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Südschweden – Ein Roadtrip mit der Schwalbe

Südschweden - Ein Roadtrip mit der Schwalbe

Schwalbe on Tour! Nach der Fähre aus Dänemark verlassen wir Göteborg Richtung schwedischer Nordseeküste und fahren in unbeständigeres Wetter eines Tiefs aus Norwegen. Wir kommen bis Lysekil. Nachdem hier 1847 eine Kuranstalt eröffnet wurde, entwickelte sich die Stadt zu einem gut besuchten Badeort. Wir landen dort auf einem Campingplatz mit Blick auf die äußeren Schären, richten uns mit direktem Blick auf Wasser häuslich ein und gehen zu Bett, wo Fuchs und Igel sich Gute Nacht sagen. Tatsächlich sehen wir im Abendlicht einen Fuchs am Strand entlangstromern, der schließlich über die Felsen ins Gegenlicht kletternd, in der hiesigen Prärie verschwindet.

Lysekil

Roadtrip Vanlife. Schwalbe on Tour.

Bryggen in Smögen

Am nächsten Tag tüddeln wir den Campervan wieder frisch. Lassen Wasser ab und nehmen Neues auf, die Bordtoilette wandert ihren Weg ins vorgesehene Urinal. So kommen wir nach dem ersten Kaffee zurück auf die Straße und machen einen Ausflug nach Smögen. Der Ort besteht aus mehreren kleineren Inseln, die mit der Zeit „zusammenwuchsen“. Dort angekommen besuchen wir einen kleinen Fischhandel mit Delikatessen am Ortseingang und lassen uns für ein Picknick allerlei aufschwatzen. Kräfter und geräucherten Lachs, einige Saucen dazu – verhungern müssen wir nicht.

Tagesausflug nach Smögen

Es regnet und da kommt es gut gelegen, dass die umliegenden Fischerhütten der Smögenbryggen inzwischen zu Restaurants und Boutiquen umgewandelt wurden, zwischen denen es sich gut Bummeln lässt. Ich kaufe eine Regenjacke, wir stöbern durch eine schwedische Whiskeydistille. Es gibt Kunst und Loppes, die unumgänglichen Trödelmärkte der Region und so landen wir schließlich bei unserem wohlverdienten Picknick zwischen den Felseninseln, bevor die Tour weiter geht.

Smögenbryggen

Kinnekulle - Vanern am See

Nachdem wir auf einem Rastplatz eines ehemaligen Steinbruchs beinahe unseren Wagen versenkten – merke, auch bei kleinem Gefälle, immer die Handbremse festziehen – verschlägt es uns im bergigen Naturschutzgebiet Kinnekulle an einen der großen Seen in der Mitte Südschwedens. Der Himmel klart endlich auf, sodass wir die Sauna vor Ort erst viel zu spät entdecken, aber mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem See Vänern die übrigen Camper in Augenschein nehmen können. Ein deutsche Familie gleich nebenan. Ein junges Paar, das im Kofferraum schläft. Einige Franzosen und viele Schweizer treffen wir unterwegs. Am schnellsten beim Auf- und Abbau sind immer die Fahrradfahrer, die als Erste den Platz wieder verlassen.

Vanern am See

Der zweite große See heißt Vättern, das Wetter ist gruselig und damit genau richtig, um Strecke zu machen. Wir fahren am See entlang, halten unterwegs an einer Fischräucherei, um unsere Vorräte aufzustocken und schwupps landen wir schon wieder auf dem nächsten Campingplatz mit Blick auf den See, an dem einige Angler noch ihr Glück versuchen. Gegen Abend kommt die Sonne raus, wir sehen einen Regenbogen, den Vollmond aufgehen und dann sind wir am nächsten Morgen auch schon wieder unterwegs in die westliche Schären vor Stockholm.

Regenbogen Vollmond über Vanern

Vanlife - Schwalbe on Tour

Meigas, Mythen und Mondfinsternis – Roadtrip durch Galicien. Schwalbe on Tour in Nordspanien.

Meigas, Mythen und Mondfinsternis - Roadtrip durch Galicien: Schwalbe on Tour in Nordspanien.

Durch weitläufige Bergketten vom restlichen Spanien lange abgeschottet, schaffte es die Christianisierung in Galicien kaum, alte Mythen wie den Volksglauben an heilbringende oder verfluchende Wesen auszutreiben. Ähnlich wie in Norwegen, stößt man auch hier in Nordspanien immer wieder auf okkulte Orte und zauberhafte Geschichten über die örtlichen Hexen. Verzeihung, Meigas – so werden diese weisen Frauen genannt. Sie sehen sich als weibliche Nachfahren keltischer Druiden und hielten bisher noch jeder Dämonisierung durch die Kirche stand. Die Magie der Meigas bezieht sich auf die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde. So ähnlich geht es uns ja auch, auf unserer Campingtour mit der Schwalbe. Wir touren durch Galicien von einem Wasserkult im heiligen Wald durch eine christianiserte Himmelspforte zur Super Full Moon Eclipse hoch in die Berge.

