Archiv der Kategorie 'Pro-dukt'

Weihnachtsmarkt Santa Pauli: Hart angewaffelt

Elbwaffeln beim Weihnachtsmarkt Santa PauliDer Weihnachtsmarkt auf dem Hamburger Kiez lässt als erster die Hüllen fallen und hat bereits eröffnet. Da war es ganz einfach, schon jetzt die besten Waffeln an der Elbe zu testen, von denen der Stand Elbwaffeln nicht zu wenig verspricht.

Für mich gibt`s einen Höhepunkt mit Sahne: Belgische Waffeln mit Ahornsirup, gehackten Walnüssen und extra Sahne sind schonmal der Knaller.

mit AhornsirupWaffeln mit gehackten Walnüssen

Elbwaffel: Höhepunkt mit Sahne
Elbwaffel Apfestecher mit Bratapfel und Vanillesauce
Die halbvegetarischen Mitesser halten sich an den Apfelstecher: getoppt mit Bratapfelmus und Vanillesauce.

Eine halbe Mahlzeit, mindestens.

Santa Pauli: Die besten Elbwaffelnl

German Abendbrot vom Schinkenhuber

German Abendbrot vom Schinkenhuber

Der Hamburger Wochenmarkt bei der Hammer Kirche ist ein bisschen zum Liebhaben. Gar nicht mal, weil man hier großen Budenzauber à la Isemarkt erwarten sollte, sondern wegen der Menschen: Gleich am Eingang klappt der Imbissstand die Luken hoch und manchmal esse ich nur noch ganz kurz ein Schaschlik. Das ist nämlich besonders lecker. Den Gesprächen der Stamm- und Laufkundschaft könnte ich dann ewig zuhören. Irgendwann kommentiert hier jeder jeden und man rückt ein bisschen zusammen, denn der Chef weiß mit Fragen und Anmerkungen hanseatische Verschlossenheit aufzulockern. Die älteren Damen vom Bardowicker Bauernstand gegenüber sind es also vermutlich gewöhnt, herüber zu lauschen. Sie trifft man entsprechend einsilbig. Gerade hardern sie so kurz vor Ladenschluss noch mit einem hier eher ungewöhnlichen Apfelexperten. Fast schon erfrischt scheint der seinem Büro entwichen und fachsimpelt jetzt in lockerer Ernsthaftigkeit über Apfelsorten. Die Antworten gibt er sich gleich selbst. An der Front reiben sie sich nur müde die Augen. Die Ruhe weg hat immer der skurrile Ingwermann, der über die Theke zwinkert. Bei dem drückt sich nicht eben Kundschaft die Nase platt. Kandiertes, Sirup und Co findet man hier und zweifelt gleichzeitg ein bisschen an der Ernsthaftigkeit seines Angebots. Meine Ingwerknollen kauf ich trotzdem immer an diesem Stand. Die eigenwillige Monothematik mag ich irgendwie doch. Genauso wie den benachbarten Gewürzgurkenstand, seit ich mitbekommen habe, wie der stämmige Ackerschnacker Schwangere mit Freigurken quasi gefügig macht. Für solche geht die erste nämlich auf`s Haus.

Butterbrot Butterbrot mit Senf

Gemüse, Fleisch, Fisch, eher regionales mit zugekaufter Vielfalt, die weiteren Stände werden von mir meist routinierter abgelaufen und sondiert bis ich zum Schinkenhuber komme. Von dem bin ich Fan! Auch wenn er es dem halbvegetarischen Mitesser beim Einkauf nie so ganz abnehmen mag, dass der kein Fleisch isst und vom besten Schinken der Welt kein Stück abbekommen möchte. Mit Speck fängt man Mäuse, weiß der nämlich und repräsentiert sein Produkt nicht ohne Stolz. Ohne marktschreierisches Getue. Leise, doch prägnant informiert er, wenn es gerade passt, über Tierhaltung und Fütterung auch wenn er damit in Zeiten von modischem Vegetariertum manchmal ins Leere läuft. Hier und wirklich nur bei ihm gibt es einfach den besten Schinken der Welt. Ich hab`s versucht. All diese trocken abgehangenen Stücke, die man als Delikatesse handelt, können niemals mithalten. Andere schaben zwar ebenso frisch vom Knochen, aber niemand bietet diese absolute Saftigkeit, die zart auf der Zunge schmilzt. Ehrlich gesagt, ich esse den Schinken von Schinkenhuber am liebsten pur.

