Rente zum G20 endlich mit dem richtig schweren Gerät der Bundeswehr durch die Innenstadt eiern kann, simmert bei der Dame unten im Haus Gulasch und auch auf der mittleren Etage gibt es gutes Essen. Ich riech das doch! Rouladen, der Braten des kleinen Mannes, titelte ich damals. Inzwischen hat der ehemals halbvegetarische Mitesser wieder Blut geleckt und möchte auch prompt die ganze Palette durchprobieren. So sindse, die alten Männer.

Es gibt also wieder Rouladen. Und damit es hier nicht langweilig wird, füll ich die diesmal mit einem guten Stück Appenzeller, einer Scheibe Lardo und kleinen Salbeiblättern. Der Rest bleibt, wie gehabt. Da meine Wickeltechnik immer noch nicht wesentlich besser geworden ist, halten inzwischen solche Schellen die Scheiben vom Kalb zusammen. Die Enden verzwick ich dann bloß noch lose mit den Stochern.

Anbraten, gestückeltes Suppengemüse dazu, hier mit Weißwein angießen und nach einigen Stündchen im Schmortopf das Gemüse abfischen. Den Sud mit etwas in Butter verdrücktem Mehl zur Sauce abbinden. Als Beilage schmecken in Speckbutter geschwenkte Bohnen. Wer dann noch ins ausgewiesene Gefahrengebiet ziehen möchte, organisiere sich bitte unverzüglich den Passierschein 38a. Ist bloß ne Formalie.

Rouladen - ein Klassiker revisited

Parmesansuppe – mein Spezialrezept

Soup of the Day Parmesan

Zwischen völliger Weihnachtsfeiergelage und Grünkohl satt, passt in der kälter werdenden Jahrezeit immer noch ein feines Süppchen. Dazu bleiben die Supperclub Termine unserer ehemals wöchentlichen Kochgruppe eine solide Schule, wenn es darum geht, mit möglichst übersichtlichem Aufwand viele Leute satt zu kriegen. Da sind drei Gänge Pflicht und eine satte Suppe als Vorspeise ebenso beliebt wie klare Consommé. Das sieht am Ende immer einfach aus, in Wahrheit braucht aber auch eine herkömmliche Brühe jede Menge Hinwendung, wenn es darum geht, aus einfachen Zutaten goldene Geschmacksaromen zu kondensieren. Umami ist hier das Stichwort. Dieser aus der Japanischen Küche sogenannte fünfte Sinn, der neben süß, sauer, salzig und bitter intensive Vollmundigkeit beschreibt, wird in diesen Prozessen vermeintlich natürlich frei gesetzt. Beinharte Chemie ist es aber immer noch. Beim Parmesan steckt dieser Geschmack schon von Haus aus drin.

Im Tiefkühler sammel ich alle Endstücken solcher Parmesanschnitten, die man im herkömmlichen Supermarkt für die schnelle Pasta unterwegs einsteckt, und verwende sie inzwischen regelmäßig als Einlage jeder guten Suppe. Die Basis ist ansonsten variabel. Ich halte es meistens so: Gestückeltes Suppengemüse anrösten, mit reichlich Weißwein und Noilly Prat ablöschen. Suppenknochen und ein paar Bauchspeckwürfel zugeben, mit Wasser aufgießen. Gut und gerne zwei Stündchen heiß simmern lassen. Die Parmesanrinde köchelt mit. Ich lasse das Ganze über Nacht ziehend stehen, bevor das ausgekochte Gerödel abgesiebt wird.

Am nächsten Tag koche ich die Brühe bloß noch mit einem guten Schuss Sahne auf, verquirle je nach Menge einige Eigelb mit geriebenem Parmesan und rühre die Melange unter die nicht mehr kochende Suppe bis diese cremige Konsistenz entsteht. Angerichtet wird z.B. mit einem Schuss Kürbiskernöl, dann isst das Auge auch noch mit.

Parmesansuppe - Rezept für kalte Tage

Verklärte Hafenromantik: Supermond in Hamburg

Hafenromantik Hamburg

Prost Mahlzeit! Der Hamburger Hafen bleibt ein Sorgenkind. Der in Zeiten der Industrialisierung ehemals boomende östliche Teil des Elbebeckens versandet, wenngleich sich die Hamburg Port Authority ihren industriellen Partnern vertraglich verpflichtet hat, Wasserwege fahrbar zu halten. Durch regelmäßiges Ausbaggern kommt verseuchter Boden zutage, in dem sich Schwermetalle und Dioxine der Hafenwirtschaft seit Jahren ablagern.


Die wurden wahlweise mal nach Wilhelmsburg, Billbrook oder Richtung Finkenwerder und Moorburg geschafft, solange sich Anwohner nicht entsprechend gegen behördliches Bullshit-Bingo zur Wehr setzen konnten. Aufbereiteter Giftschlamm ginge sonst auch noch als Mutterboden zurück an Hamburger Kleingärtner. Inzwischen schippert der Dreck direkt in die Nordsee.

Hamburg Steinwerder Hafen

Das Nachbarland Schleswig-Holstein hat sich zu einer Aufstockung der Kubikmeter bereit erklärt, die jedes Jahr kurz vor Helgoland „verbracht“ werden. Bis es soweit ist, lagern die giftigen Hügel mäßig gesichert irgendwo im südlichen Hafengebiet bei den Kreuzfahrtschiffen, die selbst aufgrund ihnen einhergehender Umweltbelastungen in der Kritik stehen.