Meigas - keltische Magie in Galicien

Santa Eulalia De Bóveda

Rund um Lugo liegen dichte Waldgebiete. Entstanden ist die älteste Stadt Galiciens aus einer Keltensiedlung, von der auch der Name „Lug“ stammen soll. Heiliger Wald. Während wir hier mitten in der Nacht zum Vollmond im Dorf Santa Eulalia De Bóveda einfahren und unser Lager zwischen knorrigen Eichen und keltischen Mauern aufschlagen, wirkt diese Gegend schon sehr unheimlich. In der Nähe bellt ein Hund. Eher stammt das Jaulen noch von einem Lobishome oder Home de Unto, wie Wolfsmenschen hier genannt werden. Eulen rufen. Menschen würde man in dieser abgeschiedenen Gegend kaum vermuten, dabei ist die Kirche im Ort von besonderer Sehenswürdigkeit. Unterhalb ihrer Fassade aus dem xten Jahrhundert legte man erst zur Jahrtausendwende einen Tempel mit feinen Wandmalereien frei, der wahrscheinlich auf einen antiken Wasserkult zurückzuführen ist. Während Sonntags für die wenigen Nachbarn aus der Umgebung eine Messe per Lautsprecher aus Lugo übertragen wird, spökern wir ein bisschen um die einsamen Gemäuer und fühlen uns doch unter strenger Beobachtung.


Schindeldächer Katze oder Wolfsmensch
Dorf bei Lugo

Santa Eulalia De Bóveda

Tempeleingang zum Wasserkult

Auf den Spuren galicischer Kelten

Ein Stück weiter, in der Kirche San Cristóbal in Donalbai, bestaunen wir eine Himmelspforte, die im Zuge der Christianisierung einfach zum Hauptportal des Gotteshauses verbaut wurde. Hexen sind hier aber immer noch beliebter als jeder Pfarrer, heißt es:

Zuerst war da der Stein der Meigas, dort haben wir uns versammelt, unsere Kulte gelebt. Dann kam die katholische Kirche und hat auf die Steine Granitkreuze gesetzt. Glauben Sie, das stört uns?
Was ist eine Meiga

Überall trifft man in dieser Gegend von Galicien auf die Spuren der Kelten, die sich ihre Bräuche aufgrund der Abgeschiedenheit lange ohne äußere Einflüsse bewahren konnten. Dolmen und Hügelgräber, heilige Steine. Man stolpert immer wieder über die Zeichen vergangener Geschichte, wenn man sich etwas abseits der ausgetretenen Pfade durch Nordspanien bewegt. Im relativ gut erhaltenen Castro De Viladonga liegen die Überreste einer keltischen Siedlung, deren typische Rundbauten noch an manchem Dorfeingang zu finden sind. Früher waren sie mit Stroh gedeckt.

Christianisierte Himmelspforte - Puerta del Cielo

Galicische Dörfer

Castro De Viladonga

Wildpferde in den Bergen Roadtrip Galicien
Wildpferde Galicien

Galicische Passstraße Zauberpilze

Totale Mondfinsternis in Nordspanien

Ich präsentiere unser „lauschiges“ Plätzchen für die Mondfinsternis. In den Bergen kurz vor La Coruña stürmt es wie Hulle aus NNO. Das einzige Wolkenband in ganz Nordspanien zieht verdächtig nah vor unserer Nase längs. Aber hey. Meigas und so. Wir haben Glück und dieser Blutmond entwickelt sich zum absoluten Highlight unseres Campingtrips durch Galicien. Der Vollmond steigt kurz über die Wolken. Wir wandern durch eine unwirklich ausgeleuchtete Heidelandschaft, ohne einen Schatten zu werfen. Bizarre Formen zeichnen die Büsche um uns herum gegen das fahle Licht, während verblasene Wolkenfetzen – einer Santa Compaña gleich – als ruhelose Seelen unter dem Supermond vorbei ziehen. Dann legt sich der Schatten der Erde über die Scheinwerferscheibe am Himmel, deren Konturen auf einmal sichtbar werden. Der Mond färbt sich langsam rot und wirkt mit dem wandernden Lichtkegel plötzlich wirklich so plastisch, dass man erkennt, wie naheliegend sich hier ein kugeliger Planet ins Firmament gedreht hat. Ein großartiges Schauspiel. Bis 2033 müsste man wieder darauf warten.