Diesmal hat er diesen tollen Kochschinken da. Den kennt man ja oft nur noch als dröge Scheibe, schlimmstenfalls Formfleisch. Hier nicht. Der lebt! Satt glänzend lacht er einen an, tropft noch durch`s Packpapier als ich Zuhause ankomme und eigentlich ein Osso Buco aufkochen will. Das köchelt jetzt eben bis morgen. Bei mir gibt es heute ein Abendbrot. Und was für eins!

Himmelstour am Rittner Horn und die beste Buttermilch der Welt

Runder Tisch am Rittner Horn

Am nächsten Tag reißt prompt der Himmel auf. Keine Spur mehr vom Nebel in den Dolomiten und damit auch keine Zeit für Ausflüchte, denn heute wird gewandert. Was das Zeug hält. Davon hatten wir glücklicherweise ein paar Lagen mehr mitgenommen, denn so sonnig die Täler auch scheinen, bei Ankunft an der Seilbahn zum Rittner Horn bläst kalter Wind und in höheren Lagen liegt Schnee. Vereist. Statt Almabtrieb geht es jetzt stramm bergauf bis 2260 m Höhe. Der halbfahrradtrainierte Mitwanderer fühlt sich fit wie sein Turnschuh. Glücklicherweise hab ich aber inzwischen echte Wandertreter.

Seilbahn zum Rittner Horn Verschneite Latschenkiefer
Schnee im Wald

Wir nehmen selbstveständlich entgegengetzter Richtung die angezeichnete Himmelsroute in Angriff. Über Wälder, Barbianer Almen wie Berghütten. Durch den Dunst einer Latschenbrennerei kraxeln wir pilzesammelnd des Weges und denken manchmal ein bisschen neidisch zurück an die längst abgehängten Sonntagswanderer mit ihren lachhaften Stöckchen im Gepäck. Ab und an baldowern wir uns via kniffliger Kletterstellen, aber gerade das gefällt mir am Wandern. Man schlurft nicht einfach so vor sich hin, sondern tüftelt Schritt für Schritt voran.

Almkühe Flachlandtiroler
Almhütte

Hölzerne Hängebrücke Latschenkieferbrennerei
Wanderweg

Alm am Rittner Horn Frische Quelle an der Almhütte
Sütiroler Dolomiten

Wandern durch den Bergbach Pilz sammeln
Almenpanorama in den Sarntaler Alpen

Die spektakulären Almen- und Alpenpanoramen, die wir bei diesem Rundweg kreuzen, nimmt man erst richtig beim Anstieg wahr. Dann, wenn die Oberschenkel schon brennen und erste Verhandlungsversuche über Abkürzungen, Trink- und Wasserpausen ins Rollen kommen. Es hilft alles nichts. Das Rittner Horn ist kein Hörnchen, sondern Teil der Sarntaler Alpen. Da kann man sich schonmal durchbeißen. Und wird auch belohnt..

Himmelstour Gipfel am Rittner Horn
Kurz vor dem Gipfel

Südtiroler Wanderweg Gipfelanstieg

Siegerpose

Ausblick vom Rittner Horn

..mit vor Höhenluft sprudelndem Gipfelweizen oder der besten Buttermilch der Welt. Genauso sebstgemacht, wie der eingerührte Birnensaft. Obschon die latschenölige Küche geschlossen ist, weil wir unterwegs die Zeit mit eigenen Jausebretteln verdödelt hatten, schmeckt es in der Schutzhütte, dem Rittner Horn Haus, einfach. Aber grandios! Beschwingt geht`s über die direkte Abkürzung Schwarzseespitze zurück zur Seilbahn, runter nach Bozen. Gewachsen und glücklich.

Gipfelsturm Schutzhütte am Rittner Horn

Rückweg zur Seilbahn

Spektakuläres Dolomitenpanorama

Almkuh im Tal Abfahrt mit der Rittner Bahn

Südtiroler Weinbau in Bozen

Bozen

Lämmerfries an Tomatennachschlag

Lämmerfries

In kirchlichen Darstellungen zum Lämmerfries dackeln die kleinen Schäfchen meist aus zwei Richtungen heran, aus Bethlehem und Jerusalem nämlich, um in überirdisch-paradiesischer Verklärung die himmlische Herrlichkeit der Religion auszudrücken. Nahe bei findet man in diesen Mosaiken dann vier Wasserquellen, die sich zum Jordan vereinigen, der die ganze Szenerie umspült. Nunja, meine Lammchops sind aus dem Supermarkt und drum rum sprudeln immer noch reichlich Tomaten aus dem Garten, also nehmen wir es wie es kommt:

Tomatenernte im Kleingarten

Beidseitig jage ich meine Scheiben aus der Lammkeule durch die flammendheiße Pfanne und lasse sie dann bloß warm gar ziehen. Angerichtet mit Tomaten Mozzarella Salat aus eigener Ernte schmeckt das schonmal nicht schlecht. Richtig himmlisch wird dieses Geschmackserlebnis allerdings erst durch die persischen Gewürze Zatar und Sumach, die auch der völlig zu Recht verehrte Ottolenghi so gern benutzt.

