Archiv der Kategorie 'Saisonal'

Kochen in Norwegen – die Camperedition

Kochen in Norwegen - Die Camperedition

Was das Kochen anbelangt, sah unsere romantische Vorstellung von einem Roadtrip durch Norwegen etwa so aus: Pilze und Beeren wollten wir selbst sammeln, Angeln und lauschige Nordlichtnächte an einem Lagerfeuer abhängen, über dem der eigene Fang irgendwo in der Wildnis brutzelt. Bestimmt machen wir das auch mal. Irgendwann. Fakt ist aber auch, dass man für solche Sperenzchen unterwegs deutlich mehr Zeit einplanen müsste. Wir waren nie länger als zwei Nächte an einem Ort, manchmal schon auswärts essen und haben dabei soviel gesehen, dass wir Abends froh sind, wenn überhaupt noch einer von uns den Kochlöffel schwingt.

Grillen in Norwegen

Camping in NorwegenUnserer Vorstellung am nächsten kommen wir wohl auf diesem kleinen Campingplatz in den Bergen bei Odda, an dem sich tatsächlich einige Zeltbewohner ums Feuer zusammen finden, während wir unseren kleinen Supergrill anschmeißen. Das bedeutet aber auch, dass einer erst Tische und Stühle aus dem Backend des Campers auslädt und mit Zutaten, Geschirr etc. die halbe Küche Open Air aufgebaut werden muss. Die Kohle glüht zwar dank eingebautem Kamineffekt schnell durch, mein Steak ist sowieso ratzfatz fertig und gemütlich essen wir schließlich neben dem Grill mit Blick auf den See. Bauen langsam ab und harren dennoch eine gefühlte Ewigkeit in der kälter werdenden Dunkelheit aus, bis die Kohle endlich unter Aufsicht ausbrennt. Safety First.

Camplife: Grillen #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck

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Gemüsefond kochen

Northern Soulfood – Suppen und Eintöpfe

Statt aufwändiger Rezepte investieren wir unsere Zeit auf der Straße lieber in einen guten Fond. Glücklicherweise ist der ansonsten zumindest halbvegetarische Mitesser schon in so abenteuerlicher Stimmung, dass er sich zu kräftiger Fleischbrühe hinreißen lässt. Also Suppengemüse schnibbeln, mit reichlich Bauchspeck aufkochen und mild simmernd köcheln lassen. Damit hat man ja eigentlich alles was man braucht und wir variieren diese Grundlage einfach in alle erdenklichen Richtungen. Mal als Kartoffelsuppe mit halbgestampften Bataten, gern als Linseneintopf mit Pölser und zu einem echten Knaller entwickelt sich diese Bohnensuppe mit weißen Bohnen und Chorizo.


Ein bisschen feiner wird es erst, als nach einiger Zeit Zutaten aus norwegischen Supermärkten in unsere Camperwirtschaft einziehen. Denen begegnen wir mit entsprechendem Respekt. Weichen stundenlang getrockneten Klippfisch in Wasser ein, ersetzen die Sellerieknolle aus unserem Suppengemüse mit Steckrübe und köcheln so langsam ein fein cremiges Fischsüppchen mit Chorizo, einem Schuss Sahne und zarter Zimtnote. Für uns ist das an dieser Stelle schon Haute Cuisine.

Steckrübeneintopf mit Klippfisch

Spaghetti Carbonara

Die Camperedition – Pastagerichte

Auberginen aus eigener ErnteWas auf so einem Roadtrip immer gut geht, sind Pastagerichte wie Spaghetti Carbonara oder so eine Auberginenbolognese, deren Früchte wir wohlweislich aus dem eigenen Kleingarten mitgenommen haben. Manchmal tut`s auch eine einfache Tomatensauce und wenn am Ende dochmal was übrig bleibt, kann man die nächste Portion einfach mit etwas Ei verkleppert zur Fittata anbraten. Schon hat man ein zweites Gericht.

Auberginenbolognese Pinot Noir von Zotz
Auberginenbolognese mit Rotwein

Camplife: Mahlzeit! #roadtrip #schweden #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #rastplatz

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Bratkartoffeln mit Sill

Für den eingebauten Gasgrill eines Campers sind Bratkartoffeln geradezu prädestiniert und so brutzeln wir in der gusseisernen Pfanne eines Abends die wahrscheinlich besten Bratkartoffeln der Welt und machen anderntags mit Ei fix ein Bauernfrühstück draus. Statt marninierter Gurken oder Cornichons sorgt der in ganz Skandinavien geliebte Sill, das ist würzig eingelegter Hering, für eine säuerliche Beinote. Mehr braucht man doch nicht, oder?