Sonnenuntergang Chao de Monte

Vollmond


Blutmond und Mondfinsternis

Full Moon Eclipse

Totale Supermondfinsternis

Nächste Supermondfinsternis 2033

Sonnenaufgang nach Mondfinsternis

Schwalbe on Tour – die Camperedition

Schwalbe on Tout - die Camperedition

Wir sind Bus! Nach unserem Roadtrip durch Norwegen sind wir auf den Geschmack gekommen und haben nach langem Suchen endlich einen eigenen Camper gefunden und lieb gewonnen. Er ist Blau. Wir nennen ihn liebevoll: Die Schwalbe. Dieser Vogel ist voll ausgestattet mit Kochzeile, Duschbad, Solarzelle auf dem Dach und zudem so wintertauglich, dass weiteren Bergtouren kaum etwas im Weg stehen dürfte.

Und weiter geht's! #Schwalbeontour #Roadtrip

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Bei unserer ersten Ausfahrt mit dem ausgebauten Kastenwagen zuckeln wir bloß ein Stück die Elbe hoch bis nach Stove. Einem lauschigem Campingplatz direkt am Wasser. Hier verbringen wir die erste Nacht unter altem Baumbestand am Flussufer, während Nachbarn Midsommerfeuer abfackeln und stellen fest: Die Elbe hat einen Tidenhub. In Hamburg ist uns das noch nie aufgefallen, aber hier in Stove picken hochbeinige Stelzenvögel früh morgens durch einen seichten Pril, der sich erst langsam wieder füllt. Für uns gibts erstmal Kaffee.

Die Schalbe in Stove

Schlafen im Campermobil Kaffee vom Campingkocher
Campingfrühstück Spiegeleier Campingbett im Fiat Dukato
Campingplatz an der Elbe

Funsport in Stove Wassersport an der Elbe
Regatta am Eichbaumsee

Als gegen Mittag Trend- und Wassersport an der Badestelle in Stove Einzug hält, packen wir ein und bummeln über den Eichbaumsee durch Wiesen, Felder mit ihren Bewässerungsgräben wie Gewächshausarchitektur der Altengammer Gehöfte zurück und halten einfach da, wo es uns gefällt. Die gerade in der Nebensaison manchmal mühselige Suche nach spontanen Unterkünften oder Gasthäusern hat ein Ende. Als Camper sind wir Laubenpieper jetzt mobile Selbstversorger. Und finden`s super.

Kajakrennen Alter Turm am Eichbaumsee
Mühle in Altengamme Campingtour über Land
Gewächshausarchitektur Über den Dächern
Landwirtschaft in Altengamme

Altengamme am Landhauskanal

Wer uns live begleiten möchte, folgt am Besten auf:

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Zucchinischwemme über Norwegen – für die Kochgruppe

KochgruppeSagenhaft war die Zucchinischwemme, von der unser Kleingarten letztes Jahr überrollt wurde und immer noch stapeln sich die Kürbengewächse auf der heimischen Fensterbank. Schließlich waren wir auch einige Wochen in Norwegen, haben Klippfisch mit passenden Rezepten aus der Camperküche im Gepäck, so dass bei der letzten Kochgruppe an meinem Herd gleich alles zusammen verbraten wird. Reihum kocht sonst einer und drei Gänge sind Pflicht:

Zucchinischwemme im Kleingarten

Gebratene Zucchiniröllchen mit Frischkäse und Ruccola

Gebratene Zucchiniröllchen mit Ziegenfrischkäse, eingelegten Tomaten und Ruccola

Zucchini mit der Brotmaschine zu schmalen Streifen hobeln, beidseitig in ganz wenig Öl anbraten und abtropfen lassen. Mit Ziegenfrischkäse bepinseln. Gehackte, eingelegte Tomaten sowie einen Ruccolabund einlegen, aufwickeln und mit etwas Balsamicoessig benetzt anrichten.

Gebratene Zucchiniröllchen Zucchiniröllchen zur Vorspeise
Vorspeise: Zucchiniröllchen und Artischockendipp

Artischockendipp

Eingelegte Artischocken im Sud und mit dem restlichen Ziegenfrischkäse pürieren.

Artischockencreme

Klippfischeintopf mit Chorizo

Den Stockfisch einen Tag wässern. Dabei das Wasser gelegentlich auswechseln.
Dieses Rezept aus Norwegen ist eigentlich ziemilch einfach: Eine gestückelte Speckseite mit Suppengemüse anrösten, Wasser aufgießen und mit einem Teil Steckrübe gute zwei Stunden simmern lassen. Gern über Nacht abkühlend stehen lassen.
Danach das ausgekochte Suppengedöns abfischen, frische Steckrübenwürfel in den Fond geben und aufkochen. Zuletzt Stücke vom Stockfisch darin warm ziehen lassen und mit gebratener Chorizo auftischen.