Lamm Chops an Tomaten Mozzarella Salat

Zatar ist eigentlich eine traditionelle Kräutermischung nordafrikanischer Küchen aus Sesamsaat, Thymian, Oregano und eben Sumachfrüchten, Salz und Baumwollsaat. Das in der türkischen, arabischen und persischen Küche beliebte Sumach schmeckt leicht säuerlich-fruchtig und damit braucht man gerade beim Lamm nicht zu geizen.

Gewürze: Zatar und Sumach

Ans Eingemachte: Pflaumen in Rotweinsirup

Ans Eingemachte: Pflaumen in Rotweinsirup

Pflaumenbaum Pflaumenernte

Mit dem Einkochen hab ich`s eigentlich nicht so. Wenn ich ehrlich bin, beginnt für mich bereits die Langeweile, wenn die Ernte ansteht und es nichts mehr zu Ackern gibt. Diesen Stillstand mag ich anschließend nicht noch konservieren. Allerdings haben meine in Vodka eingelegten Mirabellen damals bleibenden Eindruck gelassen. Auch, aber nicht nur, weil die sich ganz hervorragend in silvesterlichem Crémant machten. Diesem Schema folge ich also auch diesmal, wenn ich die letzten Pflaumen aus dem großmütterlichem Baum mopse.

Rotweinsirup aufkochen Pflaumen entkernen
Pflaumen und RotweinsirupAuf dem Herd koche ich einen Teil Zucker mit zwei Teilen Wasser und einem Teil Rotwein zum Sirup, während ich die Pflaumen entkerne.

Einmachgläser sterilisiere ich in kochendem Wasser, schichte dann halbierte Pflaumen darin mit einem Zweig Rosmarin und gieße den Rotweinsirup bis kurz unter den Rand auf. Kurz nochmal drin rumgestochert, sollen sich mögliche Luftblasen verflüchtigen. Die verschlossenen Gläser sitzen dann für etwa 30 Minuten im Wasserbad eines großen Topfes und köcheln ein, bis die letzte Luft raus ist. Beim großen Glas hatte das nicht ganz geklappt, sodass ich nochmal nachstocher und die Prozedur wiederhole, indem ich den Wasserstand im Topf erhöhe. Das war zuviel. Beim neuerlichen Herausnehmen platzt mir der Boden weg, aber wo gehobelt wird, fallen eben Späne. Vier Gläser und reichlich übriger Rotweinsirup bleiben uns immerhin für winterliche Geschmackseskapaden.

Geplatztes Einkochglas

Yufka, Yufka, Tätärää!

Ich als Backmuffel bin immer froh, wenn es im Frischeregal fertige Teigvariationen gibt, mit denen ich ganz ohne Mehlgeflusel werkeln kann und das Ergebnis auch noch schmeckt. Jetzt im Winter hab ich diese hauchdünnen Yufkablätter schätzen gelernt, die in der Türkei traditionell mit langen, dünnen Holzrollen in Form gebracht werden. In Griechenland Fyllo, in Nordafrika Malsouka genannt, sind sie hier auch als Filoteig bekannt und haben inzwischen im Hause Schnick Schnack Schnuck die klassische Pizza abgelöst.

Knusprige Yufkablätter mit Kürbisstreifen

Die zarten Blätter nach und nach auf einem Backblech übereinander legen und jede Schicht dabei mit einer Ei-Milch-Mischung einpinseln. Creme Fraiche ausstreichen und mit Kräutern bestreuen. Jetzt mit dem Sparschäler Gemüse in dünne Streifen hobeln. Kürbis oder Zucchini zum Beispiel. Zum Abschluss geb ich etwas geriebenen Appenzeller darüber und Scheiben einer Rolle vom Ziegenkäse Soignon. Das Ganze bei 200 Grad im Ofen etwa 20 Minuten backen.