Sonnenuntergang Hamburger Hafen

Dabei reicht auch dieses fragwürdige Gebaggere nicht mehr aus, um neuen Containerschiffen Platz zu schaffen. So ein Schiff hält ja nicht ewig, wissen auch die Veranstalter der alternative Hafenrundfahrten. Erschreckend kurz ist tatsächlich die Lebensdauer so eines Ozeanriesens und die richtig großen Pötte laufen die Stadt längst nicht mehr an. Wie die so malerisch von Schleppern umgeben durch Nacht und Nebel die Elbe hochziehen und mit bunten Containern beladen wieder auf große Fahrt gehen – mit solchen Bildern verklärter Hafenromantik sollte es bald vorbei sein.

Containerschiff Hafen Hamburg

Ob Abgase der Kreuzfahrtschiffe, geldverschlingende Elbphilharmonie, Eventisierung der Stadtkultur oder vergeigte Olympiabewerbung, Hamburg scheint als vermeintliches Tor zur Welt bisher erschreckend blindlings von einem Megaknaller zum nächsten zu stolpern, um anonyme Touristen in Massen anzuziehen, anstatt auf nachhaltige Stadtentwicklung von Unten zu setzen und für ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Sowas braucht Zeit und eben keine normativen Automatismen. Die Rolle der Kunst? Bitte nur zur Dekoration!

Hafencity und Elbphilharmonie


Statt solidarisches Miteinander zu förden, spalten städtische Akteure beim Thema Wachstum als erstes solche Bewegungen, die sich längst selbst und kritisch mit dieser Entwicklung auseinander setzen, um Alternativen zur reinen Verwertungslogik zu entwickeln. Rassistische Kontrollen um die Hafenstraße, verzerrende Verhandlungen ums Gängeviertel oder Anspruchsgerangel auf dem Stockmeyergelände zeigen im Gegensatz zur fixen Bauentwicklung hochklassiger Appartements und Coworking Spaces für digitale Leistungsträger mit lean production einen Teil des Spannungsfeldes Kapitalismus.

Supermoon 2016 in Hamburg

Wenn beim G20 Gipfel im Juli 2017 die ganze Innenstadt zwischen Messehallen, Rathaus und der Elbphilharmonie von 10.000 Einsatzkräften zum schützenden Sperrgebiet der über 6.000 Teilnehmer der 19 reichsten und mächtigsten Staaten wird, zeichnet sich jenseits aller Beteiligungsverfahren ein ganz anderes Bild, wem die Stadt gehört. Anwohner sollen Besucher dann bitte persönlich am Absperrgitter der Gated Community abholen kommen.

Hamburger Hafen und Elbphilharmonie

Supermoon in Hamburg – Nebelig wie die Sonnenfinsternis?

Locaton Scouting Supermoon

Erinnert ihr euch noch an die Sonnenfinsternis 2015 und den Nebel des Grauens? Ich kann sagen, meine Fotos vom Hamburger Elbstrand gefallen mir immer noch. Montag gehts wieder los und diesmal verbieg ich mich sogar als Location Scout für den erwarteten Super Supermond. Wer mag, kann mir via Instagram entlang der Elbe folgen. Ein paar Tipps und Tricks gilt es einzusammeln, wie man in Hamburg die besten Fotos schießt und wieso weshalb warum man noch am Storytelling drehen kann, wenn das Wetter schlecht ist, die Woche mies war oder man auch sonst einfach leicht einen sitzen hat. Unerhört, ungezogen – Let`s Play!

Außerdem findet man eine kleine Zusammenstellung via Twittermoments, in denen Leads, Hunches und sonstigem Gedöns rund um das Supermond Spektakel in Hamburg nachgegangen wird.


Zwiebelsuppe statt Eiskratzer


Wo ist eigentlich der Eiskratzer? Jedes Jahr dasselbe und ich vermute inzwischen, dass sich irgendwo eine konspirative Zelle dieser verlorenen Dinger gebildet hat, deren Abwesenheit mir so regelmäßig meine Morgenroutine durchkreuzt. Bei den Gegenstücken einzelner Socken etwa, die einem aus der Waschmaschine nachhängen. Dafür gibt es Zwiebelsuppe, denn es ist endlich wieder Kochgruppe.

Zwiebelsuppe, das heißt: Massig Zwiebeln in halbe Ringe schneiden und ohne Öl vorsichtig im Topf bräunen. Ein Schlag Schweineschmalz schadet nicht. Prise Mehl mitschwitzen, mit reichlich Sherry ablöschen und mit Gemüsefond auffüllen. Sherry allein ist mir dann doch zu lasch, darum gibts noch ein gutes Glas Restriesling oben drauf. Einmal aufkochen, noch 20 Minuten leise simmern lassen und derweil schonmal den Ofen vorheizen. Einen Schlag Restsahne rühr ich zuletzt noch unter, aber das kann man sich getrost sparen.

Die Suppe in Schüsseln umladen, keine Sorge, dieses System ist bereits sicherheitsgeprüft und für durchführbar befunden. Zwei Scheiben Baguette auflegen, Gruyère drüber streuen und im Ofen gratinieren. Vorsicht, heiß und fettig, aber das soll so. Unbedingt!

Zwiebelsuppe



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. rezeptebuch.com (3)
  2. google.com (5)



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