Klippfischeintopf mit Steckrübe und Chorizo

Thorstens Orangen-Mandelkuchen

Für den Kuchen 300 g Zucker mit der abgeriebenen Schale von 2 unbehandelten Orangen und einer ebensolchen Zitrone vermengen. Anschließend 280 g gemahlene Mandeln dazugeben und mit einer Küchenmaschine zusammen mit 200 g Butter verrühren. Nun werden 4 Eier, 100 g Mehl und eine Prise Salz zur Masse geben und alles gut durchgemixt bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in eine gebutterte Springform geben und bei 180 °C in den vorgeheizten Backofen für 30-35 Minuten backen. Er sollte schön saftig durchgebacken sein, wenn die Oberfläche eine leichte Bräunung annimmt.

Kurz bevor der Kuchen ausgebacken ist, den Saft von 4 Orangen auspressen und zusammen mit 80 g Zucker in einen Topf zu einem Sirup aufkochen. Wer mag, kann noch etwas Zitronensaft dazu geben.
Am besten darauf achten, dass der Kuchen im Ofen nicht zu braun wird, da dieser nun mit dem heißen Sirup löffelweise beträuft wird und somit noch weiter Farbe annimmt. Den gesamten Sirup verwenden, abschließend den Kuchen mit etwas Orangenzesten verzieren und auskühlen lassen.

Der Orangenkuchen schmeckt am Besten, wenn er einen Tag durchziehen konnte.

Thorstens Mandelkuchen

Ernte im Oktober

Zucchini reifen nach

Nachdem wir den Haupterntemonat September während unseres Norwegenurlaubs helfenden Nachbarn überließen, sammeln wir zuletzt im Oktober das ab, was übrig bleibt. Die Zucchini auf der Fensterbank sind schon nachgereift und verfärben sich herbstlich. Auch in Hochbeet und Gewächshaus kommt derweil saisonale Farbe ins Spiel: Die Tomaten sind doch endlich reif und rosig, Paprika kommen zur Not auch im Haus noch zu ihrem Teint und langsam endet auch die Kraut- und Rübenzeit mit Rote Bete.

Ernte im Oktober: Tomaten und Zucchini

Gemüseernte im Kleingarten: Tomaten, Rote Bete, Paprika

Soundtrack – Roadtrip Norwegen 2014

Soundtrack - Roadtrip Norwegen 2014

Gibt es einen passenderen Abschluss zur Zusammenfassung unseres Roadtrips durch Norwegen, als den Soundtrack zum Film? Schönes Wochenende!

Zurück über den arktischen Polarkreis

Kochen in Norwegen – die Camperedition

Kochen in Norwegen - Die Camperedition

Was das Kochen anbelangt, sah unsere romantische Vorstellung von einem Roadtrip durch Norwegen etwa so aus: Pilze und Beeren wollten wir selbst sammeln, Angeln und lauschige Nordlichtnächte an einem Lagerfeuer abhängen, über dem der eigene Fang irgendwo in der Wildnis brutzelt. Bestimmt machen wir das auch mal. Irgendwann. Fakt ist aber auch, dass man für solche Sperenzchen unterwegs deutlich mehr Zeit einplanen müsste. Wir waren nie länger als zwei Nächte an einem Ort, manchmal schon auswärts essen und haben dabei soviel gesehen, dass wir Abends froh sind, wenn überhaupt noch einer von uns den Kochlöffel schwingt.

Grillen in Norwegen

Camping in NorwegenUnserer Vorstellung am nächsten kommen wir wohl auf diesem kleinen Campingplatz in den Bergen bei Odda, an dem sich tatsächlich einige Zeltbewohner ums Feuer zusammen finden, während wir unseren kleinen Supergrill anschmeißen. Das bedeutet aber auch, dass einer erst Tische und Stühle aus dem Backend des Campers auslädt und mit Zutaten, Geschirr etc. die halbe Küche Open Air aufgebaut werden muss. Die Kohle glüht zwar dank eingebautem Kamineffekt schnell durch, mein Steak ist sowieso ratzfatz fertig und gemütlich essen wir schließlich neben dem Grill mit Blick auf den See. Bauen langsam ab und harren dennoch eine gefühlte Ewigkeit in der kälter werdenden Dunkelheit aus, bis die Kohle endlich unter Aufsicht ausbrennt. Safety First.