Gratinierte Yufkablätter mit Zucchini

DFssgF 8 – Die Post ist da!

Weihnachtsschmuck Küche

Kaum bimsel ich hier klammheimlich dezenten Weihnachtsschmuck in die Küche, landen auch schon erste Geschenke auf dem Tisch, für die sich diesmal – Dank Rosas Schnuppensuppe – eine Absenderin aus Griesheim verantwortlich zeichnet. Frisch aus dem CorumBlog kommt eine satte Wundertüte mit luftgetrockneter Blutwurst, zweierlei hausgemachtem Gelee, Pinienzapfen, Apfelwein, Ziegenkäse aus dem Odenwald, KiBa Trockenobst, Schokolade, Macademiaöl, Anisplätzchen, pikanter Keimsaatmischung, Tee-Adventkalender mit 24 unterschiedlichen Beuteln und einer Hand voll Chili im separaten Umschlag, weil die im Eifer des Gefechts zunächst auf dem Griesheimschen Küchentisch liegen blieben. Toll, vielen Dank!

DFssgF 8 Post und Paket
Post aus Griesheim Chili
Aniskekse und Tee-Adventkalender Keimsaatmischung, Apfelwein und Pinienzapfen
Zierquittengelee und Macademiaöl Ziegenkäse, geräucherte Blutwurst und Gelee aus Holunderblütenprosecco

DFssgF 8 - Die Post ist da!

Ein Fresspaket aus München
Ja, ist denn heut schon Weihnachten?
DFssgF 6 – Die Post ist da!
Dfssgf 7 – die Post ist da!

Bretagne: Austernessen in Cancale

Bretagne

Bucht von Cancale Le Mont-Saint-Michel

Cancale

Fels von Cancale

Hafen von CancaleWährend unserer Reise durch die Basse- und die Haute-Normandie vor zwei Jahren hatten wir die Bretagne nur kurzweilig auf der Austerntour gestreift. Diesmal wollen wir diesen Teil Frankreichs genauer ansehen und beginnen gleich wieder da, wo wir augehört hatten. Beim Austernessen in Cancale.

Pied de Cheval werden die besonders großen Exemplare der Europäischen Auster aufgrund ihrer Hufform genannt. Im gleichnamigen Restaurant am Hafen „La Houle“ bekommt man dieses und anderes Meeresgetier an rustikalen Holztischen vergleichsweise günstig serviert, doch der Laden ist auch mit einem eigenen Stand auf dem Austernmarkt vertreten.

Schnecken und Crevetten Meeresfrüchteplatte
Austernbänke vor Cancale

Austernfischer Austernernte

Austernmakt in Cancale

Der Austernmarkt in Cancale findet täglich statt. Hier am Leuchtturm wählt man jedes Exemplar selbst aus, die Schalen werden geöffnet und wir frönen ohne viel Schickschnack dem puren Genuss mit Blick auf die vorgelagerten Austernbänke, an denen immer noch gearbeitet wird. Zugegeben, der halbvegetarische Mitesser muss angesichts dieser lebendigen Frische ganz schön schlucken, probiert dennnoch todesmutig und kann dem Geschmack durchaus etwas abgewinnen. Die Schalen kippt man umstandslos auf den Strand.

Austern öffnen Austern von Cancale

Ein Dutzend Austern

Europäische Auster

Austern schlürfen Austernschalen

Über den Dächern von Cancale

Brügge: Fritten, Bier und Schokolade

Brugse Zot

Biertasting in Brügge: Käse und PastetenBrügge sehen und sterben – nein, den Film habe ich immer noch nicht gesehen – aber in diesem Städtchen wird das niemals ohne Bier vonstattengehen. Wir haben`s probiert, ehrlich. Bier gibt es in Brügge in allen Farben und Formen, denn jedes spezielle Gebräu kommt in einem eigens gestalteten Glas auf den Tisch. Armlange Flöten im Ständer, breite Kaltschalen und wenn es doch mal nicht passt, darf man mit einer Entschuldigung rechnen. Wollte man tatsächlich ein allumfassendes Geschmacksbild erstellen, ist man im Bierhaus ‚t Brugs Beertje bestens aufgehoben, dazu gibt es nämlich Snacks mit Pastete und Käse, sodass am Ende keiner vom Stuhl kippt.