Bratkartoffeln braten Bratkartoffeln mit Sill
Die Camperedition - Kochen in Norwegen

Über den arktischen Polarkreis – Roadtrip durch Norwegen

Arctic Polar Circle Crossing in Norwegen

Nach dem Städtetrip durch Norwegen geht`s für uns hinter Trondheim wieder in die Pampa. Aber richtig! Die ewig lange Straße der E6 Richtung Norden wird auch als die längste Geisterbahn Norwegens bezeichnet und im Hellen haben wir das erst gar nicht verstanden. Über hunderte Kilometer fährt man zwar durch merklich lebensfeindlicher werdende Landschaft, die von extremen klimatischen Bedingungen gezeichnet ist. Permafrostböden der langen Winter gefolgt von sommerlicher Staunässe prägen diese Tundra. Zwischen Moosen und Flechten, Gräsern, Kräutern und sommergrünen Zwergsträuchern halten höchstens noch Birken die Fahne hoch. Die Farbpalette dieser Natur ist von Orangetönen, Rot bis Violett geprägt. So sieht er also aus, der Indian Summer in Norwegen.

Himmel und Erde Landschaft an der E6
Birkenwälder

So richtig gruselig wird es erst, wenn die Sonne im Nebel untergeht und man sich irgendwo im Nirgendwo einen Schlafplatz für die Nacht suchen muss. Es gibt keinerlei Straßenbeleuchtung, nur wenige, kleine Ortschaften und so übernachten wir wieder einmal auf einem kleinen Rastplatz am Fluss. Stockfinster legt sich die Nacht über uns und der Spuk zieht bis weit in den Mittag hinein, während der Morgennebel ganz langsam zwischen Pilzen und Flachs aufsteigt. Kein Wunder, dass wir in dieser mystischen Stimmung auf die ersten Rentiere in Norwegen treffen.

Morgenstimmung im Nebel

E6 - die längste Geisterbahn der Welt Tintlinge
Wiesenchampingnons Schwammpilz
Rentiere in Norwegen

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Indian Summer Richtung arktischer Polarkreis #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck #hyperlapse

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Kurz vor dem arktischen Polarkreis

Auf 66° 33′ 44″ (oder 66.5622°) nördlich des Äquators überqueren wir am folgenden Tag den arktischen Polarkreis. In dieser subpolaren Bergtundra der nördlichen Hemisphäre wachsen gar keine Bäume mehr. Insgesamt wird die Vegetation in diesem Gebiet von weniger als 10 Arten gestellt. Mittendrin steht ein Polarzentrum für Touristen, mit denen hier im September aber auch wieder keiner rechnet. Der Laden hat zu und wir radeln statt dessen durch diese unwirkliche Landschaft, in der tausende Steinskulpuren mit Grußbotschaften aller Welt aus dem Boden wachsen.

Bahnstation am Polarkreis Über dem Polarkreis - Roadtrip durch Norwegen

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And there it is #roadtrip #norwegen #reiseblog #polarkreis #schnickschnackschnuck

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Mit dem Fahrrad über den Polarkreis Fahrradfahren am Polarkreis
Schnick Schnack Schnuck am arktischen Polarkreis

Hütten der Samen in Norwegen

Wie Sie, sehen wir nichts, liegt einem auf der Zunge, wenn sich nicht kurz hinter dem Touristenparkplatz ein alter Versammlungsort der Samen aus der Ebene abheben würde. Jetzt im Herbst treiben sie die frei laufenden Herden der Rentiere in die Nähe besiedelter Gebiete und während wir noch unken, dass sich unsere Fahrradtour am Polarkreis wohl nur mit so einem Hubschrauber toppen ließe, treibt eben dieser die Rentierherde über die Straße. Direkt vor unserer Nase ist das ein wirklich atemberaubendes Spektakel.

Helikopter treibt Rentiere

Rentierherden am Polarkreis

Rentiere auf der E6

Rentiere am arktischen Polarkreis

Roadtrip durch Norwegen - going North

Wir folgen anschließend der E6 immer weiter gen Norden und weil wir dabei prompt eine Fähre verpassen, übernachten wir schließlich in Løpshavn hinter Bodø direkt am Strand. Mit Blick auf romantische Schären und die Inselgruppe der Væran im Abendlicht. Es gibt hässlichere Orte, um auf die nächste Fähre zu warten.