Camplife: Grillen #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck

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Gemüsefond kochen

Northern Soulfood – Suppen und Eintöpfe

Statt aufwändiger Rezepte investieren wir unsere Zeit auf der Straße lieber in einen guten Fond. Glücklicherweise ist der ansonsten zumindest halbvegetarische Mitesser schon in so abenteuerlicher Stimmung, dass er sich zu kräftiger Fleischbrühe hinreißen lässt. Also Suppengemüse schnibbeln, mit reichlich Bauchspeck aufkochen und mild simmernd köcheln lassen. Damit hat man ja eigentlich alles was man braucht und wir variieren diese Grundlage einfach in alle erdenklichen Richtungen. Mal als Kartoffelsuppe mit halbgestampften Bataten, gern als Linseneintopf mit Pölser und zu einem echten Knaller entwickelt sich diese Bohnensuppe mit weißen Bohnen und Chorizo.


Ein bisschen feiner wird es erst, als nach einiger Zeit Zutaten aus norwegischen Supermärkten in unsere Camperwirtschaft einziehen. Denen begegnen wir mit entsprechendem Respekt. Weichen stundenlang getrockneten Klippfisch in Wasser ein, ersetzen die Sellerieknolle aus unserem Suppengemüse mit Steckrübe und köcheln so langsam ein fein cremiges Fischsüppchen mit Chorizo, einem Schuss Sahne und zarter Zimtnote. Für uns ist das an dieser Stelle schon Haute Cuisine.

Steckrübeneintopf mit Klippfisch

Spaghetti Carbonara

Die Camperedition – Pastagerichte

Auberginen aus eigener ErnteWas auf so einem Roadtrip immer gut geht, sind Pastagerichte wie Spaghetti Carbonara oder so eine Auberginenbolognese, deren Früchte wir wohlweislich aus dem eigenen Kleingarten mitgenommen haben. Manchmal tut`s auch eine einfache Tomatensauce und wenn am Ende dochmal was übrig bleibt, kann man die nächste Portion einfach mit etwas Ei verkleppert zur Fittata anbraten. Schon hat man ein zweites Gericht.

Auberginenbolognese Pinot Noir von Zotz
Auberginenbolognese mit Rotwein

Camplife: Mahlzeit! #roadtrip #schweden #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #rastplatz

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Bratkartoffeln mit Sill

Für den eingebauten Gasgrill eines Campers sind Bratkartoffeln geradezu prädestiniert und so brutzeln wir in der gusseisernen Pfanne eines Abends die wahrscheinlich besten Bratkartoffeln der Welt und machen anderntags mit Ei fix ein Bauernfrühstück draus. Statt marninierter Gurken oder Cornichons sorgt der in ganz Skandinavien geliebte Sill, das ist würzig eingelegter Hering, für eine säuerliche Beinote. Mehr braucht man doch nicht, oder?

Bratkartoffeln braten Bratkartoffeln mit Sill
Die Camperedition - Kochen in Norwegen

Über die Lofoten bis Andenes: Norwegens schönste Inseln

Mosken - Südspitze der Lofoten

Mit insgesamt 150.000 Inseln vor der norwegischen Küste fällt es nicht leicht, die schönsten Inseln heraus zu picken, während wir von Værøy mit der Fähre um den massiven Felsen Mosken herum gondeln und bei bestem Wetter die Silhouette der Lofoten ins Auge fassen. Bei dem abgeschieden im Süden liegenden Mosken, handelt es sich um einen alten Versammlungsort, ein sogenanntes Thing der Wikinger oder frühen nordischen Siedlern. Auch an der südlichen Insel Moskenesøy findet man in Höhlenmalereien Zeugnisse dieser frühen Siedlungen, die hier bereits vor 6000 Jahren entstanden.

Obwohl die Inselgruppe der Lofoten 100 – 300 km nördlich des Polarkreises, nördlich von Island und auf einer Höhe mit Grönland liegt, ist das Klima durch den Golfstrom vergleichsweise mild. Wir landen im Hafen von Moskenes und fahren mit einem kurzen Abstecher zur Südseite Ä die Europastraße 10 in nördlicher Richtung bis in die Bucht von Stokkvika.

Einfahrt in Moskenes

Hafen von Moskenes Ä auf den Lofoten
Boote in Ä Wasserfall im Djupfjord

The eagle has landed #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #lofoten

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Wandern auf den Lofoten – Stokkvika im Abendlicht

StokkvikaAm Stokkvika Beach vorbei parken wir an einem etwas höher gelegenen Wendeplatz für die Nacht und wandern an Schafweiden über den Hausberg Røyen dem Sonnenuntergang entgegen. In kleinen Serpentinen schlängelt sich ein Trampelpfad über einen dunklen Bergsee schließlich bis hinauf auf den Kamm, dessen Heidelandschaft in diesem Licht herrlich leuchtet. Während wir die Aussicht auf die vielen vorgelagerten Inseln dieser Bucht genießen, kreist ein Adler über talwärts liegenden Häusern und auch wir trudeln mit dem letzten Abendlicht zurück zu unserem Camper. Das Licht auf den Lofoten ist beeindruckend.