Hollandfahrrad in BelgienWir hatten ernsthaft überlegt, Brügge in zwei Tagen per Fahrrad zu erkunden und sind dann doch froh, wenn wir uns halbwegs eigenständig zu Fuß durch die Touristenmassen bewegen können, ohne dass eine Kutsche rüberrollt oder jemand aus den vollgepackten Booten in die Kanäle plumpst. Das sind die gängigen Fortbewegungsmittel und wenn man an so einem Wochenende durch die Gassen dieser Altstadt treckt, die von der UNESCO komplett zum Weltkulturerbe erklärt wurde, muss man sich nicht wundern, wenn andere gleich busseweise rangekarrt werden und selbst den malerischsten Eckchen den Bolzencharme verkitschter Kulisse verleihen.

Fahrräder Großer Marktplatz in Brügge

Brügges Kanäle - Bootsfahrt
Brücke in Brügge

Kutschfahrt durch BrüggeEtwas kontemplativer geht es erst zu, wenn man sich gegenläufig zu diesen Strömen in entgegengesetzter Richtung und hin zu den äußeren Rändern der Stadt, entlang der Parks und Kanäle bewegt, fix mal in einen ruhigeren Hinterhof einbiegt sobald wieder so eine Gruppe um die Ecke kommt. Uns als Kleingärtner tritt der Angstschweiß auf die Stirn, lässt sich doch in diesen Höfen und Gärten an überakkuraten Heckenschnitten erkennen, dass hier in Brügge die Quadratur des Kreises erfunden worden sein muss.

Giebelhaus in der Brügger Altstadt Königlicher Park

Kanal
Brügger Hinterhof Heckenschnitt
Kirche

Häuser am Wasser Hof mit Garten in Brügge

Ruhige Ecke in Brügge

Klar, die Giebelhäuschen sind zuckersüß. Wie in Lüneburg. Schlicht und harmonisch wird es jedoch erst im Beginenhof, einem architektonischen Ensemble aus Wohnhäusern und Kapelle. Seelschwestern oder Polternonnen nannte man die ordensähnlich ansässigen und ehelosen Frauen christlicher Laiengemeinschaft. Keusch und züchtig, arbeitsam und verträglich sollten Jungfrauen und Witwen hier leben, ihr Vermögen blieb auch bei einem möglichen Austritt in ein bürgerliches Leben Eigentum der Gemeinschaft. Nach Vorwürfen der Häresie, Verfolgung durch die Inquisition oder Eingliederung in die Kirche, dient dieser Hof heute als Kloster der Benediktinerinnen.

Benediktinisches Frauenkloster und Brügger Beginenhof

Fritten Waffeln und Krokettje

Schokolade

Wir snacken uns durch Brügge: Kroketje mit undefinierbaren Füllungen, Waffeln und im Tea Room De Proeverie gibt es feinste Trinkschokolade zum Selbermischen. Richtig gute Fritten findet ihr bei den Büdchen am großen Marktplatz gleich unter dem Turm. Zumindest die mit der besten Saucenauswahl und wer es richtig wissen will, bekommt die Fritten noch mit sattem Ragout auf die Hand. So gestärkt wird der Blick frei für die Details mit denen Brügge doch auch Überraschungen vorhält.

Beste Frittenbude am Platz

Skulptur am Ufer Ave Maria
Stadtbild Drachenbank
Holzschnitt

Türelement Eingangstür
Pferdebrunnen Stadtmauer
MauerblümchenObschon unterwegs überall Fingerfood lockt, lohnt es sich abends die Bistros zu erkunden. Das Bistro den Huzaar ist ein richtiger Familienbetrieb, wo Opa kocht, die Mutter mit der Tochter kellnert, deren kleiner Sohn hinter der Theke die letzten Details am Dessert herrichtet während ein Neffe aushilft. Das Restaurant wird mit Herzblut geführt und mit der entspechenden Dynamik, die solche Konstellationen unweigerlich mit sich bringen. Da knallen schonmal die Türen, wehe dem, der einfach dazwischengreift und alle rackern sich ab um das Wohl des Gastes. Das schmeckt man:

Hasenterrine
Kroketje mit Kalbsbries oder Thunfischcarpaccio
Geschmorte Schweinebäckchen mit Gratin Duphinois
Marakujasorbet mit Likör

Kalbsbrieskroketten Hasenterrine

Thunfischcarpacchio

Geschmorte Schweinebäckchen Gratin Duphinois

Marakujasorbet und -likör
Hund am Fenster

Was geht im Hochbeet?

Hochbeet im März
Hochbeet Ende April
Gartenarbeit am Hochbeet
Hochbeet im Juni




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