Machen wir uns nichts vor, der Herbst ist da. Meteorologisch unzweifelhaft, verlangt auch die innere Magenagenda schon jetzt nach Soulfood in Reinkultur. Die norddeutsche Variante in Eintopfform mit Birnen, Bohnen, Speck ist zwar nicht jedermanns Sache, aber mit Pfifferlingen gespickt lässt sich dieses traditionell bäuerliche Rezept fix zu einem Pfannengericht ummogeln, dem selbst schwäbischer Kartoffelsalat grenzenlos gut zur Seite steht.

Grüne Bohnen in kochendem Wasser blanchieren, zuletzt Kochbirnen mitziehen lassen, abgießen und kalt abschrecken. Nebenher Pfifferlinge in der Pfanne anbraten, die Bohnen darin gar ziehen lassen.

Schließlich die gestückelten Birnen mitschwenken. Durchwachsenen Bauchspeck brate ich wegen meines vegetarischen Mitessers parallel, dann alles zusammen anrichten.










Birnen, Bohnen, Speck habe ich noch nie gegessen. Mit Kartoffelsalat wird es mir gut munden.
Ich hab manchmal größte Zweifel an meinen norddeutschen Wurzeln.
Ich kann mich für Birnen, Bohnen und Speck in Kombination einfach nicht erwärmen, auch wenn es noch so ansprechend in Szene gesetzt ist.
Ich dachte auch immer, das mag ich nicht. Bis jetzt.