Doing it again #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #lofoten

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Adler über Stokkvika Schnick Schnack Schnuck auf den Lofoten
Wandern auf den Lofoten Blick vom Røyen auf Stokkvika

360* Panorama #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #lofoten #hyperlapse

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Sonnenaufgang über Stokkvika

Auf der Europastraße über die Lofoten: Die Kinderstube der Orkas

Als am nächsten Morgen die Sonne aufgeht, geraten wir ob mangelnder Waschgelegenheiten in unsere erste Wikingertaufe und baden tatsächlich im 8 Grad kalten Europäischen Nordmeer, bevor wir auf einer Fahrradtour das malerische Dörfchen Reine umradeln. Mit müden Wanderwaden schaffen wir zwar nur eine kleine Tour und sehen ein bisschen wehmütig den Kanuten hinterher, die hier auf dem Wasserweg den majestätischen Fjord erkunden. Ein paar Meter weiter entdecken wir aber auch mit bloßem Auge eine kleine Orkafamilie und sind doch ein bisschen froh, diese Kinderstube der Killerwale nicht mit unserem morgendlichen Badespaß gestört zu haben. Denn Orkas sind gar keine Wale, sondern jagdfreudige Delphine, die sogar Pottwale erlegen können. In deren Beuteschema möchten wir ungern fallen.

Wikingertaufe: Baden im Europäischen Nordmeer Seetang nach der Wikingertaufe
Stokkvika Beach We love Lofoten
Polarlicht am Mittag

Fischerhütten bei Reines

Fjordland Lofoten Reines auf den Lofoten
Fischerhütten und Dorsch Lofoten - wo Schweizer Urlaub machen
Fahrradfahren auf den Lofoten Panorama bei Ramberg
Orkawale im Fjord

Der ehemalige Fischerort im Nusfjord ist heute ein Museumsdorf und wirkt außerhalb der Saison so wenig lebendig, wie ein japanisches Disneyland nach Geschäftsschluss. Die porös erodierten Rundenfelsen drum herum laden trotzdem zu einer romantischen Klettertour ein. Aufgrund der ruhigen, abgeschieden Lage kann man hier prima Vögel beobachten.

Bizarre Felsformatione bei Nusfjord Museumsdorf Nusfjord

Zaungäste #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #lofoten

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Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir aber bereits eine Insel weiter und übernachten an der Nordküste von Vestvågøy bei Eggum. Der kleine Ort ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Lofoten, möchte man im Sommer die berühmte Mitternachtssonne feiern. Unterhalb der Steilwand der Middagsheia wandern wir auf einem ebenerdigen Uferweg diesen leuchtend rot-grünen, grasbewachsenen Moränenrücken entlang und lassen uns von dem amorphen Kunstwerk eines Schweizers den Kopf verdrehen.

Heideglühen bei Eggum Eggum Naturreservat

Turn your Head #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #lofoten #hyperlapse

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Sonnenuntergang bei Eggum

Die Europastraße 10 verbindet die 6 Kommunen der insgesamt 80 Lofoteninseln mit dem norwegischen Festland und endet schließlich in Schweden. Unterwegs passieren wir Moorebenen mit Seen, die bereits in der Eiszeit entstanden sind und fahren vorbei an immer wieder spektakulären Fjordpanoramen – bis wir bei Fiskebøl auf die anschließende Inselgruppe der Vesterålen übersetzen.

Gårdsvatnet bei Grunnstad

Lofoten im Morgenlicht Sonnenaufgang überm Fjord
Lofotenpanorama

360* Fjordpanorama #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #lofoten

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Die Vesterålen – Aurora Borealis und Walsafari in Andenes

Die Vesterålen werden oft zu den Lofoten gezählt, sind allerdings eine eigenständige Inselgruppe, von der aus die ersten Schiffe der Hurtigruten in See stachen. Wir fahren auf dem Weg zur nördlichsten Insel Andøya durch eine Landschaft, die an berühmte Highways der amerikanischen Rocky Mountains erinnert – bis Andenes. Zuletzt queren wir mit einer Fläche von 263 km² das größte zusammenhängende Moorgebiet des Landes. Es ist einsam hier. Unterwegs sehen wir zwar kleine Ortschaften mit Häusern, deren Terrassen und Eingänge eine Etage höher gelegen sind, so dass wohl trotz vergleichsweise mildem Klimas durchaus mit Schnee zu rechnen ist. Eine Kirche scheint der traditionellen Bauweise der Samen nachempfunden, Andenes selbst könnte mit seiner Architektur wiederum spielend zur Kulisse Alaskas gehören. Wir sind fast am Ende der Welt angelangt.