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Ich kenne hässlichere Orte, um auf die Fähre zu warten. #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck

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Sonneuntergang und Steinskulpturen

Campingplatz hinter Bodø Steinskulpturen am Strand
Schnick Schnack Schnuck im Sonnenuntergang

Sonnenuntergang bei Bodø

Bodø im Sonnenuntergang

Sonnenuntergang in Bodo

Tipps von der Straße – Norwegens Camperedition

Tipps von der Straße - Norwegens Camperedition

Ein paar Tipps und Tricks für das Reisen mit dem Camper durch Norwegen hatten wir uns zwar im Vorfeld von versierten Kollegen eingeholt, aber was man davon umsetzen kann, hängt ganz von der individuellen Planung ab. Unsere war eher spontan ausgelegt, ein paar Hinweise halte ich hier doch mal für kommende Touren fest.

PKW, Camper, oder Wohnmobil?

PKW, Camper oder Wohnmobil? Wir entscheiden uns hier ganz klar für einen kompakten Camper, der sich einigermaßen wendig durch die oft sehr engen Straßen bewegen lässt. Gleichzeitig haben wir keine Lust, uns ständig nach einer Unterkunft für die Nacht umzusehen, was gerade in der Nebensaison ab September schwierig werden kann. Hotels und Pensionen waren nicht unser Fokus, wir sehen kaum welche unterwegs. Dafür bieten viele Campingplätze kleine Hütten, die man kurzfristig mieten kann. Allerdings ist die Saison ab September langsam so sicher vorbei, dass einfach vieles schon geschlossen hat. Ist man jetzt mit dem PKW unterwegs, bräuchte man zumindest ein Zelt, weil man oft vor verschlossenen Türen steht. Mit einem Wohnmobil oder Camper kann man sich hingegen noch auf Campingplätze stellen, die nicht mehr offiziell bewirtschaftet werden und findet sogar zugängliche Stromanschlüsse, für die man sonst knapp 4 Euro pro Nacht zahlt. Für einen Stellplatz werden an offenen Plätzen 25 – 30 Euro fällig. Warm Duschen zahlt man mit einer Krone zu jeder Jahreszeit direkt am Automaten der beheizten Waschhäuschen vor Ort.

Rastplatz mit Waschhäuschen

Wir finden unterwegs auch immer wieder kleine Rastplätze, die zwar keine Duschen, aber zumindest beheizte Waschräume und Toiletten vorhalten. Einen Platz zum Schlafen findet man in dieser Zeit sowieso überall, denn auch dort, wo „Camping verboten“ angeschlagen steht, hat niemand etwas gegen eine Übernachtung einzuwenden. Wenn in den Sommermonaten bis Ende August Straßen und Plätze überfüllt werden, sieht das sicher ganz anders aus.

WC auf den Lofoten Ode an ein Klohäuschen

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Camplife: Waterboarding Will do #roadtrip #norwegen #reiseblog #camperedition #schnickschnackschnuck

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Wasser kann man man überall einfach per Gießkanne nachfüllen, sich an Gartenschläuchen einklinken. An den Tømmestasjonen vieler Tankstellen wie an allen Campingplätzen läd man nicht nur Wasser auf, sondern kann das verbauchte Zeugs auch ablassen.

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Camplife: Ablassen und Auftanken

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Wohnmobile mögen innen etwas komfortabler ausgestattet sein, bieten mehr Platz und vollintegriert eine bessere Isolierung, aber frieren tun wir in unserem roten Blitz eigentlich nie. Wäre also eher eine Geschmacksfrage, wofür man sich entscheidet, kämen nicht noch norwegische Mautstellen sowie unzählige Fährverbindungen hinzu, die einem Gefährt unter sechs Metern günstigere Preise einräumen, als Wagen mit Überlänge.

Maut ist unproblematisch, sollte vorab in Deutschland als Autopass übers Internet freigeschaltet werden und wird dann automatisch abgebucht. Wir geben insgesamt etwa 50 Euro an Mautgebühren aus. Das ist im Vergleich zu Frankreich etwa darum so wenig, weil in Norwegen nur solange Maut erhoben wird, bis die Kosten für Bauarbeiten und Instandhaltung abbezahlt sind.