Rocky Mountains auf den Vesterålen Kirche auf den Vesterålen
Samenarchitektur Northern Highway

Almost at the End of the World #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis

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Straße bei Andenes Baden im Europäischen Nordmeer
Sonnenuntergang bei Adenes

Na also #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #auroraborealis

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Adenes

Langsam ziehts zu #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis

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Bei Wind und Wetter steuern Schiffe der Forschungsstation von Andenes die Jagdgründe der Pottwale vor der Küste an, die hier zu einem Graben bis in die Tiefsee abbricht. Die Walsafaris sind ein typisches Highlight jeder Norwegentour und auch wir stürzen uns bei Sturm und Regen in die Fluten, um per Echolot den Sonaren der Pottwale zu folgen. Hier im Norden findet man jetzt im Herbst nur noch vereinzelt männliche Exemplare, die bloß mit Fressen beschäftigt sind. Konnten sie früher mit wenigen Riesenkalmaren auskommen, verlängert sich die Jagdzeit nach kleinen Tintenfischen entsprechend, sodass wir nur in den wenigen Minuten in Sichtkontakt kommen, wenn die Riesen nach Luft schnappen. Sobald sich die Schwanzflosse aus den Wellen erhebt, geht der Koloss schon wieder auf Tauchgang.

Forschungsschiff Reine Auf Walsafari
Flosse vom Pottwal Pottwal vor Andenes
Whalespotting Wal taucht ab
Walsafari auf den Vesterålen

Kurs auf die Lofoten: Værøy

Die Lofoten - Inseln der Götter

Im frühen Morgenlicht verlassen wir Bodø als einzige Passagiere mit der Fähre Richtung Lofoten. Was mit einem romantischen Sonnenaufgang beginnt, entpuppt sich jedoch bald als ausgewiesener Herbststurm, mit dem wir erst an der kleinsten Inselgruppe Røst vorbeischaukeln, den von unheimlichen Sagen, von Jules Verne bis Moby Dick umwobenen Moskenestraumen bis nach Værøy passieren und schließlich völlig Seekrank auf der Insel am südwestlichsten Zipfel der Lofoten einlaufen. Der Moskenestraumen ist eine der weltweit stärksten Meeresströmungen mit einer Gezeitenströmungsgeschwindigkeit von 25 km/h.

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Boarding Ferry to Væroy: 2 Personen und 1 Schnittlauch #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck

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Røst - der südwestliche Zipfel

Bezeichnenderweise heißt Værøy übersetzt die Wetterinsel. Hier braut sich also einiges zusammen. Wir umrunden die Insel mit unserem Camper bis zu einem ehemaligen Flughafen, der aufgrund dieser schwierigen klimatischen Verhältnisse bereits aufgegeben wurde. Hier lassen wir unseren Wagen ordentlich durchschütteln. Mit dem Abendlicht verziehen sich immerhin die regnerischen Wolken, sodass wir eine Wanderung in den Sonnenuntergang in Richtung des historischen Vogelfängerdorfes Måstad wagen. Dessen Bewohner lebten vom Vogelfang. Seeadler und Papageientaucher jagten sie mithilfe der indigenen Rasse der Lundehunde. Keine Straße und ein nur schwer zugänglicher Hafen ließen diesen Ort abgeschlossen vom Rest der Welt überdauern, bis er schließlich ganz verlassen wurde.

Wandern auf Værøy Abendwanderung Richtung Måstad

Kleine Wanderung ins Abendlicht #roadtrip #norwegen #reiseblog #schnickschnackschnuck #polarkreis #lofoten

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Seeigel Felsenflora
Felsenaltar in Nordlandshagen

Mit Blick auf die imposanten Tafelberge der Insel genießen wir ein Abendlicht, das hier in Nordlandshagen noch lange nach Sonnenuntergang an sommerliche Abende der Mitternachtssonne erinnert – bis der Mond aufgeht. Einige Zeit rätseln wir noch über hiesige Holzbauten und Felsenkonstruktionen, die sich jetzt im Nachhinein als Nachlass aus einem Midnightsunfestival erklären. Aus dem Steinaltar wurde ein DJ-Pult.

Vaeroy im Abendlicht

Blick zum Mosken Sonnenuntergang auf Værøy
Sonnenuntergang Mond über Værøy
Der Mond

Am nächsten Tag fahren wir die Straße zurück und an Sørland vorbei bis zu einer Kieskuhle. Hier spazieren wir ebenerdig über grasige Hügel ans Meer, bevor es zurück im Hafen auf die nächste Fähre geht.

Sonnenaufgang über Værøy Inselstraße auf Værøy
Sørland im Morgenlicht Sørlandsvika
Am Strand von Værøy

Im Hafen von Værøy

Über den arktischen Polarkreis – Roadtrip durch Norwegen

Arctic Polar Circle Crossing in Norwegen

Nach dem Städtetrip durch Norwegen geht`s für uns hinter Trondheim wieder in die Pampa. Aber richtig! Die ewig lange Straße der E6 Richtung Norden wird auch als die längste Geisterbahn Norwegens bezeichnet und im Hellen haben wir das erst gar nicht verstanden. Über hunderte Kilometer fährt man zwar durch merklich lebensfeindlicher werdende Landschaft, die von extremen klimatischen Bedingungen gezeichnet ist. Permafrostböden der langen Winter gefolgt von sommerlicher Staunässe prägen diese Tundra. Zwischen Moosen und Flechten, Gräsern, Kräutern und sommergrünen Zwergsträuchern halten höchstens noch Birken die Fahne hoch. Die Farbpalette dieser Natur ist von Orangetönen, Rot bis Violett geprägt. So sieht er also aus, der Indian Summer in Norwegen.

Himmel und Erde Landschaft an der E6
Birkenwälder

So richtig gruselig wird es erst, wenn die Sonne im Nebel untergeht und man sich irgendwo im Nirgendwo einen Schlafplatz für die Nacht suchen muss. Es gibt keinerlei Straßenbeleuchtung, nur wenige, kleine Ortschaften und so übernachten wir wieder einmal auf einem kleinen Rastplatz am Fluss. Stockfinster legt sich die Nacht über uns und der Spuk zieht bis weit in den Mittag hinein, während der Morgennebel ganz langsam zwischen Pilzen und Flachs aufsteigt. Kein Wunder, dass wir in dieser mystischen Stimmung auf die ersten Rentiere in Norwegen treffen.

Morgenstimmung im Nebel

E6 - die längste Geisterbahn der Welt Tintlinge
Wiesenchampingnons Schwammpilz
Rentiere in Norwegen

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Indian Summer Richtung arktischer Polarkreis #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck #hyperlapse

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Kurz vor dem arktischen Polarkreis

Auf 66° 33′ 44″ (oder 66.5622°) nördlich des Äquators überqueren wir am folgenden Tag den arktischen Polarkreis. In dieser subpolaren Bergtundra der nördlichen Hemisphäre wachsen gar keine Bäume mehr. Insgesamt wird die Vegetation in diesem Gebiet von weniger als 10 Arten gestellt. Mittendrin steht ein Polarzentrum für Touristen, mit denen hier im September aber auch wieder keiner rechnet. Der Laden hat zu und wir radeln statt dessen durch diese unwirkliche Landschaft, in der tausende Steinskulpuren mit Grußbotschaften aller Welt aus dem Boden wachsen.

Bahnstation am Polarkreis Über dem Polarkreis - Roadtrip durch Norwegen

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And there it is #roadtrip #norwegen #reiseblog #polarkreis #schnickschnackschnuck

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Mit dem Fahrrad über den Polarkreis Fahrradfahren am Polarkreis
Schnick Schnack Schnuck am arktischen Polarkreis

Hütten der Samen in Norwegen

Wie Sie, sehen wir nichts, liegt einem auf der Zunge, wenn sich nicht kurz hinter dem Touristenparkplatz ein alter Versammlungsort der Samen aus der Ebene abheben würde. Jetzt im Herbst treiben sie die frei laufenden Herden der Rentiere in die Nähe besiedelter Gebiete und während wir noch unken, dass sich unsere Fahrradtour am Polarkreis wohl nur mit so einem Hubschrauber toppen ließe, treibt eben dieser die Rentierherde über die Straße. Direkt vor unserer Nase ist das ein wirklich atemberaubendes Spektakel.

Helikopter treibt Rentiere

Rentierherden am Polarkreis

Rentiere auf der E6

Rentiere am arktischen Polarkreis

Roadtrip durch Norwegen - going North

Wir folgen anschließend der E6 immer weiter gen Norden und weil wir dabei prompt eine Fähre verpassen, übernachten wir schließlich in Løpshavn hinter Bodø direkt am Strand. Mit Blick auf romantische Schären und die Inselgruppe der Væran im Abendlicht. Es gibt hässlichere Orte, um auf die nächste Fähre zu warten.

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Ich kenne hässlichere Orte, um auf die Fähre zu warten. #roadtrip #norwegen #reiseblog #foodblog #schnickschnackschnuck

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Sonneuntergang und Steinskulpturen

Campingplatz hinter Bodø Steinskulpturen am Strand
Schnick Schnack Schnuck im Sonnenuntergang

Sonnenuntergang bei Bodø

Bodø im Sonnenuntergang

Sonnenuntergang in Bodo




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