Fähren in Norwegen

Fährfahrten rechnen sich auf Dauer vor allem dann, wenn man sich rechtzeitg um eine Rabattkarte kümmert. Haben wir nicht. Gibt es dennoch mit Rabatten bis zu 50 % auf die Fahrpreise, die regulär mit etwa 10 Euro pro Fahrt zu Buche schlagen. Auf längeren Strecken entsprechend mehr. Solche Vertigkarten sollen solange ihre Gültigkeit bewahren, bis das eingezahlte Guthaben aufgebraucht ist, sind allerdings an bestimmte Regionen gebunden. Das behalten wir für`s nächste Mal auf jeden Fall im Auge.

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Fährenfutter: Fritten und Pölser #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck

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Außerhalb der Saison in der Pampa noch etwas zu Essen zu finden, ist nicht leicht. Pölser und Fritten gibts an der Fähre, einfache Diner in den Tankstellen und ansonsten steuert man eben den nächsten kleinen Coop-Supermarkt an. Ein Geheimtipp sind auch immer solche Yachthäfen, die neben offenem WLAN, Duschen und Waschräumen zusätzlich einen hübschen Restaurantbetrieb kleiner Karte mit Fish&Chips bieten.

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Fish&Chips #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck

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Telefonnetz in Norwegen Norwegen Online

Viele kleine Telefonanbieter stabilisieren für Mobiltelefone noch in den entlegensten Winkeln eine vergleichsweise gute Netzabdeckung und auch WLAN-Zugänge sind einigermaßen fix, solange man sich nicht gerade an einem brüchigen Hotspot einklinkt. Genutzt haben wir das aber auch bloß für kurzes Infosurfen und Hochladen von Fotos. Mit der Bildbearbeitung bin ich unterwegs ja schon mehr als genug beschäftigt, auch wenn dann ein einfacher Batchlauf ausreicht.

Richtig praktisch wird es, wenn man eigene Fahrräder dabei hat, denn gerade in den Städten liegen die kostenfreien Parkplätze meist etwas außerhalb. Da lassen wir die Drahtesel mal eben schnell frei und erkunden die Gegend auf zwei statt vier Rädern.

Mit dem Camper in Norwegen

Überlebenswichtig ist der passende Soundtrack zum Roadmovie. Wie dieser hier: Bill Callahan – Rough Travel for a Rare Thing.

Norwegen – von mir aus kann`s losgehen!

Wandern in Norwegen

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Ernte im August

Ernte im August: Stangenbohnen

Ich hatte es ja bereits angekündigt: Im August ernten wir wie verrückt. Und es wird Bunt! Letzte Zucchini und Kürbisse, aber auch eine gute handvoll violetter Stangenbohnen kommen uns entgegen. Naschauberginen nutzen im Hochbeet endlich ihren Wachstumschub während wir den wenigen Spitzkohl gegen jede Menge Fressfeine verteidigen müssen. Rote Bete wächst wie von selbst, gut so!

Auberginen aus dem Hochbeet

Erntezeit für Spitzkohl

Rote Bete im Kleingarten

Knoblauchsuppe mit Blumenkohl

Blumenkohl im Hochbeet

Blumenkohl im Kleingarten scheint die hohe Kunst des Ackerbaus, denn der ist ein besonders sensibles Köpfchen, dem zuviel Hitze schnell einen Sonnenbrand verpasst. Fliegen und Kohlweißlinge samt Brut umschwärmen ihn so sehr, dass für uns bloß noch ausgewählte Exemplare auf den Tisch kommen, die nicht schon im Hochbeet völlig entstellt wurden. Ich verbrate den schnell in Anlehnung an Philips Rezept für die Knoblauchsuppe unserer Kochgruppe. Ist zwar nix für`s Auge, schmeckt aber großartig:

Den Blumenkohl zu kleinsten Röschen zerfleddern und in reichlich Butter bei mittlerer Hitze im Topf bräunen. Eine handvoll Mehl mitschwitzen und dann mit Gemüsefond aufgießen. Ein Glas Weißwein sowie die gehackten Zehen einer Knoblauchknolle zugeben und solange köcheln lassen, bis sich alles mit dem Stabmixer fein pürieren lässt. Zuletzt bloß noch durch ein Sieb streichen und mit einem Eigelb legieren. Nebenher Brotkrumen mit Sardellen zu Bröseln rösten, dann alles zusammen anrichten.

Knoblauchsuppe mit Blumenkohl

Blooming: Sonnenhut

Blooming: Sonnenhut

Zucchinilasagne vom halbvegetarischen Mitesser

Zucchinilasagne

Ich kann ja nicht gut zugucken, wenn andere kochen und dann links statt rechts rum schnibbeln, Schritte vertauschen und sowieso alles anders machen würden. Sowas muss ich komplett ausblenden, um nicht plötzlich als Mikromanager miserabel in Tipps kaschierte Anweisungen am Fließband abzusetzen. Der halbvegetarische Mitesser kennt das schon. Den Sonnenhut ein Stück tiefer ziehend, sage ich bloß, steht zur Not bestimmt auch irgendwo im Blog. Als weltbester Pizzabäcker und Pionier an der Nudelmaschine sucht er sich dann doch lieber selbst Wege, die ich nur noch ungern bestreite. Einzige Vorgaben: Bitte nicht irgendwas mit Reis und die Zucchini müssen weg. Diesmal gibt es Zucchinilasagne und sein eigenes Rezept, bei dem augenscheinlich immer noch das wir entscheidet.

Zucchini und LasagneblätterDie Zucchini an Spitze und Ende kürzen und je nach Größe in der Mitte halbieren. Anschließend die Zucchini in feine Scheiben schneiden und gut gesalzen beiseite legen. Wer mag, kann die Gemüsescheiben noch etwas ruhen lassen damit sie mehr Flüssigkeit verlieren. Da die Lasagne eh noch eine gewisse Zeit in die Röhre kommt, haben wir hier auf eine längere Zeitspanne verzichtet und direkt weitergemacht.

Dazu nun eine Auflaufform einölen und schon kann mit dem Schichten begonnen werden. Anschließend je eine Schicht Zucchini in der Form auslegen und mit ausreichend Tomatensugo bestreichen, darüber folgt dann eine Schicht mit Lasagne-Blättern.
Da bei uns die Lasagne für mindestens zwei Tage reichen sollte, haben wir auf Großmutters Bräter als Auflaufform zurückgegriffen. Von daher haben wir insgesamt einen Liter passierte Tomaten für zweieinhalb große Zucchini verbraucht.

Zwischen den einzelnen Schichten je nach belieben Gewürze geben. Bei uns folgte auf einer Schicht mit frischen Gartenkräutern aus Thymian, Majoran und gehackter Selleriestange eine weitere mit gehackter roter Zwiebel und Knoblauch.

In Summe ergaben das dann drei Zucchinischichten und ebenso viele mit Lasagne Blättern.

Vom halbvegetarischen MitesserOben darauf kommt dann noch eine ordentliche Schicht Béchamelsauce.
Hierfür etwas Mehl in ausreichend Butter andünsten und mit eine guten Menge Milch aufgießen. Abschließend noch gehobelten Käse untergeben und zusammen aufköcheln lassen.
Das war für uns die passende Gelegenheit, die letzten Pecorinoreste zu verbrauchen.

Nun auf die Béchamelsauce noch eine zusätzliche Schicht Tomatensauce und dann das Ganze mit Büffelmozarella belegt für 40 Minuten in den Ofen.

Nachdem 30 Minuten verstrichen sind, gerne noch ein Schicht geriebenen Parmesan auf die Lasagne geben und dann noch einmal für 10 Minuten zurück in den Ofen.

Abschließend kurz vor dem Servieren noch ein paar Basilikumblätter auf die Lasagne geben und anrichten.

Zucchinilasagne aus dem Backofen

Zucchinilasagne aus eigener Ernte

Limettenwasser mit Brombeeren und Salz

Alle Wetter – immer an die Elektrolyte denken, Kinners! Wenn es also weiterhin so affig heiß ist, hilft viel Trinken. Damit man nicht völlig ausgeschwemmt dem Hitzschlag entgegen trudelt, kommt Salz ins Spiel. Dieses Rezept, das meine Schwester aus Indien mitgebracht hat, garnier ich bloß noch fix mit Brombeeren aus eigener Ernte: Den Saft dreier Limetten auf 1-1,5 Liter eisgekühltes Wasser geben, drei kräftige Prisen Salz unterrühren und mit Brombeeren garniert anrichten. Lust auf Picknick?

Limettenwasser mit Brombeeren und Salz

Blooming: Hibiskus

Blooming: Hibiskus




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